Information von Väter für Kinder e.V.:

Weiterführende Literatur zum Parental Alienation Syndrome (PAS)

Über die (unverständlicherweise) erst in 1998 einsetzenden deutschsprachigen Publikationen zu PAS (mit Ausnahme eines kurzen Hinweises in Klenner, Rituale der Umgangsvereitelung, FamRZ 1995, S. 1529 - 1536)  berichten wir gesondert. 

Anm. August 2007: Wir werden von jetzt an bei Zeitschriftenartikeln durch den Hinweis [peer reviewed] auch möglichst Angaben darüber machen, ob sie von Fachkollegen vor der Veröffentlichung auf wissenschatfliche Standards hin begutachtet worden sind und nach ev. Nachbesserungen für eine Veröffentlichung als geeignet befunden wurden. Das erhöht nicht nur die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten, sondern ist zu einem wichtigen Kriterium für die Beachtung solcher Arbeiten geworden. Aber leider ist das in Deutschland bei juristischen und psychologischen Aufsätzen noch immer weitgehend unbekannt, wenn auch z. B. in den Naturwissenschaften auch hier längst selbstverständlich. Vgl. Begutachtete Aufsätze in Fachzeitschriften und das Parental Alienation Syndrome. Die in international anerkannten wissenschaftlichen Datenbanken aufgeführten Arbeiten sind durchwegs peer reviewed. Eine entsprechende Kennzeichnung bei früheren Arbeiten ist aber in unserem Verzeichnis möglicherweise noch nicht eingefügt, oder es ist uns eine entsprechende Information (vor allem bei juristischen Arbeiten) nicht verfügbar.

 Die wohl wichtigste professionelle psychologische Datenbank, PsycInfo, der American Psychological Association (APA) unterscheidet bei jedem Eintrag zwischen "peer reviewed" oder nicht und berücksichtigt bei Zeitschrriften praktisch nur Aufsätze der ersteren Kategorie. Allein zum Suchbegriff ,,parental alienation syndrome" im engen Sinne findet man derzeit dort an die 100 Einträge, Dissertationen und Bücher allerdings eingeschlossen, die im allgemeinen, obwohl auch begutachtet, nicht den bei Zeitschriften üblichen "peer review " Prozess durchlaufen. Aus Deutschland hat  zu PAS bisher nur eine einzige Arbeit, weil "peer  reviewed", direkt Aufnahme gefunden und eine andere  als "peer reviewed" in der spanischen Fassung. 

Wir hoffen mit unserem Verzeichnis auch Behauptungen hiesiger selbst ernannter Experten deutlich entgegen zu treten, dass PAS keine wissenschaftliche Beachtung fände (Deutsche Literatur zum Thema spielt allerdings leider international gesehen bisher kaum eine Rolle.)  Dazu gehört in der Wissenschaft selbstverständlich auch Kritik, und das erst recht bei einem Phänomen, dass sich niemals durch einen Labortest etc. vollkommen eindeutig diagnostizieren lassen wird, wenn auch sog. inter-rater reliabilty, d.h. ein hoher Grad von Übereinstimmung unter Experten bei der Diagnose gegeben sein muss. Aber Kritik sollte ebenfalls wissenschaftlich fundiert sein und in jedem Fall sachlich bleiben.

Unsere Literaturliste strebt nicht an die komplette, bereits sehr umfangreiche weltweite Literatur einfach aufzulisten, sondern greift gezielt Arbeiten heraus von denen wir nicht nur wissen, dass sie unter Fachleuten Beachtung finden, sondern auch den Inhalt möglichst aus der vollständigen Arbeit, aber wenigstens hinreichend genau für eine Kurzbeschreibung kennen. (Wenn irgend möglich versuchen wir auch einen Internet Link einzufügen.)  Das bedeutet natürlich auch eine Einschränkung auf die vorhandene Sprachenkenntnis, eine Einschränkung, die aber bei unseren Lesern, wenn auch unterschiedlich, ebenfalls vorhanden sein dürfte. Wir haben deshalb und weil wir größere Erweiterungen auch der nicht Englisch sprachigen Literatur vornehmen wollen, die Literaturliste jetzt nach Sprachen aufgeteilt, was ja zugleich auch die Entwicklung in den jeweiligen Staaten deutlicher macht. Zugleich bitten wir unsere Leser uns auf wichtige Arbeiten aufmerksam zu machen, die wir möglicherweise etwa aus sprachlichen Gründen übersehen haben.

 A. Englisch sprachige Literatur
Anm. Juli 2007: Die Homepage von R. A. Gardner (verstorben 25.5.2003) wurde geschlossen. Direkte Links zu seinen Seiten führen deshalb jetzt auf die Literaturliste von R. A. Warshak. Arbeiten von R.A. Gardner sind jedoch auch auf zahlreichen anderen Webseiten zu finden.  

  1. R. Gardner (verstorben 25.5.2003), der den Begriff "Parental Alienation Syndrome" etwa 1985 einführte, hat seinem Buch  The Parental Alienation Syndrome. A Guide for Mental Health and Legal Professionals, 2nd Edition. Creative Therapeutics Inc., Creskill, New Jersey 07626-0522, USA. ISBN 0-933812-42-6 (1998) eine umfangreiche Literaturliste beigefügt. Hier soll deshalb neue und ausgewählte, häufig zitierte Literatur, möglichst dem Inhalt nach, dargestellt werden. Aus dem Buch von Gardner haben wir schon ausgiebig zitiert: Definition von PAS, Teilübersetzung.
  2. Zu dem Buch ist Addendum I—June 1999 erschienen.
  3. R. A. Gardner, Recent Trends in Divorce and Custody Litigation, Academy Forum, Volume 29, Number 2, Summer, 1985, p. 3-7, ist die frühe Arbeit die den Begriff ,,Parental Alienation Syndrome" einführt.
  4. R. A. Gardner, Family Therapy of the Moderate Type of Parental Alienation, The American Journal of Family Therapy. 27:195-212, 1999.
  5. R. A. Gardner, Differentiating between Parental Alienation Syndrome and Bona Fide Abuse-Neglect, The American Journal of Family Therapy, Volume 27, Number 2, p 97-107, 1999.
  6. R. A. Gardner, Recommendations for Dealing with Parents Who Induce a Parental Alienation Syndrome in Their Children, Journal of Divorce & Remarriage, Volume 28(3/4), 1998, p. 1-21.
  7. R. A: Gardner, LEGAL AND PSYCHOTHERAPEUTIC APPROACHES TO THE THREE TYPES OF PARENTAL ALIENATION SYNDROME FAMILIES. When Psychiatry and the Law Join Forces, COURT REVIEW, VOLUME 28, NUMBER 1, SPRING 1991, American Judges Association.
  8. R. A. Gardner, Judges Interviewing Children in Custody/Visitation Litigation, NEW JERSEY FAMILY LAWYER, Volume VII, Number 2, August/September 1987, p. 26ff.
  9. R. A. Gardner, The judiciary's role in the etiology, symptom development, and treatment of the parental alienation syndrome(PAS). [References].  American Journal of Forensic Psychology, 21(1), 39-64. 2003. [peer reviewed]. 
  10.  R. A. Gardner, The relationship between the parental alienation syndrome (PAS) and the false memory syndrome (FMS), American Journal of Family Therapy. Vol 32(2) Mar-Apr 2004, 79-99. [peer reviewed]
  11. R.A. Gardner,  Therapeutic Interventions for Children with Parental Alienation Syndrome, Creative Therapeutics Inc., Creskill, N.J., 2002. 450 Seiten. Enthält zahlreiche Beispiele aus seiner klinischen Erfahrung zur Deprogrammierung von "PAS Kindern".  Zugleich macht er deutlich, dass entfremdende Elternteile überwiegend (auf Grund von Persönlichkeitsstörungen) weder einsichtsfähig, noch therapiewilling und damit auch nicht therapiefähig seien. Ein Kapitel beschäftigt sich auch mit dem aktiven Verhalten das Zielelternteile der Entfremdung zeigen sollten.  Eine Rezension des Buches findet sich in:
  12. Novick, Mark R, Review of Therapeutic Interventions for Children with Parental Alienation Syndrome. Journal of the American Academy of Psychoanalysis & Dynamic Psychiatry. Vol 31(2) Jul 2003, 418-421. [peer reviewed]
  13. R. A. Gardner, Should Courts Order PAS Children to Visit / Reside with the Alienated Parent? A Follow-up Study", American Joumal of Forensic Psychology" (2001); 19 (3): 61 - 106. [peer reviewed]. Deutsche Übersetzung: Richard A. Gardner: Das Elterliche Entfremdungssyndrom (Parental Alienation Syndrome/PAS). Anregungen für gerichtliche Sorge- und Umgangsregelungen. Eine empirische Untersuchung. Aus dem Amerikanischen von G. H. Broxton-Price, herausgegeben von Wilfrid von Boch-Galhau.VWB - Verlag für Wissenschaft und Bildung, ISBN 3-86135-117-X. 
  14. Judith S. Wallerstein & Joan B. Kelly, Surviving the Breakup. How Children and Parents Cope with Divorce, Basic Books Inc., New York, ISBN 0-465-08345-5 (1980). Mit "alignment" (Ausrichtung auf einen Elternteil) werden wesentliche Elemente von PAS auf Grund einer Langzeitstudie beschrieben. 
  15. Kenneth Byrne, Brainwashing in Custody Cases: The Parental Alienation Syndrome. AUSTRALIAN FAMILY LAWYER, v. 4(3), 1989, p.1.
    Beschreibt an Hand einiger typischer PAS Fälle, wie leicht professionelle Scheidungsbegleiter in die Irre geleitet werden können und wie sie sich deshalb verhalten sollten.
  16. Clawar, S. and Rivlin, B.V., Children Held Hostage: Dealing with Programmed and Brainwashed Children, American Bar Association (Rechtsanwaltsverein), Division of Family Law, Chicago, IL. (1991). Diese Studie wurde Ende der 70er Jahre von der Rechtsanwaltskammer wegen zunehmender Besorgnis über den Einfluß von elterlicher Programmierung auf den Ausgang von Sorge/Umgangsverfahren in Auftrag gegeben. Sie dauerte 12 Jahre und umfaßte etwa 700 Fälle, die aus etwa 1000 ausgewählt wurden, weil sie komplett genug für eine volle Datenanalyse (vgl. Anhang des Buches) waren. Etwa 80 % der sich scheidenden Eltern programmierten ihre Kinder in einem gewissen Ausmaß. Schon ein geringes Ausmaß schien aber ernste Auswirkungen zu haben. Programmierung ist definiert als die Vermittlung von (negativen) Inhalten und Ansichten über den anderen Elternteil. Gehirnwäsche ist dann der interaktive Prozeß in dem das Kind dazu gebracht wird dieses Programm zu akzeptieren und von sich aus auszubauen, was Zeit und Wiederholung der Programmierung erfordert. Die Studie identifiziert auch den starken Einfluß Dritter, Verwandter oder professioneller "Helfer" auf diesen Prozess der Entfremdung. 
  17. Ein sehr umfangreicher, neuerer Übersichtsartikel zur Entwicklung von PAS ist: Deirdre Conway Rand, The Spectrum of Parental Alienation Syndrome, American Journal of Forensic Psychology, 15(3), 23-52 (Teil 1) und 15(4), 39-92 (1977).  [peer reviewed] Die Literatur zu PAS, anschließend an Gardners Arbeiten, wird dargestellt und mit der Forschung anderer Autoren über hochgradig konfliktreiche Scheidung integriert. Die Situation des Kindes, der Eltern und Drittparteien (z.B. Familienangehörige, Anwälte) wird diskutiert. Das rechtliche Material beschreibt was Anwälte und Richter über PAS zu sagen haben. Die Diskussion gerichtspsychologischer Gutachten enthält Beiträge von Sorgerechtsexperten und anderen, die empfehlen PAS als mögliche Erklärung anzusehen, wenn unter gewissen Umständen sexuelle Kindesmißbrauchsanschuldigungen gemacht werden. Die Fallbeschreibungen enthalten Beispiele für seelische Kindesmißhandlung in schweren PAS Fällen, einen Fall in dem die Kinderschutzbehörden mobilisiert wurden, um auf den entfremdenden Elternteil Druck auszuüben, sowie die Berücksichtigung von PAS in einem Strafverfahren gegen einen falsch beschuldigten Elternteil.

    Die beiden Aufsätze von Deidre Rand sind inzwischen auf einer ganzen Reihe von Web Seiten vorhanden. Die Web Seiten von F.A.C.T. (Fathers Are Capable Too), einer kanadischen Vater-Kind Organisation, enthalten neben diesen beiden Arbeiten (Part 1, Part 2), eine kurz kommentierte Zusammenstellung weiterer wichtiger, ebenfalls abrufbarer Arbeiten zum Parental Alienation Syndrome.  Vgl. auch Deidre Rand, Randy Rand, Leona Kopetski, The Spectrum of Parental Alienation Syndrome Part III: The Kopetski Follow-up StudyAmerican Journal of Forensic Psychology. Vol 23(1) 2005, 15-43. [peer reviewed]. Siehe unten

  18. Douglas Darnall, Divorce Casualties: Protecting your Children from Parental Alienation. Paperback - 288 pages, 1998, Taylor Publishing; ISBN: 0878332081. ,,Das Buch ist für Eltern geschrieben und wird praktische Wege anbieten um PAS zu identifizieren und zu verhindern." Siehe Inhaltsverzeichnis. Der psychologische Sachverständige Douglas Darnall hat auf seinen Web Seiten zu PAS auch eine kurze, kommentierte Literaturauswahl.
    Kurzkommentar zum Buch: Die Prämisse des Buchs trift leider kaum zu: Es ist geradezu charakteristisch, dass der entfremdende, programmierende Elternteil von sich aus meist keinerlei Einsicht bzgl. dieses Verhaltens und den Folgen für die Kinder zeigt, auch nicht den Wunsch es abzustellen. Das kann allenfalls durch eine Beratung/Therapie erreicht werden, die aber bei uns, ganz anders als in den USA, leider nicht angeordnet werden kann. Dazu kommt, dass bei uns auch gerichtliche Anordnungen zum Umgang kaum durchgesetzt werden, also es auch an Sanktionen fehlt, die zu "Einsicht" verhelfen könnten. 
    Jetzt 2te Auflage, Divorce Casualties: Understanding Parental Alienation (Taschenbuch), November 2008, 304 Seiten.
  19. Dunne, John, and Marscha Hedrick, The parental alienation syndrome: An analysis of sixteen selected cases, J. of Divorce & Remarriage, 21(3/4), 21-38, 1994. [peer reviewed] Obwohl die Fälle ein breites Spektrum von Verhaltensmustern enthielten, erwiesen sich die Kriterien von Gardner als nützlich in der Unterscheidung von PAS von anderen Nach-Scheidungsschwierigkeiten. PAS erschien primär eine Funktion der Psychopathologie des entfremdenden Elternteils und seiner Beziehung zu den Kindern zu sein, nicht der des Zielelternteils. Sorgerechtsumkehr wird als die wirksamste Methode in diesen PAS Fällen angesehen. Die Autoren fanden auch das PAS zu jedem Zeitpunkt einsetzen kann, auch schon vor einer Trennung und lange nach einer Scheidung. 
  20. Glenn F. Cartwright, Expanding the parameters of parental alienation syndrome. American Journal of Family Therapy, 21 (3), 205-215, 1993. [peer reviwed] Abstrakt: Die Neuheit [in 1993] des Parental Alienation Syndromes (PAS) erfordert seine Redefinition sobald neue Fälle beobachtet werden und das Phänomen besser verstanden wird. Neue Hinweise legen nahe, dass Entfremdung auch durch andere als Sorgerechtsprobleme ausgelöst werden kann, die Fälle von sexuellen Mißbrauchsanschuldigungen virtuell sein können, dass langsame Prozessführung durch die Gerichte das Problem aggraviert, dass langandauernde Entfremdung des Kindes andere Formen einer psychischen Erkrankung auslösen kann, und dass zu wenig über die Langzeitfolgen für entfremdete Kinder und ihre Familien bekannt ist.
    Eine Teilübersetzung faßt wichtige Zitate aus der Arbeit zusammen. Die Hinweise auf den Zeitfaktor und die gravierenden psychischen Folgen für das Kind erscheinen besonders wichtig.
  21. Levy, D., Review of parental alienation syndrome: A guide for mental health and legal professionals, American Journal of Family Therapy, 20(3), 276-277, 1992. 
  22. Turkat, Ira Daniel, Child visitation interference in divorce. Clinical Psychology Review. Vol 14(8) 1994, 737-742.  [peer reviewed]
  23. Turkat, Ira Daniel, MANAGEMENT OF VISITATION INTERFERENCE,  THE JUDGES JOURNAL, NUMBER 36, p. 17-47, SPRING 1997.  Diskutiert  wie Fälle von Umgangsvereitelung von den Familiengerichten gehandhabt werden sollten.
  24. Joseph L. Price and Kerry S. Pioske, Parental Alienation Syndrome. A Developmental Analysis of a Vulnerable Population. JOURNAL OF PSYCHOSOCIAL NURSING 1994, Vol. 32, No. 11 p 9-12.
  25. Lund, Mary, A therapist's view of parental alienation syndrome. Family & Conciliation Courts Review. Vol 33(3) Jul 1995, 308-316.  [peer reviewed].
  26. Anita K. Lampel, CHILDREN'S ALIGNMENT WITH PARENTS IN HIGHLY CONFLICTED CUSTODY CASES, FAMILY AND CONCILIATION COURTS REVIEW, Vol. 34, No. 2, April 1996, 229-239. Findet  41% von 24 Kindern mit einem Elternteil "aligned" (ausgerichtet). In einer zweiten Stichprobe werden Persönlichkeitsmerkmale von Eltern mit entremdeten und nicht entfremdemdem Kindern verglichen.
  27. Herman SP;Bernet W, AACAP Official Action. Summary of the practice parameters for child custody evaluation. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry. 36(12):1784-7, 1997 Dec.
     Mit expliziten Hinweisen auf die Literatur und den Umgang mit PAS.  vgl. auch
  28. Herman, S P, Practice parameters for child custody evaluation. American Academy of Child and Adolescent Psychiatry. Journal of the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry. 36(10 Suppl):57S-68S, 1997.
  29. Lowenstein, L. F., Parent alienation syndrome: A two step approach toward a solution. Contemporary Family Therapy: An International Journal. Vol 20(4) Dec 1998, 505-520. [peer reviewed]
    Setzt sich für Mediation vor einer strittigen gerichtlichen Auseinandersetzung ein und beschreibt den Erfolg an Hand von 16 Fällen. vgl. dazu auch 
  30. Vestal, Anita, Mediation and parental alienation syndrome: Considerations for an intervention model. Family & Conciliation Courts Review. Vol 37(4) Oct 1999, 487-503. [peer reviewed]
  31. Vassiliou, Despina; Cartwright, Glenn F., The lost parents' perspective on parental alienation syndrome. American Journal of Family Therapy. Vol 29(3) May-Jun 2001, 181-191.  [peer reviewed]
    Beschreibt die Sicht von 5 entfremdeten Vätern und einer entfremdeten Mutter zu PAS. 
  32. Siegel, Jeffrey C., Langford, Joseph S.,  MMPI-2 validity scales and suspected parental alienation syndrome. American Journal of Forensic Psychology. Vol 16(4) 1998, 5-14. [peer reviewed]
    Die Anwendung dieses bekannten Testverfahrens zeigt, dass entfremdende Eltern höhere K Werte und wesentlich niedrigere F Werte aufweisen. Sie beantworten die Fragen in einer defensiven Weise um so perfekt wie möglich zu erscheinen. Es wird aus den Tests gefolgert, dass entfremdende Eltern die psychologischen Verteidigungsmassnahmen von Verdrängung/Verleugnung (denial) und Projektion, die zu diesen Skalen gehören, vermehrt benützen. Mögliche Persönlichkeitsstörungen solcher Eltern werden diskutiert. Vgl. dazu insbesondere die ausführliche Darstellung in Walter Andritzky, Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstruktur entfremdender Eltern (2002), sowie Wakefield, Hollida and Ralph Underwager, Personality Characteristics Of Falsely Accusing Parents In Custody Disputes, Sixth Annual Symposium in Forensic Psychology, Las Vegas, Nevada. March 13, 1990 und die entsprechenden Kapitel im Buch von Gardner. 
  33. Rooney, Shelley A; Walker, Todd F, Identification and treatment of alienated children in high-conflict divorce., Kapitel in Creek, Leon (Ed); Jackson, Thomas L (Ed)., Innovations in clinical practice: A source book, Vol. 17. (pp. 331-341). Sarasota, FL, USA (1999).  Professional Resource Press / Professional Resource Exchange, Inc. Sarasotoa, Fl. 1999. The authors address the issue of alienated children in high-conflict divorce. They define the parental alienation syndrome and provide guidance for the identification and treatment of these children and their parents.
     Topics include: parental alienation syndrome-description and dynamics; theoretical considerations; parents at war; the Jones family-a case study; influence of legal and mental health systems; in the shoes of the alienated child; and Amy - a case study. 
  34. Hanna McDonough, Christina Bartha, Putting children first: A guide for parents breaking up. (1999). xiv, 185 pp. Toronto, ON, Canada: University of Toronto Press.
  35. L. F. Lowenstein,  Parental alienation and the judiciary, Medico-Legal Journal, Vol. 67(3), 121-123, 1999.
    Aus Gründen des Kindeswohl sollte es nicht geduldet werden, dass gerichtliche Anordnungen (zum Umgang) einfach missachtet werden. 
  36. O'Leary, K. Daniel; Moerk, Kirstin C, Divorce, children and the courts: Evaluating the use of the Parent Alienation Syndrome in custody disputes. Expert Evidence. Vol 7(2) 1999, 127-146. [peer reviewed]. 
    Geht auf die Kontroversen über PAS ein und macht Vorschläge für weitere empirische Forschung.
  37. A. Jayne Major, Ph.D., Parents Who Have Successfully Fought Parent Alienation Syndrome. Aspen Family Law Journal .http://www.livingmedia2000.com/
  38. Falco, Eugene, Commentary: Children and Divorce, Journal of the American Academy of Psychiatry & the Law. Vol 31(2) 2003, 171-172.
     Kommentar zu obigen Artikel. Betont die Notwendigkeit und den Nutzen einer familienorientierten Therapie, die sowohl den entfremdenden (aligned) als auch den entfremdeten Elternteil einschließt. 
  39. Janet R. Johnston & Vievienne Roseby, In the Name of the Child. A Developmental Approach to Understanding and Helping Children of Conflicted and Violent Divorce, The Free Press, New York (1997). Kap. 8 geht speziell auf die Psychologie von PAS ein.  Das Buch ist 2009 in einer erheblich erweiterten und veränderten Neuauflage bei Springer Publishing, New York erschienen, mit 472 Seiten. Weitere Autorin: Kuehnle, Kathryn

  40. Johnston, Janet R; Walters, Marjorie Gans; Friedlander, Steven; Therapeutic work with alienated children and their families. Family Court Review. Vol 39(3) Jul 2001, 316-333. [peer reviewed]
    Beschreibt Ziele und Strategien für Beratung und Therapie wenn Kinder von einem Elternteil nach Trennung / Scheidung entfremdet sind. Diese Intervention erfolgt innerhalb eines rechtlich definierten Vertrages. 
  41. Kelly, Joan B; Johnston, Janet R, The alienated child: A reformulation of parental alienation syndrome, Family Court Review. Vol 39(3) Jul 2001, 249-266. [peer reviewed]
    Kontroversen und Probleme verbunden mit dem PAS Konzept werden beschrieben. Es wird eine Umformulierung vorgeschlagen welche auf das entfremdete Kind gerichtet ist und deutlich von Kindern unterscheidet die den Kontakt mit einem Elternteil aus einer Reihe von normalen, verständlichen Gründen ablehnen. Vgl. dazu: Gardner Rebuttal to Kelly and Johnston's Article, "A Reformulation of Parental Alienation Syndrome". Fassung aus 2002.  Deutsche Übersetzung:  Stellungnahme zum Artikel von Kelly und Johnston. Posthum erschien noch die Veröffentlichung ,,Commentary on Kelly & Johnston's The Aliernated Child. A Reformulation of Parental Alienation Syndrome",  Family Court Review 42 (4), 611–621, 2004, auf die wiederum Johnston & Kelly antworteten: .REJOINDER TO GARDNER'S "COMMENTARY ON KELLY AND JOHNSTON'S 'THE ALIENATED CHILD: A REFORMULATION OF PARENTAL ALIENATION SYNDROME'". Family Court Review 42:4, 622–628, 2004.  Vgl. dazu auch:
  42. Stoltz, Jo-Anne M; Key, Tara, Resistance to Visitation: Rethinking Parental and Child Alienation. Family Court Review. Vol 40(2) Apr 2002, 220-231. [peer reviewed]
    Kommentiert den Aufsatz von Kelly &Johnston, The Alienated Child, A Reformulation of Parental Alienation Syndrome. Die gegenwärtigen Formulierungen würden nicht  genügend den negativen Einfluss der gerichtlichen Auseinandersetzung berücksichtigen.
  43. Janet R. Johnston, RETHINKING PARENTAL ALIENATION AND REDESIGNING PARENT-CHILD ACCESS SERVICES FOR CHILDREN WHO RESIST OR REFUSE VISITATION, Vortrag am  Staatsinstitut für Frühpädagogik München,  9-10. July, 2001.
  44. Janet R. Johnston, Parental alignments and rejection: an empirical study of alienation in children of divorce, Journal of the American Academy of Psychiatry & the Law. 2003;31(2):158-70 [peer reviewed].
     Untersucht die Häufigkeit einer Eltern-Kind Allianz (gegen den anderen Elternteil) nach einer Scheidung, als eine der wesentlichen Komponenten des ,,kontroversen" PAS Konzeptes. Verantwortlich für die Entstehung seien neben Verletzlichkeiten des Kindes selbst, sowohl der entfremdende als auch der entfremdete Elternteil. Zum Modell "Alienated Child" auch:
  45. Johnston, Janet R;  Kelly, Joan B., Commentary on Walker, Brantley, and Rigsbee's (2004) "A Critical Analysis of Parental Alienation Syndrome and Its Admissibility in the Family Court",  Journal of Child Custody. Vol 1(4) 2004, 77-89. [peer reviewed] Nehmen zu wesentlichen  Fragen und Kritik Stellung, wie Wichtigkeit des Umgangs, Folgen von Entfremdung für das Kind, und der Notwendigkeit gerichtlich angeordneter Therapie. 
  46. Janet  R. Johnston, Children of Divorce Who Reject a Parent and Refuse Visitation: Recent Research and Social Policy Implications for the Alienated Child, Family Law Quarterly 2005, Vol. 38, Nr. 4, 757 -775.  Vgl. dazu Kommentar zur deutschen Fassung in  ZKJ Heft 6/2007, S. 218 -224, unter dem Titel "Entfremdete Scheidungskinder?"  
  47. Janet  R. Johnston,  The Psychological Functioning of Alienated Children & Parents in Custody Disputing Families, Keynote delivered at ICCD, Norwich, GB. July 24-27th, 2006.  (pdf Datei des Vortrags)
  48. Bernet, William,  Child custody evaluations. Child and Adolescent Psychiatric Clinics of North America. Vol 11(4) Oct  2002, 781-804. [peer reviewed] 
    Richtlinien für ein psychologisches Fachgutachten, mit Berücksichtigung kritischer Faktoren wie Bindung, Kindeswille, Beeinflussung, PAS. 
  49. Warshak, Richard A., Remarriage as a trigger of parental alienation syndrome. American Journal of Family Therapy. Vol 28(3) Jul-Sep 2000, 229-241. [peer reviewed] 
  50. Warshak, Richard A., Current controversies regarding parental alienation syndrome. American Journal of Forensic Psychology. Vol 19(3) 2001, 29-59. [peer reviewed]
    Gründliche Diskussion der Kontroversen um das PAS Konzept und seiner Aussagekraft bei Sorgerechtsentscheidungen. Vgl. auch ein entsprechendes Kap. in  Das Parental Alienation Syndrom (PAS). Eine interdisziplinäre Herausforderung für scheidungsbegleitende Berufe. Internationale Konferenz, Frankfurt (Main), 18.-19. Oktober 2002. (Ref. 31), S. 207-233.
    Die wesentlichen Elemente die PAS von anderen Schwierigkeiten beim Umgang zwischen Kind und einem Elternteil unterscheiden sind:
    1. Ablehnung oder Verunglimpfung eines Elternteils die das Ausmaß einer Kampagne erreicht, d.h. von Dauer ist, statt auf gelegentliche Episoden beschränkt zu sein
    2. Die Ablehnung ist unbegründet, d.h. ist nicht eine angepasste Reaktion des Kindes auf das Verhalten des ausgegrenzten Elternteils
    3. Die Ablehnung ist teilweise auf den Einfluss des anderen Elternteils zurückzuführen.
    Alle drei Elemente müssen gleichzeitig vorhanden sein damit von PAS gesprochen werden kann. 
  51. Warshak, Richard A., Misdiagnosis of parental alienation syndrome.  American Journal of Forensic Psychology. Vol 20(2) 2002, 31-52. [peer reviewed] Diskutiert Fälle von  Entfremdung, die aber nicht zu PAS gehören.  
  52. Warshak, Richard A., Bringing Sense to Parental Alienation: A Look at the Disputes and the Evidence, FAMILY LAW QUARTERLY, 37 (2003 ), S. 273-302.
  53. Tony Hobbs, PARENTAL ALIENATION SYNDROME. AND UK FAMILY COURTS – THE. DILEMMA. Pt. 1, Family Law 32:182-189. Pt. 2, Family Law 32:381-387. Vgl. auch Artikel im PAS Handbook 2006, S. 71-89.
  54. Ira Turkat, Parental Alienation Syndrome: A Review of Critical Issues, Journal of the AAML, Volu. 18, Nr. 1, p. 131-176, 2002. Dieser Aufsatz des Psychologen Turkat im Journal der American Academy of Matrimonial Lawyers (Akademie der Anwälte für Familienrecht) bietet eine kritische Ubersicht über die bis dahin vorhandene Literatur  zu PAS und diskutiert die Möglichkeiten gezielter empirischer  Forschung. Auch auf die DSM-IV /DSM-V Debatte wird ausführlich eingegangen. Vgl. dazu auch die Übersichtsartikel von Warshak (2003) und Van Gijseghem (2003)sowie den Aufsatz von Warshak (2005) in deutscher Fassung.
  55. Stahl, Philipp, Conducting child custody evaluations: A comprehensive guide. (1994). xii, 261pp.
     Mit ausführlichen Kapiteln über PAS. 
  56. Stahl, Philipp, Personality Traits of Parents And Developmental Needs of Children in High-Conflict Families, Academy of Certified Family Law Specialists Newsletter, Winter Issue, 1999, Number 3, pp. 8 - 16.
  57.  Fenchel, Gerd H. (Ed), The mother-daughter relationship: Echoes through time. (1998). xviii, 355pp.
    Psychodynamik der Mutter-Tochter Beziehung. Darunter Kapitel zu  The Medea complex and the parental alienation syndrome: When mothers damage their daughters' ability to love a man by Robert M. Gordon.(pp. 207-225). Dieser Artikel diskutiert die Mutter-Tochter Bindung, den Medea Komplex (die mütterliche Rache gegen den früheren Ehegatten durch Vorenthalten der Kinder), Gehirnwäsche und PAS, die Folgen für das Kind bei späteren Partnerschaften, und ein Fallbericht über PAS in drei Generationen und seine ungewöhnliche Lösung. Der Medea Complex (nach antiken Vorbild: Euripides, 431 BC) wurde schon von  Judith S. Wallerstein & Sandra Blakeslee Second Chances. Men, Women and Children a Decade After Divorce (1989, 1990, 1996) beschrieben (Seite 192).  Vgl. auch
  58. Jacobs, J.W.,  Euripides' Medea: a psychodynamic model of severe divorce pathology. American Journal of Psychotherapy; XLII:2:308-319. (1988)
  59. Ellis, Elizabeth M, Parental alienation syndrome: A new challenge for family courts. .Buch Kapitel  in  Divorce wars: Interventions with families in conflict. (pp. 205-233). Washington, DC, US: American Psychological Association. viii, 401 pp. (2000).
    Inhalt des Buches:
    Introduction
    * The legacy of divorce in the postmodern age / Elizabeth M. Ellis
    * Impact of parental conflict on children's adjustment following divorce / Elizabeth M. Ellis
    * The road to divorce / Elizabeth M. Ellis
    * Dividing the children / Elizabeth M. Ellis
    * Rationale and goals of the custody evaluation / Elizabeth M. Ellis
    * Working out a visitation plan and resolving problems / Elizabeth M. Ellis
    * Understanding the stress responses of children caught in postdivorce conflict / Elizabeth M. Ellis
    * Parental alienation syndrome: A new challenge for family courts / Elizabeth M. Ellis
    * Psychopathology of parents locked in postdivorce disputes over custody and access issues / Elizabeth M. Ellis
    * Evaluation of sexual abuse allegations in child custody cases / Elizabeth M. Ellis
    * Ethical problems and pitfalls / Elizabeth M. Ellis
    * Where do we go from here? / Elizabeth M. Ellis
    References (446 Literaturzitate)
    Author index
    Subject index
    About the author 
  60. Szabo, Christopher P, Parental alienation syndrome. South African Psychiatry Review. Vol 5(3) Aug 2002, 1.  [peer reviewed] PAS sollte als eine Art von emotionalen Kindesmissbrauch gesehen werden.Seine Auswirkungen nehmen mit der Zeit stark zu, daher sollte möglichst bald eine Intervention erfolgen, wenn nötig durch Sorgerechtswechsel. 
  61. Mitchell, John, Parental alienation and the courts. Medico-Legal Journal. 70(Pt 4):194-5, 2002. [peer reviewed]
  62. von Boch-Galhau, Wilfrid; Ursula Kodjoe; Walter Andritzky & Peter Koeppel (Hrsg.): Das Parental Alienation Syndrom (PAS). Eine interdisziplinäre Herausforderung für scheidungsbegleitende Berufe. Internationale Konferenz, Frankfurt (Main), 18.-19. Oktober 2002. 392 Seiten, 17 x 24 cm, ISBN 3-86135-202-8,  EUR 40,00. Inhalt,  VWB- Verlag für Wissenschaft und Bildung 
  63. Richard A. Warshak: Divorce Poison (Scheidungsgift). Protecting the Parent-Child Bond from a Vindicative Ex. 2001. Buchbesprechung. 
    Erweiterte Neuauflage 2010: Divorce Poison: How to Protect Your Family from Bad-mouthing and Brainwashing (Taschenbuch), Harper Paperbacks (19. Januar 2010), 352 Seiten. Prof. Warshak ist einer der weltweit bekanntesten Experten zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung (PAS). Dieses Buch richtet sich primär an von Eltern-Kind-Entfremdung nach Trennung / Scheidung betroffene Mütter und Väter und kann diesem Kreis besonders empfohlen werden, vgl. unsere Rezension "Scheidungsgift" der Erstauflage von 2001.  Gegenüber dieser Auflage wurde es erweitert um eigene Kapitel, die sich speziell mit der Wiederherstellung der Beziehung zu entfremdeten Kindern befassen, darunter eines zu inzwischen erwachsenen Kindern. Auch ein gerade neu entwickeltes und schon erfolgreiches Programm zur gerichtsnahen und begleiteten Annäherung bei hochgradiger Entfremdung zwischen Kind und einem Elternteil wird beschrieben, vgl. die Webseite des Autors. ( Wir wissen zwar  u.a. von einer tschechischen Übersetzung der Erstauflage, aber ein deutscher Verlag konnte bisher noch nicht dafür gewonnen werden, obwohl der Bedarf sicher bestünde, wie auch dem Thema nach annähernd ähnliche, inzwischen aber vergriffene Bücher zeigen.).
  64. Rhonda Freeman, Gary Freeman, Managing Contact Difficulties: A Child-Centred Approach, 2003,  Family, Children and Youth Section  Department of Justice Canada, 2003-FCY-5E. Studie zum Parental Alienation Syndrome und allgemeineren Umgangsproblemen, im  Auftrag des kanadischen Justizministeriums (auch als  pdf Datei, 107 Seiten). Mit  umfangreichen Literaturangaben.    
  65.  Rueda, Carlos, An Inter-Rater Reliability Study of Parental Alienation Syndrome, American Journal of Family Therapy. Vol 32(5) Oct-Dec 2004, 391-403. [peer reviewed]  Eine Inter-Rater Reliability Study bedeutet, dass man vergleicht wie verschiedene Experten von einander unabhängig einen gegebenen Fall beurteilen, hier an Hand der Kriterien von Gardner für das Vorliegen von PAS verschiedenen Grades. Hohe Übereinstimmung ist ein wichtiges Maß für die Gültigkeit dieser Kriterien. Sie war bis auf einen sehr komplexen Fall gegeben. Allerdings wurden insgesamt nur fünf verschiedene Fälle getestet. Es beteiligten sich 18 Experten an dieser Studie. 39 Literaturzitate (Basiert auf einer Disseration des Autors).
  66. Michael J. Bone, The Parental Alienation Syndrome: Examing the Validity Amid Controversy, The Family Law Section, Vol. XX, No. 1, Fall / Winter 2003, p. 24-27. 
  67. K. Andre, Parental Alienation Syndrome. Annals of the American Psychotherapy Association, Winter 7-11, 2004
  68. Campbell, Terence W., Why Doesn't Parental Alienation Occur More Frequently? The Significance of  Role Discrimination. American Journal of Family Therapy. Vol 33(5) Oct-Dec 2005, 365-377. [peer reviewed].  Etwa 2/3 der Eltern würden nach einer Trennung gemeinsame Elternschaft mehr oder weniger erfolgreich fortsetzen. Die Trennung der gescheiterten Paarebene von der bleibenden Elternschaft  sei der Schlüsselpunkt für die Vermeidung von PAS.
  69. Spruijt, Ed;  Eikelenboom, Bianca; Harmeling, Janneke; Stokkers, Robin; Kormos, Helga; Parental Alienation Syndrome (PAS) in the Netherlands. American Journal of Family Therapy. Vol 33(4) Jul-Sep 2005, 303-317. [peer reviewed]
    In den Niederlanden haben etwa 20% der Kinder keinen Kontakt zum Nichtwohnelternteil. PAS könnte dafür oft der Grund sein. Von 138 befragten  Experten und Eltern meinten 42% dass PAS in den Niederlanden existiert. Die Resultate der zwei Befragungen zeigen die Wichtigkeit von Mediation auf, weil es scheint, dass PAS weit häufiger auftritt, wenn Sorge/Umgangsregelungen nicht gemeinsam getroffen wurden, sondern vom Gericht. Die Autoren meinen deshalb, dass verpflichtende Mediation und bessere Kommunikation während der Scheidung viele Fälle von PAS verhindern würden. 
  70. Amy J. L. Baker,  The Long-Term Effects of Parental Alienation on Adult Children: A Qualitative Research Study, American Journal of Family Therapy,  Volume 33, Number 4 / July-September 2005, S.  289-302. [peer reviewed].  Es wurden 38 Erwachsene befragt die als Kinder Eltern-Kind-Entfremdung erfahren haben. Dabei wurden 7 wesentliche Folgen gefunden: 1. Niedriges Selbstwertgefühl, 2. Depression 3. Drogen/Alkohol Missbrauch 4. Mangel an Vertrauen 5. Entfremdung von den eigenen Kindern 6. Scheidung  7. Andere  
  71. Amy J. L. Baker, PhD,  The Cult of Parenthood. A Qualitative Study of Parental Alienation, Cultic Studies Review, Vol. 4, Nr. 1, 2005. [peer reviewed] Auf  dem selben Datenmaterial wie Nr. 50 basierend (2 Interviews wurden später wegen Problemen mit der Tonbandaufnahme entfernt), werden die entfremdenden Elternteile als sehr ähnlich Sektenführern beschrieben, weil sie die selben Techniken der emotionalen Manipulation und Indoktrination benützten, um die Abhängigkeit des Kindes von ihnen zu verstärken. Sie seien narzistisch und würden exzessiv Zuneigung und Loyalität, insbesondere auf Kosten des anderen, entfremdeten Elternteiles, einfordern.
  72. Amy J. L. Baker, Parent Alienation Strategies. A Qualitative Study of Adults Who  Experienced  Parental Alienation as Child,  American Journal of Forensic Psychology,  23(4),  41-63, 2005. [peer reviewed]
    Abstrakt: Es wurden 33 Arten von Strategien zur Entfremdung gefunden, 12 davon wurden von mindestens 20% der Befragten erwähnt:1. allgemeine  Verunglimpfung des anderen Elternteils, 2. Einschränkung des tatsächlichen Kontakts, 3. Liebesentzug / Verärgerung  wenn das Kind positive Gefühle gegenüber dem entfremdeten Elternteil zeigt, 4. Verunglimpfung des entfremdeten Elternteils durch die Behauptung sie/er  liebe das Kind nicht, 5. das Kind zwingen eine Wahl zu treffen, 6. Verunglimpfung des Zielelternteils  durch die Behauptung dieser sei gefährlich, 7. dem Kind  Dinge über Erwachsenenbeziehungen anvertrauen,  8.  Einschränkung von Fotos und Erwähnung des Zielelternteils, 9.  das Kind zwingen den Zielelternteil abzulehnen,  10.  Einschränkung des Kontaktes mit /Heruntermachen der  erweiterten Familie des Zielelternteils,  11. Heruntermachen des Zielelternteils vor  dem Kind,  und 12. Herbeiführung von Konflikten zwischen Kind und Zielelternteil. Diese Strategien werden im Rahmen der Bindungstheorie diskutiert. 
  73. Amy J. L. Baker, Patterns of Parental Alienation Syndrome: A Qualitative Study of Adults Who were Alienated from a Parent as a Child, American Journal of Family Therapy, Volume 34, Number 1, 63-78, 2006. [peer reviewed]
  74. Moisy Shopper, Parental alienation: The creation of a false reality. Kapitel in Gunsberg, Linda (Ed);  Hymowitz, Paul (Ed). (2005). A handbook of divorce and custody: Forensic, developmental, and clinical perspectives.  (pp. 109-125). xxv, 409 pp. Hillsdale, NJ, US: Analytic Press, Inc.. 
  75. Deidre Rand, Randy Rand, Leona Kopetski, The Spectrum of Parental Alienation Syndrome Part III: The Kopetski Follow-up Study. American Journal of Forensic Psychology. Vol 23(1) 2005, 15-43. [peer reviewed]
    The purpose of this study was to evaluate the efficacy of structural and therapeutic interventions for interrupting parental alienation syndrome (PAS) toward the severe end of the spectrum. Follow-up was obtained on 45 PAS children from a custody evaluator's practice. The child's adjustment and relationship with both parents at evaluation and follow-up were compared. Children who had enforced visitation with the target parent, or were in target parent custody, maintained relationships with both parents unless the alienator was too disturbed. In the completed alienation outcome group, the alienating parent had custody before and after the evaluation, and was able to violate court orders with impunity. Therapy as the primary intervention was ineffective and sometimes made things worse.
  76. Ellis, Elizabeth, Help for the Alienated Parent.  American Journal of Family Therapy. Vol 33(5) Oct-Dec 2005, 415-426. [peer reviewed]
    Abstrakt: Fälle von Parental alienation stellen gleichermaßen erhebliche Anforderungen an Gerichte und Therapeuten. Manchmal versagt traditionelle Therapie, können gerichtliche Maßnahmen nicht möglich sein, und ein Elternteil ist von einem Kind entfremdet, mit wenig bis gar keinen Kontakt in absehbarer Zukunft. Dieser Aufsatz soll als Führer für Therapeuten dienen um den entfremdeten Elternteil Strategien an die Hand zu geben. Diese Strategien sind unter 5 Titeln zusammengestellt: 1. untergrabe das Negativbild durch damit unstimmige Information;  2. unterlasse Handlungen die das Kind in die Mitte des Konflikts bringen; 3. erwäge Möglichkeiten die Verletzung und Kummer des entfremdenden Elternteils zu lindern; 4. halte Ausschau nach Möglichkeiten die Koalition aufzubrechen und Feinde in Verbündete zu verwandeln; 5. gib niemals den Kontakt auf sondern ,,stehe in der Türe und halte ein Keks in der Hand." 
  77. Appell, Jane, Divorce doesn't have to be that way: A handbook for the helping professional. Impact Publishers, Atascadero, CA, USA, 2006. 273 Seiten. Mit einem Kapitel über Parental Alienation.
  78. Burrill, Janelle, Descriptive Statistics of the Mild, Moderate and Severe Characteristics of Parental Alienation Syndrome, International Handbook of Parental Alienation Syndrome, Charles Thomas Publishers, Springfield, Ill., US.A. , S., 49-55 (2006).
  79. Baker, A. J. L., & Darnall, D. (2006). Behaviors and strategies employed in parental alienation: A survey of parental experiences. Journal of Divorce and Remarriage, 45, 97-124. [peer reviewed]
    Es wurden drei Fragen untersucht: 1. Welche Entfremdungsstrategien wurden von den entfremdeten Eltern (Zielelternteilen) identifiziert und inwieweit stimmten diese mit den von den jetzt erwachsenen "PAS Kindern" überein. 2. Ist die Art und Zahl der identifizierten Entfremdungsstrategien vom Geschlecht des Zielelternteils abhängig.  3. Welche Persönlichkeitsmerkmale von Kindern und Zieleltern  waren mit dem Grad der Entfremdung (mild bis stark), wie von den entfremdeten Eltern beschrieben, assoziiert  Die 97 Teilnehmer beschrieben 66 verschiedene Strategien, davon 11 von mindestens 20% der Teilnehmer, mit weitgehender, aber nicht vollständiger Überlappung zwischen Zieleltern und "PAS.Kindern".  Zu 2) ist die Antwort "nein". Schweres PAS ist bei älteren Kindern, besonders Mädchen, häufiger.
  80. Donner, Michael B.,  Tearing the child apart: The contribution of narcissism, envy, and perverse modes of thought to child custody wars. Psychoanalytic Psychology. 2006 Sum Vol 23(3) 542-553. [peer reviewed]  Abstract.  Diskutiert aus psychoanalyischer Sicht was Eltern in Hochkonflikt-Scheidungskriegen motiviert. 
  81. Richard A. Gardner, S. Richard Sauber, Demosthenes Lorandos (Hrsg.): "The International Handbook of Parental Alienation Syndrome: Conceptual , Clinical  and Legal Considerations" ist bei Charles C. Thomas Publisher Ltd. in Springfield, Illinois, U.SA. erschienen, Juli 2006. 476 Seiten, U.S. $ 84.95. Es umfasst 34 Aufsätze weltweit führender Experten/Expertinnen, darunter auch Autoren aus Deutschland (vgl. Inhaltsverzeichnis, Beschreibung des Verlages).Titelseite  
    Besprechungen des Buches u.a. durch: Title page
  82. Robert M. Pressmann, American Journal of Family Therapy. Vol 35 (3) May-Jun 2007, 284 – 285. " The International Handbook of Parental Alienation Syndrome (IHPAS) is a powerful volume that provides therapists and justices a wealth of knowledge and wisdom that may positively impact the lives of children who have become fodder in marital and custodial conflicts. The International Handbook of Parental Alienation Syndrome delivers on several fronts. Structurally, it is comprehensive, well organized and easy to navigate. It provides both an historic and cross-cultural perspective. It reads well, with many brief case presentations as illustrations. In addition, it provides solid diagnostic and treatment guidance." (APA PsycINFO Database, 2007).[peer reviewed]
  83. Christine Dunkley, British Journal of Guidance & Counseling. Vol 25 (3) Aug 2007, 357 – 358. "The strengths of this volume are its comprehensiveness and its clinical components. There is much to learn from the contributions about how children are manipulated in the aftermath of separation, and how to prevent and repair the damage. I would recommend it to any child welfare professional, particularly those involved in residency and contact disputes." (APA  PsycINFO Database, 2007). [peer reviewed]  
  84. Eine sehr umfangreiche und regelmäßig aktualisierte Literaturliste zu PAS findet sich auf den Webseiten des Psychologen Richard Warshak. Sie ist allerdings lediglich in Sektionen unterteilt und sonst unkommentiert. (Stand 3.1.2006: 210 Einträge): Articles and Book Chapters on Parental Alienation Syndrome (PAS).
  85. Mone, Jennifer Gerber, Perceived Parent-Child Alienation: Empirical Assessment of Parent-Child Relationships Within Divorced and Intact Families.Journal of Divorce & Remarriage. Vol 45(3-4) 2006, 131-156.
    IS  - 1050-2556. [peer reviewed] Eine Gruppe von 227 Studenten  wurde mittels des Relationship Distancing  Questionnaire und vieler weiterer Tests  über ihre Eltern-Kindbeziehung und Entfremdung befragt.  Entfremdung gibt es sowohl in Scheidungsfamilien als auch intakten Familien. Elterlicher Konflikt ist ein besserer  Prediktor für Entfremdung als Ehestatus.
  86. C. C. Summers, D. M. Summers, Parentectomy in the crossfire. [References], American Journal of Family Therapy. Vol 34(3) May-Jun 2006, 243-261. [peer reviewed].  pdf Datei (parentectomy  bedeutet. in Anlehnung etwa an appendectomy=Blinddarmoperation, Entfernung eines Elternteils vom Kind, crossfire=Kreuzfeuer). Besprochen wird der von uns am 13.8. 2006 beschriebene Film "Victims of Another War", Dean Tong's "Elusive Innocence--Survival Guide for the Falsely Accused" und schließlich  "A View For The Bench" ein  42min Film  produziert vom  Superior Court (=OLG) of Maricopa County in Arizona, der Familienrichter über milde bis schwere Formen des Parental Alienation Syndroms informieren soll und laut Ankündigung des Gerichts den Richtern auch helfen soll chronische Verletzer des Umgangsrechts zu identifizieren und diese Eltern an Unterricht über die Folgen von Hochkonflikt für die Kinder zu verweisen (Zwei weitere Filme für Eltern zum Umgang, Children of Divorce und  Parents on the See-saw können direkt von den Webseiten des Gerichts herunter geladen werden, ebenso weitere, sehr lesenswerte Informationen für Eltern). Das sehr erfolgreiche Programm dieses Gerichtsbezirkes ist  auch auf den Webseiten des U.S. Gesundheitsministeriums zu der unter Präsident Clinton gestarteten "Fatherhood Initiative", sowie  in einem lesenswerten Bericht des britischen Parlaments "Family Justice: the operation of  the family courts" beschrieben ( pdf Datei). Hinweis: Der Film "Children of Divorce"  (16:17 min) kann von  hier direkt gesehen (z. B. mit Windows Media Player) oder gespeichert  (12.7.MB) werden. Er beschreibt in erster Linie die Erfahrungen von Kindern nach einer konfliktreichen Trennung / Scheidung. Der Film "A View For the Bench" wird nur an Personen des Justizwesens abgegeben.
  87.  Amy J. L. Baker, The power of stories/stories about power: Why therapists and clients should read stories about the parental alienation syndrome. [References]. American Journal of Family Therapy. Vol 34(3) May-June 2006, 191-203.  [peer reviewd]. Dokumentiert den therapeutischen Wert des Lesens (oder Schreibens) von Fallgeschichten für von Eltern-Kind-Entfremdung betroffene Eltern. Sie erkennen dann z. B., dass ihre Erfahrungen gar nicht so einmalig sind, wie es zunächst erscheint. Sie können daraus neue Kraft finden und Strategien entdecken um ihre Situation besser zu meistern. Es werden vier Fallgeschichten im Detail besprochen, darunter das Buch von Lady Meyer, "They Are My Children, Too: A Mother's Struggle for Her Sons" (1999) über den auch vielen Lesern in Deutschland gut bekannten Fall einer Kindesentführung nach Deutschland und Eltern-Kind-Entfremdung.
  88.  Zum Langzeiteffekt von Eltern-Kind-Entfremdung, insbesondere durch Kindesentführung, hat die gemeinnützige Organisation PACT  (gegr. in 2000 von Lady Meyer) einen wirklich bewegenden Film hergestellt, ,,Victims of Another War. The Aftermath of Parental Alienation". Gezeigt werden Interviews mit 3 inzwischen erwachsenen, betroffenen Kindern, darunter Cecilie Finkelstein (Norwegen), die auch auf der Frankfurter PAS Tagung (2002) einen besonders bewegenden Bericht über ihr Schicksal als entführtes und entfremdetes Kind gegeben hat (vgl. Konferenzband, S. 175-185). Regissseur ist Glenn Gebhard, Professor im Department of Film & Television at Loyola Marymount University, USA, dessen Kinder selbst vor 12 Jahren nach Deutschland entführt und dann von ihm entfremdet wurden. Kommentator: Michael York. Die DVD (30 min) kann online bei PACT bestellt werden, Preis  £5.00+Porto (insges. €13,47). Sprache: Englisch mit Untertiteln in Deutsch, Französisch oder Spanisch.  
  89.  Summers, David M., Summers, Collette C., Unadulterated Arrogance: Autopsy of the Narcissistic Parental Alienator.  American Journal of Family Therapy. Vol 34(5) Oct-Dec 2006, 399-428. [peer reviewed].
    Der Aufsatz soll Sachverständigen helfen die  innere Dynamik und typischen Verhaltensmuster von narzistischen und chronischen  PAS Entfremdern zu erkennen.
  90. Weigel, Daniel J., Donovan, Kimberly A., Parental Alienation Syndrome: Diagnostic and Triadic Perspectives.  Family Journal: Counseling and Therapy for Couples and Families. Vol 14(3) Juli 2006, 274-282. [peer reviewed]. Übersichtsartikel für Therapeuten zu neueren Forschungsergebnissen zu PAS, wie zu  Verhaltensmustern und Langzeiterfahrungen. 
     Allgemeine Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensmuster von PAS Entfremdern werden beschrieben. Kurz- und Langzeiterfahrungen des Zielelternteils und des Kindes die dieser unglücklichen Erfahrung ausgesetzt sind werden ebenfalls untersucht.
  91. Amy J. L. Baker: Adult Children of Parental Alienation Syndrome. Breaking the Ties that Bind. W. W. Norton & Company, New York, London 2007.  A Norton Professional Book  ISBN-13: 978-0-393-70519-5; ISBN-10: 0-393-70519-6 (32.00 US $) 303 Seiten.
    Das Buch basiert auf einer ausführlichen Befragung von 40  jetzt erwachsenen von PAS betroffenen Kindern. Im Internet ein auf dem Buch basierender Aufsatz.     
  92.  Sauber, Richard, Review of Adult children of parental alienation syndrome: Breaking the ties that bind. American Journal of Family Therapy. Vol 35(4) Jul-Sep 2007, 385-386. [peer reviewed]
  93.  Baker, Amy J. L.,  Knowledge and Attitudes About the Parental Alienation Syndrome: A Survey of Custody Evaluators.  American Journal of Family Therapy. Vol 35(1) Jan-Feb 2007, 1-19. [peer reviewed].  
    Folgende Fragen wurden an  psychologische Sachverständige gestellt: 1. In welchen Ausmaß sie das PAS Konzept  unterstützen. 2. Wie, wenn überhaupt, sie PAS diagnostizieren.  3. Welche Faktoren waren vorhanden in den Fällen in denen sie PAS diagnostizierten. Die Resultate aus 106 Antworten (=76%) zeigten breite Übereinstimmung  über das PAS Konzept (Vertrautheit damit und Wichtigkeit), aber auch  Meinungsunterschiede (ob PAS in DSM aufgenommen werden soll, oder ob die Daubert und Fry Standards für gerichtliche Aussagen erfüllt sind). 
  94. Baker, Amy J. L;  Darnall, Douglas C., A Construct Study of the Eight Symptoms of Severe Parental Alienation Syndrome: A Survey of Parental Experiences. Journal of Divorce & Remarriage. Vol 47(1-2) 2007, 55-75.  [peer reviewed]  
    Die  Befragung von 68  ausgegrenzten Eltern stützt die Gegenwart der 8 PAS Symptome von Gardner und liefert Einsichten zu den Chancen für klinische Intervention und ev. Wiedervereinigung zu Zeiten in denen sogar das extrem entfremdete Kind "Risse in seinem Panzer" zeigt. 
  95. Ludwig Lowenstein, Parental Alienation: How to Understand and Address Parental Alienation Resulting from Acrimonious Divorce or Separation.  Juli 2007, Paperback, 232 Seiten, Russel House Publishing LTD, ISBN-10: 1905541104, ISBN-13: 9781905541102.   Umfassende Darstellung aller Aspekte des PAS Themas.
  96. Ellis, Elizabeth, A stepwise approach to evaluating children for parental alienation syndrome. Journal of Child Custody. Vol 4(1-2) 2007, 55-78. [peer reviewed]
     Die Autorin betont, dass es bei der Diagnose von PAS wichtig ist auf das Verhhalten des Kindes zu fokussieren und dann in 3 Schritten zu untersuchen: 1. ist die Ablehnung des Elternteils extrem und die Entfremdung schwer. 2. existiert dafür kein Grund  3. erfüllt das Kind mindestens 10 der 15 vorgeschlagenen Kriterien. Die Beurteilung nach diesen Kriterien wird im Detail und durch Beispiele erörtert. Interview Fragen werden vorgeschlagen. Als Anhang werden Interview Techniken beschrieben die beim entfremdenden Elternteil angewandt werden könnten. 
  97. Bond, Richard, The lingering debate over the parental alienation syndrome phenomenon. Journal of Child Custody. Vol 4(1-2) 2007, 37-54. [peer reviewed]
    Befasst sich ausführlich mit beiden Seiten (Befürworter/Kritiker) der PAS Debatte. Obwohl es wissenschaftliche Evidenz gäbe, dass PAS klinisch beobachtet wird seien noch nicht ausreichend streng experimentelle Untersuchungen vorhanden die eindeutig die Diagnostizierbarkeit von PAS beweisen.
  98. Owusu-Bempah, Kwame, Children and separation: Socio-genealogical connectedness perspective. Routledge/Taylor & Francis Group, New York. 2007. 191 Seiten. Mit einem Kapitel  ,,Divorce and parental alienation syndrome: Socio-genealogical implications" . 414 Literaturzitate
  99. Gaulier, Bernard; Margerum, Judith; Price, Jerome A; Windell, James, Defusing the high-conflict divorce: A treatment guide for working with angry couples.  Impact Publishers, .Atascadero, CA, USA, 2007.  249 Seiten. Es wird geschätzt, dass von den etwa 1 Million Scheidungen/Jahr in den USA 20% Hochkonfliktfälle sind. 
  100. Zeitlin, Harry, Acrimonious contact disputes and so-called parental alienation syndrome: a model of understanding to assist with resolution. Medico-Legal Journal. 75(Pt 4):143-9, 2007.
  101. Lippman, Jessica G; Lewis, Paddy Greenwall, Divorcing with children: Expert answers to tough questions from parents and children. Praeger Publishers/Greenwood Publishing Group, Westport, CT, USA, 2008. 167 Seiten. Buch für Eltern. Mit einem Kapitel über Parental Alienation.
  102. Gordon, Robert M; Stoffey, Ronald; Bottinelli, Jennifer, MMPI-2 findings of primitive defenses in alienating patients.  American Journal of Family Therapy. Vol 36(3) May-Jun 2008, 211-228 [peer reviewed].  
    Um die Anwendung von  primitiven Verteidigungsargumenten  in PAS Fällen zu testen wurden  158 MMPI-2 s ( Minnesota Multiphasic Personality Inventory ist ein psychologisches Standard Test Verfahren zur Persönlichkeitsdiagnostik, vgl. z. B. http://www.uni-saarland.de/fak5/diff/doks/WS_2005//Perso_Diagnostik/MMPI-2.ppt) von gerichtlich angeordneten Sachverständigengutachten aus 7 Praxen forensischer Psychologen gesammelt. Davon waren 76 PAS Fälle und 86 Sorgerechtsfälle ohne PAS dienten als Kontrollgruppe. Zwei MMPI-2 Indices L C K -F und (L C Pa C Sc) - (Hy C Pt) wurden für die Messung benützt. Es zeigte sich, dass PAs entfremdende Mütter und Väter lklinisch relevant höhere Werte hatten die auf primitive Verteidigungsmechanismen wie Abspaltung und projektive Identifikation hinweisen. Elternteile die Ziel der Entfremdung waren wiesen dagegen im wesentliche die gleichen Werte auf wie die Kontrolleltern. Diese Resultate seinen eine deutliche Unterstützung für Gardner's PAS Definition.  Vgl. dazu auch die  MMPI-2  Untersuchung zu PAS von Siegel et al. (1998), sowie die Untersuchung von Wakefield & Underwager (1990) und in Deutsch insbesondere die ausführliche Darstellung von Walter Andritzky, Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstruktur entfremdender Eltern (2002),  vgl. Zit. Nr 32 oben.
  103. Lowenstein, Ludwig F,  Reducing the hostility. [References], Justice of the Peace, Vol 172(20) May 2008, 322-324.
     Zusammenhang zwischen  unerbittlicher Feindschaft zwischen den Eltern und Parental Alienation Syndrome.
  104. Amy J.L. Baker, PhD, and Katherine Andre, PhD, Working with Alienated Children and Their Targeted Parents: Suggestions for Sound Practices for Mental Health Professionals, Annals of the American Psychotherapy Association,  Summer 2008. 
  105. Amy J. L. Baker, Ph.D., Parental Alienation Syndrome — The Parent/Child Disconnect, Social Work Today, Vol. 8 No. 6 P. 26 (2008).
  106. William Bernet, Parental Alienation Disorder and DSM-V. The American journal of family therapy, 36/5,  Okct 2008, 349-366 [peer reviewed].  
    Der Pschiater (Vanderbilt University Scholl of Medicine, Nashville, Tenn, USA)  bringt Argumente vor warum PAS in das nächste Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, DSM-V, das derzeit vorbereitet wird, als offizielle Diagnose  augenommen werden oder zumindest insbesondere auch in Hinsicht auf eine Differentialdiagnose aufgenommen werden sollte, als Prototyp einer Beziehungsstörung. Das würde die systematische Erforschung dieses fast universell von psychologischen /psychiatrischen Experten anerkannten Phänomens fördern, die Behandlung von Kindern mit den entsprechenden Kriterien fördern und auch den Missbrauch dieses Begriffes reduzieren.
  107. Bow J, Gould J, Flens J, Examining Parental Alienation in Child Custody Cases: A Survey of Mental Health and Legal Professionals, American Journal of Family Therapy. 37(2):127-145, 2009. [peer reviewed] Es wurden 448 Psychologen und Anwälte zu Eltern-Kind-Entfremdung befragt. Obwohl das Problem allgemein gut bekannt war, gab es doch auch Zurückhaltung, insbesondere bei der Beschreibung als Syndrom nach Gardner.
    Abstract: Findings from 448 respondents revealed much awareness about the PA concept and controversies, along with the need for further research in the field. In general, respondents were cautious and conservative/moderate in their view of PA and very reluctant to support the concept of Parental Alienation Syndrome (PAS). Also, they did not view PAS as meeting admissibility standards. Respondents viewed domestic violence (DV) as an important issue to assess, although they did not usually find/suspect DV in such cases. Further, respondents varied according to professional role (evaluators, trial attorneys/judges, and court facilitators) on the relative importance attributed to various assessment factors. Moreover, evaluators' assessment procedures and the frequency of recommended interventions by trial attorneys/judges and evaluators closely paralleled those typically used in child custody cases. Results are compared to past literature in the field, with hopes of clarifying misconceptions.
  108. Andrew  Schepard, Editorial Notes: Alienated Children in Divorce  and Separation. Family Court Review 48 (1), 1-5, Jan. 2010. Abstract.
    Der Schriftleiter weist u.a. darauf hin, dass es 2001 bereits eine dem Thema Eltern-Kind-Entfremdung gewidmete Ausgabe gab,. mit dem Schwerpunkt auf dem Verhalten des Kindes, weg von den Kontoversen um das Verhalten der Eltern und weist auf die Fortschritte hin.. Vgl. Family Court Review Volume 39 Issue 3 , Pages 243 - 343 (July 2001)
  109. Barbara Jo Fidler, Nicholas Bala, GUEST EDITORS' INTRODUCTION TO SPECIAL ISSUE ON ALIENATED CHILDREN IN DIVORCE AND SEPARATION: EMERGING APPROACHES FOR FAMILIES AND COURTS, Family Court Review 48 (1), 6-9, Jan. 2010. Beschreiben die Entwicklung seit der ersten AFCC Konferenz zu diesen Thema, New Orleans, 2000, und der daraus folgenden Sonderausgabe über Eltern-Kind-Entfremdung von FCR,  July 2001. Die jetzige Sonderausgabe wurde durch den Aufsatz von Warshak über das Family Bridges Program veranlasst, der einem sehr gründlichen peer review unterzogen worden war. Es folgt eine Zusammenfassung der Artikel des jetzigen Sonderheftes. (Eine dem Thema gewidmete AFCC Konferenz wird diemal dem Heft folgen: Denver, Colorado, 2-5. Juni, 2010.).
  110. Barbara Jo Fidler, Nicholas Bala, CHILDREN RESISTING POSTSEPARATION CONTACT WITH A PARENT: CONCEPTS, CONTROVERSIES, AND CONUNDRUMS, Family Court Review 48 (1), 10-47, Jan. 2010.  Abstract
    Umfassende Übersicht über die Entwicklung des Entfremdungskonzepts, die Kontroversen, Ursachen, und Lösungmöglichkeiten je nach Grad der Entfremdung. Fälle hochgradiger Entfremdung lassen sich nicht theraputische Interventon oder psychologische Unterrichtung lösen, sondern erfordern eine vorübergehende Unterbrechung des Kontaktes des Kontaktes zum entfremdenden Elternteil oder den Aufenthalts/ Sorgerechtswechsel.
  111. Richard A. Warshak, FAMILY BRIDGES: USING INSIGHTS FROM SOCIAL SCIENCE TO RECONNECT PARENTS AND ALIENATED CHILDREN,  Family Court Review 48 (1), 48-80, Jan. 2010. Abstract.
    Anders als das Overcoming Barriers Family Camp von Sullivan et al ist Family Bridges primär für Fälle hochgradiger Entfremdung gedacht in denen das Gericht den Transfer des Kindes zum bisher abgelehnten Elternteil unter temporären Ausschluss des Kontaktes zum entfremdenden Elternteil beschlossen, weil alle bisherigen Interventionsversuche gescheitert waren. Die Entscheidung darüber, wann der Kontakt zum entfremdemden Elternteil  wieder aufgenommen werden kann ist kritisch, wegen der Gefahr eines "Rückfalls". Von 23 Kindern hatten 22 im Workshop wieder eine positive Beziehung zum entfremdeten Elternteil entwickelt, bei 4 Kindern kam es jedoch zu einem Rückfall wegen zu frühen Kontakt mit dem entfremdenden Elternteil.  Das etwa 4 tägige Programm  beruht auf der multimedialen Vermittlung von etablierten sozialen und psychologischen Kenntnissen  über Wahrnehmung, Beziehungen etc. Es vermeidet jede Konfrontation mit Konflikten aus der Vergangenheit, sondern ist auf die zukünftige Gestaltung von Beziehungen ausgerichtet.  Die Vorteile und Nachteile der möglichen Optionen bei hochgradiger Entfremdung werden im Kontext ethischer Fragen bei Zwangsmassnahmen gegen das Kind durch Eltern und Gerichte diskutiert. Eine "Lösung" durch Nichtstun oder Aussetzen des Umgangs führt aber nur in den seltesten Fällen zu einer spontanen Wiederannäherung, sondern hat vielfach erhebliche psychologische Langzeitfolgen für das Kind, und in jedem Fall sind da die unnötig verlorenen Jahre für Kind und Elternteil.
  112. Joan B. Kelly, COMMENTARY ON "FAMILY BRIDGES: USING INSIGHTS FROM SOCIAL SCIENCE TO RECONNECT PARENTS AND ALIENATED CHILDREN" (WARSHAK, 2010), Family Court Review 48 (1), 81-90, Jan. 2010.  Abstract.
    Die Autorin, mit fast 40 Jahren Erfahrung in Forschung und Praxis zum Thema Kinder und Scheidung, sieht das Programm Family Bridges,  mit seinem Schwerpunkt auf Vermttlung etablierter psychologischer und sozialer Erkenntnisse, z. B. über die Beinflussung von Wahrnehmung, grundsätzlich als sehr positiv und erfolgversprechend. Sie würde sich nur ein Parallelprogramm für den entfremdenden Elternteil wünschen und macht sich Gedanken über die hohen Kosten des Programms und seine Übertragbarkeit auf andere Therapeuten, ganz ähnlich wie dies auch Warshak selbst  äussert.  Sie beschreibt auch, wie man langfristig den Erfolg solcher Programme empirisch messen könnte und sollte..
  113. Richard A. Warshak, Mark R. Otis, HELPING ALIENATED CHILDREN WITH FAMILY BRIDGES: PRACTICE, RESEARCH, AND THE PURSUIT OF "HUMBITION", Family Court Review 48 (1), 91-97, Jan. 2010. Abstract. Die Kommentare von Joan Kelly zu Family Bridges werden als sehr konstruktiv gesehen und weiter erläutert.  Es wird dargestellt, dass auch mit dem bevorzugten (entfremdenden) Elternteil zu arbeiten sehr schwierig ist, schon weil es meist an Problemeinsicht und Kooperationswillen fehlt, und deshalb ein solches zusätzliches Programm erst am Anfang steht. ["Humbition" ist eine Wortschöpfung durch Kombination von "humility" (Bescheidenheit) und "ambition" (Zielstreben).]
  114. Steven Friedlander, Marjorie Gans Walters, WHEN A CHILD REJECTS A PARENT: TAILORING THE INTERVENTION TO FIT THE PROBLEM,  Family Court Review 48 (1), 98-111, Jan. 2010. Gehen wie Kelly & Johnston  in ihrem "Alienated Child" Modell davon aus, dass die Ablehnung des Kontaktes zu einem Elternteil vielfältige Ursachen haben kann. Es wird unterschieden zwischen enmeshment (Verstrickung) mit dem bevorzugten Elternteil, estrangement, das ist Ablehnung eines Elternteils auf Grund seines Verhaltens und alienation (Entfremdung) durch das bewusste oder unbewusste Verhalten des bevorzugten Elternteils. Die meisten Fälle seien Hybridfälle die mehrere dieser 3 Komponenten enthalten. Vor einer Therapie muss daher eine Diagnose des gesamten Familensystems  erfolgen und umfasst dann nach  Möglichkeit auch das Gesamtsystem.
  115. Janet R. Johnston, Judith Roth Goldman, OUTCOMES OF FAMILY COUNSELING INTERVENTIONS WITH CHILDREN WHO RESIST VISITATION: AN ADDENDUM TO FRIEDLANDER AND WALTERS (2010),  Family Court Review 48 (1), 112-115, Jan. 2010. Abstract.  Es werden vorläufige Ergebnisse einer systemischen Familientherapie mit entfremdeten Kindern präsentiert, basierend auf klinschen Unterlagen einer Langzeittherapie und Interviews der jungen Erwachsenen. Sie umfassen sowohl Kinder die einen Elternteil irrational (alienated children) oder begründet, wegen dessen Verhalten (estranged children), ablehnten.
  116. Matthew J. Sullivan, Peggie A. Ward, Robin M. Deutsch, OVERCOMING BARRIERS FAMILY CAMP:A PROGRAM FOR HIGH-CONFLICT DIVORCED FAMILIES WHERE A CHILD1 IS RESISTING CONTACT WITH A PARENT,  Family Court Review 48 (1), 116-135, Jan. 2010. Abstract.
    Das ist ein neuartiges Programm für die Behandlung von Fällen starker Eltern-Kindentfremdung. Anders als in Programmen, bei denen nur das entfremdete Kind und der abgelehnte Elternteil einbezogen werden  hier beide Eltern und wichtige weitere Bezugspersonen einbezogen, die zunächst an einem 5 tägigen Familiencamp mit pscychologischer Unterrichtung und klinischer Intervention teilnehmen sollen und dann nachbetreut werden. Das funktioniert bei Hochkonfliktfamilien im allgemeinen nur mit einer klaren gerichtlichen Anordnung und erfordert auch einen recht hohen Betreuungsaufwand, der sich aber lohnt, wenn dadurch, wie die bisherigen Erfahrungen aus 2 Camps (2008, 2009) zeigen, eine konfliktfreie Beziehung des Kindes zu beiden Eltern wieder hergestellt werden kann.
  117. Peter G. Jaffe, Dan Ashbourne, Alfred A. Mamo, EARLY IDENTIFICATION AND PREVENTION OF PARENT–CHILD ALIENATION: A FRAMEWORK FOR BALANCING RISKS AND BENEFITS OF INTERVENTION,  Family Court Review 48 (1), 136-152, Jan. 2010. Abstract.
    Setzen sich für ein möglichst frühzeitige Prävention ein, die an den Grad des Elternkonfliktes angepasst werden soll. Die klinische Intervention erfordert den Zusammenklang mit der Autorität und Kontrolle des Gerichts.
  118. Richard A. Warshak, ALIENATING AUDIENCES FROM INNOVATION: THE PERILS OF POLEMICS, IDEOLOGY, AND INNUENDO,  Family Court Review 48 (1), 153-163, Jan. 2010. Abstract
    Setzt sich mit den Kontroversen bei Massnahmen gegen Eltern-Kind-Enfremdung, wie seinem Family Bridges Programm auseinander.
  119. Nicholas Bala, Suzanne Hunt, Carolyn McCarney, PARENTAL ALIENATION: CANADIAN COURT CASES 1989–2008,  Family Court Review 48 (1), 164-179, Jan. 2010.
    Es gibt zwar empirische psychologische Studien über entfremdete Kinder, aber bisher noch keine über den Umgang der Familiengerichte mit solchen Fällen. Das wird hier über alle zwischen 1989 und 2008 in Kanada berichteten Gerichtsfälle, die sich mit Eltern-Kind Enfremdung im Zusammenhang mit Trennung /Scheidung befassten, unternommen. Rechtliche Grundlage nach dem Divorce Act ist, dass das Kind so viel Kontakt zu beiden Eltern haben soll, wie mit dem Kindeswohl vereinbar ist und, dass beim Sorgerecht die Bindungstolerenz der Eltern in Betracht gezogen werden muss. Die Zahl von Entfremdungsfällen hat in den letzten beiden Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Sie zeigen ein komplexes Bild, abhängig von rechtlichen Vorstellungen und den Möglichkeiten der Eltern. Es wurden 175 Fälle in den Datenbanken mit den Suchwörtern “parental alienation,” “alienated child,” “alienated” or “alienating parent.”gefunden. Sicher gab es aber weitere Fälle mit ähnlichen Verhaltensmustern, ohne Benützung dieser Begriffe, die in der Studie unberücksichtigt blieben, ebenso wie die Fälle, die ohne Gerichtsentscheid blieben. Der Prozentsatz der Fälle in denen Entfremdung bestätigt wurde lag bei etwa 60%. Interessant ist, dass in 84% dieser Fälle ein Elternteil mit alleinigen Sorgrecht entfremdend war, mit gemeinsamen Sorgerecht 13%, und als Elternteil mit nur Besuchsrecht 3%, was auch klar beweist, dass Entfremdung nicht eine Frage des Geschlechts ist, sondern in erster Linie der "Macht" als Wohnelternteil.
  120. Donna J. Martinson, ONE CASE–ONE SPECIALIZED JUDGE: WHY COURTS HAVE AN OBLIGATION TO MANAGE ALIENATION AND OTHER HIGH-CONFLICT CASES,  Family Court Review 48 (1), 180-189, Jan. 2010. Abstract.
    Die Autorin fordert aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Praxis des Familienrechts, darunter 18 Jahre als Richterin am Supreme Court und Provincial Court von British Columbia,  dass entgegen der üblichen Praxis für Hochkonfliktfälle nur ein einziger, aber darin speziell ausgebildeten und erfahrenen Richter  zuständig sein sollte. Wenn statt dessen Eltern beliebig oft ihren Fall vor Gericht bringen könnten und dieser dann von einer ganzen Reihe von Generalisten abgehandet würde, verursacht das Justizsystem unbeabsicht Schaden für die Kinder. Sie beschreibt die typischen Verhaltensmuster in Hochkonfliktfällen, die vielfach dadurch definiert werden, dass sie einen unverhältnismäßig hohen Anteil von Resourcen beanspruchen. Dem kann nur durch ein an die drei möglichen Stadien des Verfahrens,  Faktenermittlung und Vermiitlungsversuche, Urteil, und Durchsetzung der Entscheidung, angepasstes Case Management erreicht werden.  Dabei ist Zügigkeit des Verfahren, sowie  Klarheit über das Urteil und die Folgen einer Nichteinhaltung besonders wichtig, um Schäden durch zunehmende Entfremdung zu begrenzen.    
  121. Douglas Darnall, Beyond Divorce Casualties: Reunifying the Alienated Family (Taschenbuch), Taylor Pub (Mai 2010), 224 Seiten, ISBN-10: 158979415X, ISBN-13: 978-1589794153. A companion to Divorce Casualties, this is a workbook for severely alienated children and their parents. Learn about unification therapy, how to prepare for reunification, how to work with attorneys and mediators, and even how to say goodbye if reunification is not possible. This book also provides real life examples of alienating behavior, with instructions and exercises for how to change feelings and behavior.

    B. Französisch sprachige Literatur
  122. von Boch-Galhau, Wilfrid Le PAS. Impacts de la séparation et du divorce sur les enfants et sur la vie d’adulte.  Synapse,188 , 23-34, 2002.
  123. Goncalves, P. &  A. Grimaud de Vincenzi ( Hopitaux Universitaires de Genè ve, Departement de psychiatrie, Suisse), D'ennemis a coequipiers: Le difficile apprentissage de la coparentalite apres un divorce conflictuel..(Co-parenting after a conflicted divorce: Growing from enemy to ally.), Thérapie familiale, Genève, 2003, Vol 24, No 3, pp. 239-253. [peer reviewed]
    Von Feinden zu Verbündeten: Das schwierige Erlernen der gemeinsamen Elternschaft nach einer konfliktreichen Scheidung.

    Die Autoren beschreiben verschiedene Interventionsmöglichkeitene und Techniken zur Lösung der Kinder aus dem Konflikt der Eltern und um Eltern zu helfen Kooperation als ein funktionierendes Team zu erzielen. Potentielle Stolpersteine werden angeführt und die Therapietechniken durch zwei ausführlich beschriebene Fallbeispiele illustriert. Die Notwendigkeit die therapeutische Intervention mit dem für die Sorgerechtsentscheidung zuständigen Gericht eng zu koordinieren wird
    hervorgehoben  als Bedingung sine qua non für eine erfolgreiche De-Triangulierung des Kindes aus dem Konflikt der Eltern.  Das Gericht spiele auf Grund seiner Entscheidungsmacht über beide Eltern eine zentrale Rolle in der Sicherung der Interessen des Kindes, die die Eltern nicht mehr ausreichend erkennen können.
    Genau derselbe Standpunkt zur tragenden Rolle des Gerichtes für eine erfolgreiche Lösung des Problems im Sinne des Kindeswohls (Erhalt der Beziehung zu beiden Eltern) wurde schon mit aller Deutlichkeit in der Arbeit von Ward & Harvey,
    Family Wars -The Alienation of Children(1993), (Deutsche Übersetzung : Familienkriege, 1998) vertreten, hat sich aber leider in Deutschland immer noch nicht durchgesetzt, mit Ausnahme der sog. "Cochemer Praxis", die dem, soweit im Rahmen des derzeitigen deutschen Kindschaftsrecht möglich, weitgehend entspricht.  Dabei zeigt sich doch ständig, dass zumindest der Elternteil der "im Besitz" des Kindes ist (praktisch immer der entfremdende Elternteil) nicht von Beratungs- oder Therapieangeboten, schon gar nicht gemeinsam mit dem anderen Elternteil (wie das aus systemischer Sicht notwendig wäre), Gebrauch macht, oder auch nur Anordnungen zum Umgang einhält, wenn nicht mit Folgen (für das Sorgerecht, etc.) zu rechnen ist. Bloße Appelle an die Vernunft durch Richter, Jugendamt etc., sofern sie überhaupt ergehen, führen in verhärteten Fällen nicht zur notwendigen Einsicht in die Folgen des elterlichen Konfliktes für das Kind und zur notwendigen Kooperation zwischen den Eltern.  Der Einsicht sollte in solchen Fällen praktisch immer durch das Gericht "nachgeholfen" werden.
  124. Van Gijseghem, Hubert, L'aliénation parentale: les principales controverses, Revue d'action juridique et social-Journal du droit des jeunes, RAJS-JDJ Nr. 230, Dez. 2003.
  125. Mireille Lasbats, Etude du syndrome d'aliénation parentale à partir d'une expertise civile, Actualité Juridique Famille, 2004, no 11 , p. 397- 399.  Die Sachverständige beschreibt an Hand von ihr im gerichtlichen Auftrag erstellten Gutachten einen fortschreitenden Entfremdungsprozess. Sie verdeutlicht den Einfluss einer problematischen Kindheit des entfremdenden Elternteils (Transgenerationeneffekt).
  126. Batchy, Elia; Kinoo, Philippe, Organisation de l'hebergement de l'enfant de parents separes ou divorces. Therapie Familiale. Vol 25(1) 2004, 81-97. [peer reviewed]
     Beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung des Kindes nach einer Trennung der Eltern, von der Unterbringung bei einem Elternteil (meist der Mutter) bis zum 50:50 Wechselmodell. Als Sonderfall wird andauernder Konflikt zwischen den Eltern und PAS untersucht.
  127. Revue « Divorces et Séparations »  n°3, juillet 2005 - L’ALIÉNATION PARENTALE. Mit 7 Aufsätzen (in Französisch) zu PAS.
  128. Van Gijseghem, H.,  Les controverses entourant la notion de l'alienation parentale.  Revue de Psychoeducation. Vol 34(1) 2005, 119-129. [peer reviewed]. Der Autor untersucht eine Reihe von Kontroversen um PAS, die bis  zum Vorwurf  militanter Gruppen reichen,  PAS sei nur ein Versuch um  von inadequaten, missbrauchenden Vätern abzulenken.  Vgl. dazu auch:
  129. Gagne, Marie-Helene; Drapeau, Sylvie; Henault, Rosalie; L'alienation parentale: Un bilan des connaissances et des controverses. Canadian Psychology. Vol 46(2) May 2005, 73-87 [peer reviewed]
  130. Jean-Marc DELFIEU, Syndrome d’Aliénation Parentale, Diagnostic et prise en charge médico-juridique (Revue "Expert" N° 67 juin 2005).
    La multiplication récente des cas de manipulation mentale exercée sur un enfant par le parent avec lequel il vit après un divorce nous conduit à décrire les différents symptômes possibles au travers de la littérature médicale internationale. Les particularités de l’expertise familiale et ses conséquences juridiques sont abordées dans l’espoir d’une meilleur prise en charge médico-juridique de ces familles en grande souffrance.    
  131.  Traube, R. B., Separations conflictuelles en pedopsychiatrie legale. Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie. Vol 157(6) Sept 2006,  270-277. [peer reviewed]).  Lösungsorientierte Gutachten und Therapie bei PAS.
  132. Bensussan, P., L'alienation parentale: Vers la fin du deni? [Parental alienation: Towards the end of the denial?], Annales Medico-Psychologiques. Vol.167(6), Aug 2009, pp. 409-415. [peer reviewed]. Der Autor (Psychiater und Gutachter) setzt sich mit den Kontroversen um die PAS Formulierung, bis hin sogar zur Verleugnung der psychopathologischen .Reaktion von Kindern in Hochkonfliktfällen.  Er  beschreibt die Schwierigkeiten  von Richtern und Gutachtern die Situation richtig einzuschätzen und Lösdungen zu finden.

    C. Italienische Literatur
  133. Isabella Buzzi, La Sindrome di Alienzione Genitoriale, in Separazione, Divorzio e Affidamento dei Figli,  Eds. Vittorio Cigoli, Guglielmo Gulotta, and Giuseppe Santi, S. 177-187. Milano, Italien, Giuffré Editore, 1997. Wird generell als erste in Italien zu PAS veröffentlichte Arbeit zitiert. Eine erweiterte Version ist
  134. Isabella Buzzi, La Sindrome di Alienzaione Genitoriale, in Separazione, Divorzio e Affidamento dei Figli,  Eds. Vittorio Cigoli, Guglielmo Gulotta, and Giuseppe Santi, S. 177-212. Milano, Italien,  Giuffré Edititore, 2007.
  135. Guglielmo Gulotta,  La Sindrome  di Alienazione  Genitoriale: Definizione e Descrizione, in Pianeta infanzia, Questione e documenti, Instituto degli Innocenti, Firenze, 1998, S. 27-36.  Enthält neben der Darstellung von PAS nach Gardner bereits eine empirische Untersuchung, wonach die befragten 150 Rechtsanwälte sämtlich mit dem von Gardner beschriebenen Verhalten aus eigener Erfahrung vertraut waren, wenn auch noch nicht mit der PAS Bezeichnung. G. Gullotta ist Anwalt, Psychologe und Professor für Forensische Psychologie and der Universität Turin.
  136. GIORGI R.,  Dalla disputa all'avversione - Riflessioni critiche in ambito forense e clinico sulla Sindrome di  Alienazione Genitoriale (PAS) di R. A, Gardner. Associazione Italiana di Psicologia Giuridica in www.aipg.org. 2001. pdf Datei, 39 Seiten.
  137. Salluzzo M.A. (2004) Psicopatologia nella separazione, divorzio e affidamento, Attualità in Psicologia, Volume 19, n. 3/4 – pp. 221-235.
  138. Malagoli Togliatti, Marisa ; Marta Franci,  La sindrome di alienazione genitoriale (PAS) : studi e ricerche [The Parental Alienation Syndrome (PAS): Studies and Research] , Maltrattamento e abuso all'infanzia. - Vol. 7, n. 3 (dic. 2005), p. 39-62, 2005
  139.  Malagoli Togliatti, Marisa; Anna Lubrano Lavadera (Hrsg.), Focus monotematico. La Sindrome di Alienazione Genitoriale (PAS): epigenesi relazionali [Special Edition:The Parental Alienation Syndrome: Epigenesis of relationships], Maltrattamento e abuso all'infanzia. - Vol. 7, n. 3 (dic. 2005), p. 7-12, 2005.
  140. MALAGOLI TOGLIATTI M., LUBRANO LAVADERA A, FRANCI M. (2005). Les enfants du divorce comme protagonistes actifs de la séparation conjugale. CAHIERS CRITIQUES DE THERAPIE FAMILIALE ET DE PRATIQUES DE RESEAUX. Nr. 34, 2005/1. 1, pp. 135-158 ISSN: 1372-8202.   [Französisch]. Untersucht die aktive Rolle der Kinder im Scheidungskonflikt, insbesondere im Kontext von Adoleszenz und PAS.i
  141. Lubrano Lavadera, Anna; Marasco, Maurizio, La sindrome di alienazione genitoriale nelle consulenze tecniche d'ufficio : uno studio pilota  Maltrattamento e abuso all'infanzia. - Vol. 7, n. 3 (dic.
    2005), p. 63-88, 2005  
  142. Roberta Patrocchi, ANALISI DELLA CONFLITTUALITA’ NELLA SEPARAZIONE GENITORIALE: DAL MOBBING ALLA SINDROME DI ALIENAZIONE PARENTALE.  AIPG ASSOCIAZIONE ITALIANA PSICOLOGIA GIURIDICA V CORSO DI FORMAZIONE  in PSICOLOGIA GIURIDICA, PSICOPATOLOGIA E PSICODIAGNOSTICA FORENSE. Teoria e Tecnica della Perizia e della Consulenza Tecnica in ambito Civile e Penale, adulti e minorile. 2005. (pdf Datei, 60 Seiten)   Fortbildungsveranstaltung der italienischen Gesellschaft für forensische Psychologie.
  143. Lisa Colliva, Gli aspetti patologici nella separazione conflittuale. AIPG Corso di Formazione in Psicologia, Psicopatologia e Psicodiagnostica Forense. 2005. 31 Seiten, pdf Datei. INTRODUZIONE  pp.3. CAP. 1 – LA SINDROME DI ALIENAZIONE GENITORIALE pp. 6,CAP. 2 – LA SINDROME DELLA MADRE MALEVOLA pp. 18 CAP. 3 – LA SINDROME DEL PADRE INTERDETTO pp. 22  CONCLUSIONI
  144. Giordano Gaetano, Patrocchi Roberta, Dimitri Giuseppe (2006), La sindrome di alienazione genitoriale”  PSYCHOMEDIA Telematic Review.
  145. MARIO ANDREA SALLUZZO, La sindrome di alienazione genitoriale (PAS):psicopatologia e abuso dell’affidamento nelle separazioni. Interventi di confine tra psicologia e giustizia. [The parental alienation syndrome (PAS):psychopathology and abuse of custody in separation. Borderline interventions between psychology and justice.]  Rivista scientifica di psicologia, n. 8, gennaio 2006, pp. 6-18.
  146. Antonella Parrini, Separazioni distruttive tra conflittualità e alienazione. Aspetti psicologici e giuridici. Editore: Psiconline, 2008. Codice ISBN: 9788889845219
    [Destructive Separation in the Midst of Conflicts and Alienation. Psychological and Legal Aspects.] 160 Seiten.
  147. Guglielmo Gulotta, Adele Cavedon, Moira Liberatore, La Sindrome da Alienazione Parentale (PAS). Lavaggio del  Cervello e Programmazione dei Figli in Danno dell'altro Genitore., Giuffré Edititore, 2008. 315 Seiten. Umfassende und systematische Darstellung aller Aspekte des Parental Alienation Syndroms.  Inhaltsverzeichnis (italienisch).
  148. Ignazio Grattagliano, Nunzia Daniella Liantonio,  Isabella Berlingerio, Rosa Taratufolo,  La sindrome di alienazione genitoriale (PAS) raccontata dai disegni dei bambine: Due casi emblematici [The parental alienation syndrome (PAS) told by drawings of children: Two representative cases] [Italian]. Rivista di Diritto Minorile  2(1):89-96, 2009.


    D. Spanisch sprachige Literatur
  149. von Boch-Galhau, Wilfrid, Sindrome de alienacion parental (pas): Influencia de la separacion y el  divorcio sobre la vida adulta de los hijos. Revista Argentina de Clinica Psicologica. Vol 11(2) Aug 2002, 113-138. [peer reviewed]
  150. Ignacio Bolaños Cartujo, El síndrome de alienación parental. Descripción y abordajes psico-legales, Psicopatología Clínica Legal y Forense, ISSN 1576-9941, Vol. 2, Nº. 3, 2002 (Ejemplar dedicado a: Menores de Familias Binucleares) , pags. 25-45
  151. Cantón Duarte, J., Cortés Arboleda, M.R. y Justicia Díaz, M.D. , Conflictos matrimoniales, divorcio y desarrollo de los hijos. Madrid, EDICIONES PIRAMIDE, S.A. (2002), 360 S. ISBN: 9788436814347. versch. weitere Ausgaben (2000-2007). Die Autoren weisen u.a. darauf hin, dass jedes vierte Scheidungskind von PAS betroffen ist. (Science News der Univ. von Granada  vom 28/11/2006: Spanisch, Englisch).
  152. Marta Ramírez González, Psicología y derecho de familia. Trastorno mental y alternativa de custodia. El síndrome de alienación parental, Psicopatología Clínica Legal y Forense, ISSN 1576-9941, Vol. 4, Nº. 1-3, S. 147-154, 2004.
  153. Reyes Vallejo Orellana, Fernando Sánchez-Barranco Vallejo, Pablo Sánchez-Barranco Vallejo, Separación o divorcio: Trastornos psicológicos en los padres y los hijos. [Separation or divorce: Psychological disordes on parents and children],  Rev. Asoc. Esp. Neuropsiq.  n.92 Madrid oct.-dic. 2004.
  154. M.Cartié, R. Casany, R. Domínguez, M. Gamero, C. Garcia, M. González, C. Pastor, M.Cartié, R. Casany, R. Domínguez, M. Gamero, C. Garcia, M. González, Análisis descriptivo de las características asociadas al síndrome de alienación parental (SAP), Psicopatología Clínica Legal y Forense, ISSN 1576-9941, Vol. 5, Nº. 1-3, 2005 , S. 5-29. Ausführliche statistische Analyse aus dem Gerichtsbezirken Barcelona und Tarragona, 2001-2003.
  155. José Manuel Aguilar, S.A.P. Síndrome de alienación parental. Hijos manipulados por un cónyuge para odiar al otro.  168 Seiten. Cordoba 2004.  (4ª edicion,2007) ISBN: 978-84-96416-04-8.
     Ein etwa 20 minütiges Gespräch (26.2.2007) dazu im  Radio Nacional España  ist über Youtube verfügbar. Die Webseiten dieses Psychologen und Sachverständigen enthalten interessante Hinweise (teilweise auch mit download Möglichkeit) zu "PAS Urteilen", zahlreichen weiteren Informationen zu PAS (auch aus Südamerika), zahlreichen Medienberichten und weiteren Publikationen.
  156.  José Manuel Aguilar, El uso de los hijos en los procesos de separación: El Síndrome de Alienación Parental. Revista de Derecho de Familia Núm. 29 Octubre-Diciembre 2005,  Editorial Lex Nova.  Auch pdf Datei, 11 Seiten.
  157. José Manuel Aguilar, Ruptura de pareja e hijos. EL SÍNDROME DE ALIENACIÓN PARENTAL (pdf, 16 Seiten).  Edita: Oficina del Defensor del Menor en La Comunidad de Madrid. 2006. Offizielle Publikation der Stadt Madrid.
  158. Manonellas, Graciela N., Responsabilidad penal del padre obstaculizador, La. Ley 24270. Sindrome de alienación parental (SAP). Ad-Hoc  Edición (Argentinien),  2005, 153 Seiten, ISBN:     950-894-543-5.
  159. C. Segura, MJ. Gil y MA. Sepúlveda, El síndrome de alienación parental: una forma de maltrato infantil Cuad. med. forense  n.43-44  Sevilla jan.-abr. 2006.
  160. ASUNCIÓN TEJEDOR, Reflexiones sobre el síndrome de alineación parental (Überlegungen zum parental alienation syndrome), Spanisch-deutscher Kongress für Rechtspsychologie, Leipzig, Juni 2004. Abstract deutsch español   Der deutsche und der spanische Tagungsband sind im Lit Verlag erschienen.
  161. ASUNCIÓN TEJEDOR, EL SINDROME DE ALIENACION PARENTAL: UNA FORMA DE MALTRATO. 156 Seiten . Madrid 2006. ISBN: 9788497272094. 
  162. ASUNCIÓN TEJEDOR, ACTORES PROTAGONISTAS DEL SÍNDROME DE ALIENACIÓN PARENTAL, Mitteilung der Associacion Latinoamericana de Psicologa Jurida y Forense (2006). Prägnante Zusammenfassung, einschließlich möglicher ICD10/DSM-IV Klassifikation.
  163. ASUNCIÓN TEJEDOR, El Síndrome de alienación Parental una forma de maltrato. Madrid, España, Ed. Eos. (2006).  ISBN:  84-9727-209-9. 155 Seiten
  164. Asunción Tejedor, INTERVENCIÓN ANTE EL SÍNDROME DE ALIENACIÓN PARENTAL, Anuario de Psicología Jurídica, Volumen 17, año 2007. Págs. 79-89. ISSN: 1133-0740.SYNDROME
  165. ARANTXA COCA Y DOMÈNEC LUENGO, HIJOS MANIPULADOS TRAS LA SEPARACIÓN: CÓMO DETECTAR Y TRATAR LA ALIENACIÓN PARENTAL. Viena, Barcelona. 2007. 192 Seiten. ISBN: 978-84-8330-433-4 EAN: 9788483304334.
  166. Ignacio Bolaños Cartujo, Del Síndrome de Alienación Parental al Síndrome de Alienación Familiar a través de una Mediación Transicional, Proyecto Hombre: revista de la Asociación Proyecto Hombre, ISSN 1136-3177, Nº. 66, 2008 , pags. 36-39.
  167. Ignacio Bolaños Cartujo, HIJOS ALINEADOS Y PADRES ALIENADOS. Mediación familiar en rupturas conflictivas. Ed. Reus, Madrid, 2008. ISBN: 9788429015041. 263 Seiten
  168. Delia Susana Pedrosa,José María Bouza, Síndrome de Alienación Parental (S.A.P.), García (EGA) Alonso, Buenos Aires, Argentinien, 2008. 241 Seiten. Rezension
  169. Gómez, P. (2008). Síndrome de Alienación Parental (SAP). Revista de derecho de familia: Doctrina, Jurisprudencia, Legislación 38:63-80.
  170. Jarne, A.J. & Arch M. (Universidad Barcelona). DSM, salud mental y síndrome de alineación parental. Papeles del psicólogo: revista del Colegio Oficial de Psicólogos, Vol. 30, Nº. 1, 2009, S.  86-91. Text in Englisch: DSM, MENTAL HEALTH AND PARENTAL ALIENATION SYNDROME, pdf Datei.

Da wirksame Maßnahmen gegen PAS die enge Zusammenarbeit von Therapeuten, Anwälten und Familiengericht erfordern, sind Arbeiten die auch auf die rechtlichen Aspekte  in einigem Detail eingehen besonders wichtig:

  1. Goldwater, A.F., Le syndrome d' álienation parentale,(in pdf, oder word) in Développements récents en droit familial, pp. 121-145, Éditions Yvon Blais, Cowansville, Québec, 1991. (Der Aufsatz ist bis auf einen Anhang zu Gutachten in Englisch.) Diese exzellente Arbeit einer Anwältin für Familienrecht war z.B. eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung des Cour d'Appel Québec  aus 1994 (DAVorm. 1/98). Sie ist breit angelegt, angefangen vom soziologischen Hintergrund, der Psychologie der Beteiligten, zu den Aufgaben der Anwälte, einschließlich der eines Anwalts des Kindes, der Tätigkeit von Psychologen und natürlich bis zu der des Gerichts, im Rahmen des Kindschaftsrechts (von Québec). Als Beispiel der Anerkennung von PAS durch das Justizsystem wird ein besonders schwerer Fall von PAS  Programmierung durch den Vater von 4 Kindern an Hand einer Gerichtsentscheidung aus 1991 im Detail beschrieben.
  2. Peggie Ward & J. Campbell Harvey, Family Wars -The Alienation of Children, PACE Custody Newsletter 9/1993. Dieser Aufsatz einer psychologischen Sachverständigen für Sorgerechtsfragen und einer Anwältin für Kindschaftsrecht betont besonders eindringlich die Notwendigkeit einer durch das Gericht geleiteten interdisziplinären Intervention bei PAS. Die Arbeit beschreibt die praktische Vorgangsweisen und Möglichkeiten in einigem Detail. Eine kommentierte deutsche Übersetzung (Dum/Klenner) liegt unter dem Titel "Familienkriege - die Entfremdung von Kindern" vor (ZfJ 6/1998). Wir haben die Arbeit bereits im Detail rezensiert. Unseren Mitgliedern konnte auch ein Sonderdruck zur Verfügung gestellt werden.
  3. Nancy R. Palmer, Legal recognition of the parental alienation syndrome. American Journal of Family Therapy. Vol 16(4) Winter 1988, 361-363. [peer reviewed]
  4. Kenneth H. Waldron & David E. Joanis, Understanding and Collaboratively Treating Parental Alienation Syndrome, American Journal of Family Law. Vol. 10. 121-133 (1996). Auch dieser Aufsatz stammt von einem auf Sorgerechtsfragen spezialisierten Psychologen/Anwaltteam. Er beschreibt sehr konkret wie eine interdiszipläre Kooperation zwischen Anwälten und Psychologen ablaufen sollte. Im Gegensatz etwa zu der Untersuchung von Dunne&Hedrick (die allerdings gezielt Fälle von schweren PAS, entsprechend den Kriterien von Gardner auswählte, s.o.) und zur Freude von Gardners Kritikern wird betont, daß es sich bei PAS um eine Erscheinung des gesamten Familiensystem handelt, an dem neben dem programmierenden Elternteil durchaus auch der Zielelternteil (meist der Vater), nicht nur als Opfer, Anteil haben kann. Es werden auch Gerichtsurteile angeführt, die zwar in der Sache mit PAS durchaus konform gehen, sich aber gegen ein "Label" und vor allem die Identifizierung mit einem Syndrom, ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, verwahren. Man sollte nicht, wie das geschehen ist, diese Punkte aus einer durchaus ausgewogenen Arbeit isoliert herausgreifen um das PAS Konzept zu verdammen, sie aber sehr ernst nehmen. Besonders manche Väter(gruppen) müssen beherzigen, daß nicht alle mit einer Trennung / Scheidung verbundenen Probleme mit PAS zu erklären sind. Mit leichtfertigen Labels schaden sie ihren berechtigten Anliegen. Ein Zielelternteil sollte, trotz aller Verzweiflung / Empörung über Umgangsprobleme, Programmierung und die erfahrene Ablehnung durch das Kind, stets auch das eigene Verhalten selbstkritisch betrachten und sich positive Schritte zur Überwindung des Problems überlegen, statt dieses möglicherweise noch anzuheizen, vgl. dazu unseren Aufsatz ,,Eltern-Kind Entfremdung (PAS) meistern" (Übersetzung von Coping with Parental Alienation).
  5. Michael R. Walsh &  J. Michael Bone, Parental Alienation Syndrome: An Age-Old Custody Problem, The Florida Bar Journal, June 1997, S.  93-96.
    Ebenfalls eine interdisziplinäre Arbeit eines Anwalts und eines psychologischen Sachverständigen. Sie betont die Wichtigkeit einer raschen und energischen Intervention und beschreibt konkrete Schritte, wie die eines genau geregelten Umgangsprogrammes, des gesicherten Zugangs des (nichtsorgeberechtigen) Zielelternteils zu allen wichtigen Informationen (Schule, Gesundheit..) über das Kind und Sanktionen. Die Angst vor Maßnahmen gegen den entfremdenden Elternteil sei im Interesse des Kindeswohls zu überwinden.
  6. Turkat, Ira Daniel, MANAGEMENT OF VISITATION INTERFERENCE,  THE JUDGES JOURNAL, NUMBER 36, p. 17-47, SPRING 1997.  Diskutiert  wie Fälle von Umgangsvereitelung von den Familiengerichten gehandhabt werden sollten. 
  7. Edward B. Borris, INTERFERENCE WITH PARENTAL RIGHTS OF NONCUSTODIAL PARENT AS GROUNDS FOR MODIFICATION OF CHILD CUSTODY. Divorce Litigation, January, 1997, p. 1.
    Diskurtiert die rechtlichen Möglichkeiten  in verschiedenen Statten der USA für einen Sorgerechtswechsel auf Grund beharrlicher Umgangsvereitelung.
  8. Caroline Willbourne and Lesley-Anne Cull, Barristers, THE EMERGING PROBLEM OF PARENTAL ALIENATION. Family Law (Großbritannien) December, 1997, p. 807-808.
  9. Susan Maidment, Barrister,   PARENTAL ALIENATION SYNDROME -A JUDICIAL RESPONSE? Family Law, May 1998, p. 264-266. Beklagt mangelndes  tatsächliches Vorgehen gegen Umgangsvereitelung und Entfremdung. 
  10. Kathleen Niggemyer; PARENTAL ALIENATION IS OPEN HEART SURGERY: IT NEEDS MORE THAN A BAND-AID TO FIX IT. CALIFORNIA WESTERN LAW REVIEW, Volume 34, 1998, p 567-589.
    Diskutiert die Möglichkeiten der Gerichte PAS zu begegnen und zitiert dazu zahlreiche U.S. Gerichtsentscheidungen zu PAS. 
  11. STEWART W. GAGNON, HOW TO IDENTIFY AND DEAL WITH PARENTAL ALIENATION IN YOUR FAMILY LAW CASE. 25th Advanced Family Law Course (1999). State Bar of Texas,  Dallas, Texas,  August 16-19, 1999.
  12. J. Michael Bone and Michael R. Walsh, Parental Alienation Syndrome: How to Detect It and What to Do About It. THE FLORIDA BAR JOURNAL, VOL. 73, No. 3, MARCH 1999, p 44-48.
  13.  Brandes, J. R.,  Parental Alienation, New York Law Journal, March 26, 2000.
  14. Barbara Bevando Sobal, Esq. and  William M. Hilton, Esq. Article 13(b) of "The Hague Convention Treaty: Does It Create A Loophole for Parental Alienation Syndrome ('PAS') - An Insidious Abduction? The International Lawyer, Fall 2001, Vol 35 No 3, pp. 997 -1025 (pdf Datei, 32 Seiten), auch http://www.bbsobal.com/nss-folder/folder/1PAS.rtf  und als special "Best of ABA (American Bar Association) Section" of GP Solo Magazine (September 2002, Volume 19, Number 6) in Kurzfassung.
  15. Barbara Bevando Sobal, Parental Alienation Syndrome & International Child Abduction: a Multi-generational Syndrome, in Chapter 33 in: Gardner, R., Sauber, R., & Lorandos, D. (Eds.) (July 2006) The International Handbook of Parental Alienation Syndrome: Conceptual, Clinical and Legal Considerations, Springfield Illinois, Charles C. Thomas Publisher, Ltd.
  16. Reginald A. Hirsch: Parental Alienation: Syndrome or Symptom. Advanced Family Law Course 2002, State Bar of Texas, Dallas, Texas,  August 5-8, 2002., Chapter 72. (pdf Datei, 38 Seiten).
  17. Chaim Steinberger, Father? What Father? Parental Alienation and Its Effect on Children. Pt. I Family Law Review, 38 (1). 2006. S. 10-24. Pt. II Family Law Review, 38 (2). 2006 . S. 9-19.
  18. Demosthenes Lorandos, Parental Alienation Syndrome in American Law, International Handbook of Parental Alienation 2006,  S. 333-351.
  19. Demosthenes Lorandos, Parental Alienation Syndrome: Detractors and the Junk Science Vaccum International Handbook of Parental Alienation 2006,  S. 397- 418.
  20. R. Christopher Barden, Protecting the Fundamental Rights of Children and Families: Parental Alienation Syndrome and Family Law Reform, International Handbook of Parental Alienation 2006, Ref. 59, S. 419-432.
  21. Barbara Jo Fidler, Nicholas Bala, Rachel Birnbaum,Katherine Kavassalis, Challenging Issues in Child Custody Disputes. A Guide for Legal and Mental Health Professionals, Carswell, Toronto 2008, 385 Seiten, ISBN 978-0-7798-1758-0. Kapitel  zu Problemen bei Wohnortwechsel (Kap. 1,2), Häusliche Gewalt (Kap. 3,4), Sexuelle Missbrauchsanschuldigungen im Zusammenhang mit Sorgerechtsstreitigkeiten (Kap. 5), Eltern-Kindentfremdung (Kap6.) und Begutachtung, Gerichtliche Massnahmen bei PAS (Kap.7).
  22. Nicholas Bala, Suzanne Hunt & Carrie McCarney, Faculty of Law, Queen’s University, Parental Alienation - Myths, Realities & Uncertainties:A Canadian Study, 1989-2008, erschienl in Family Court Review (January 2010). Zusammenfassung Vgl. auch COLMAN'S  Parental Alienation Research (2009) .  U.a. umfangreiche Zusammenstellung und Kommentierung von Gerichtsurteilen mit PAS Bezug.


Dissertationen / Diplomarbeiten:

  1.  Anita Vestal, Nova Southeastern U, FL, USA., siehe oben.
  2. Vassiliou, Despina, McGill U, Montreal, PQ, Canada, siehe oben.
  3.  Lynn Patricia Noonan, EFFECTS OF LONG-TERM PARENTAL CONFLICT ON PERSONALITY FUNCTIONING OF CHILDREN OF DIVORCE.Wright Institute Graduate School of Psychology in Berkeley, California (1985) 
  4.  Benitez, John Elbert, PARENTAL PARTICIPATION IN DECISION-MAKING: RELATIONSHIP BETWEEN PARENTAL PERCEPTIONS AND PARENTAL ALIENATION. Thesis (PH.D.)--STATE UNIVERSITY OF NEW YORK AT BUFFALO. Dissertation Abstracts International. Volume: 47-02, 1986, Section: A, Seite 035.
  5. Kruk, Edward, The impact of divorce on non-custodial fathers: psychological and structural factors contributing to disengagement. University of Edinburgh, (1989) Dissertation, 356 pages.
  6. Rejent, Deborah, THE RELATIONSHIP BETWEEN FILIAL DEPRIVATION EXPERIENCE AND ADJUSTMENT TO RESIDENTIAL TREATMENT IN SEVEN- TO FOURTEEN-YEAR-OLD CHILDREN (SEVEN YEAR OLD, SEPARATION ANXIETY).Thesis (D.S.W.)--COLUMBIA UNIVERSITY, Dissertation Abstracts International. Volume: 52-08, Section: A, 1992, page: 3077.
  7.  Stoner-Moskowitz, Jodi, The effect of parental alienation syndrome and interparental conflict on the self-concept of children of divorce. Miami Inst. of Psychology of the Caribbean Ctr. For Advanced Studies, USA. Dissertation Abstracts International: Section B: the Sciences & Engineering. Vol 59(4-B), Oct 1998, 1919. Etwa ein Drittel der Kinder erfahren auch 2 Jahre nach der Scheidung ihrer Eltern den Konflikt. Unter der Annahme, dass das Selbstkonzept in der Familie geformt wird und die Zerstörung dieser Einheit  einen entsprechenden Einfluss darauf hat, wurde diese Variable als messbare Größe für eine Untersuchung an 141 Kindern im Alter zwischen 7 und 13 Jahren gewählt. Die Hauptschlussfolgerung aus dem Vergleich verschiedener Gruppen, einschließlich Kindern aus intakten Familien ist, dass Scheidungskinder häufiger ein niedriges Selbstkonzept entwickeln und als Folge zu Zorn, Depression, Aggression, eingeschränkten Freundschaften und zu Schwierigkeiten in der Partnerschaft neigen. Sie fokussieren auch eher auf der Kritik anderer, statt deren Unterstützung zu suchen. Vgl. dazu auch die Langzeitstudie The Unexpected Legacy of Divorce : A 25 Year Landmark Study von Judith S. Wallerstein, Julia Lewis, Sandra Blakeslee, die im wesentlichen zu ähnlichen Ergebnissen kommt, selbst noch bei inzwischen Erwachsenen (bis 42 Jahren). (Deutsch: Scheidungsfolgen - Die Kinder tragen die Last.)
  8.  Burill, Janelle, Parental Alienation Syndrome in Court Referred Cases, Northcentral University, Prescott, Arizona, USA. 2001. Abstract und Seiten 1-25. Als Buch verfügbar. 108 Seiten.
  9.  Carey, Kristen Marie, Exploring long-term outcomes of the parental alienation syndrome. Alliant International U, San Francisco Bay, USA. Dissertation Abstracts International: Section B: the Sciences & Engineering. Vol 64(5-B), 2003, 2381.  Interviews zu Erfahrungen und Langzeitstatus von PAS. Alle betroffenen Kinder hatten später Schwierigkeiten in ihren Partnerschaften. 60 % gewannen wieder eine normale Beziehung zum früher entfremdeten Elternteil, größtenteils durch einen natürlichen Prozess mit zunehmender Reife, aber Therapie konnte hilfreich sein.
  10.  Deters, Jean Andrew, Parenting coordination services: A forensic intervention for high conflict child custody cases when parental alienation syndrome is present. Spalding U., USA. Dissertation Abstracts International: Section B: the Sciences & Engineering. Vol 64(1-B), 2003, 415.
  11. Snow, Robert James, Nonresidential father-child involvement: Fathers' and mothers' perspectives in acrimonious divorce relationships, Thesis (Ph.D.)--University of Maryland, Baltimore, Dissertation Abstracts International. Volume: 63-09, Section: A, 2003, page: 3359.
  12. Julie Anne Swanson, COVERT PROCESSES: LOYALTY CONFLICTS, CHILD INVOLVEMENT, AND  PARENTAL ALIENATION AS MEDIATORS OF THE LINK BETWEEN INTERPARENTAL CONFLICT AND COLLEGE STUDENT ADJUSTMENT. Department of Psychology. Miami University, 2005.
  13. Vassiliou, Despina, The impact of the legal system on Parental Alienation Syndrome. Dissertation, Mc Gill University, CA.  Dissertation Abstracts International: Section B: The Sciences and Engineering. Vol 68(1-B), 2007, pp. 639.
     Arbeitet die psychologischen und rechtlichen Unterschiede zwischen PAS und falschen Missbrauchsanschuldigungen heraus. Findet auch das Gerichte ihre Macht mit PAS umzugehen nur selten nützen. 
  14. Reay, Kathleen M.,  Psychological distress among adult children of divorce who perceive experiencing parental alienation syndrome in earlier years.  Dissertation,  Cappella Univ. USA,  Dissertation Abstracts International: Section B: The Sciences and Engineering. Vol 68(5-B), 2007, pp. 3428.  
    Die Frage für die Untersuchung war:  Zeigen erwachsene Scheidungskinder  je nach PAS Schweregrad entsprechende Schweregrade psychologischer Probleme? Zur Untersuchung wurde ein Parental Alienation Syndrome Questionaire (PASQ, Machua, 2005) und ein Symptom  Assessment Questionaire SA45 (stratergic Advantage, Inc.)  auf 150 Probanden zwischen 18-35 angewandt.  Das Ergebnis der statistischen Auswertung bestätigte die Hypothese.  
  15. Morrison, Stephen Lee,  Parental Alienation Syndrome: An inter-rater reliability study. Alienating behaviors - related justice system issues. Univ.  Southern Mississippi, USA, Dissertation Abstracts International Section A: Humanities and Social Sciences. Vol 68(6-A), 2007, pp. 2629.
    1. Es wird eine sogenannte inter-rater-reliability study durchgeführt, ähnlich der von Carlos Rueda, 2004, s.o.  2.  Guardians Ad Litem  (Verfahrenspfleger) in Hochkonfliktfällen wurden nach den von Gardner identifzierten Symptomen bei den Kindern und Erwachsenen befragt.  3. Die Beziehung von PAS  und der Kindschaftsrechtspraxis  wurde untersucht.  Eine Praxis die auf auf Kooperation der Scheidungsbegleiter und einvernehmliche Lösungen setzt, wie sie von einzelnen Staaten angewandt wird (Collaborative Law, parenting coordinators) ist vorteilhaft, jedoch kann PAS bereits entwickelt sein, bevor das Justizsystem (mangels entsprechender Fortbildung zu PAS)  erkennt, dass es sich um einen Hochkonfliktfall handelt.
  16. FRANCOISE T. BESSETTE, Disciplining Divorcing Parents: The Social Construction of Parental Alienation Syndrome, M. A. Thesis, Queen’s University, Kingston, Ontario, Canada,  September, 2008.
  17. Mone, Jennifer Gerber, Family members' narratives on divorce and interparental conflict. Colorado State U., USA, 2008. Dissertation Abstracts International Section A: Humanities and Social Sciences. Vol 69(1-A), 2008, pp. 393. Untersucht an Hand von Interviews die interne Dynamik in Nach-Scheidungsfamilien mit anhaltendem Elternkonflikt und PAS.

    B. Französisch
  18.  Bellerose, Jean-Guy, De l'impasse du divorce a l'alienation parentale ,Thesis (M.S.W.)--McGill University (Canada), Masters Abstracts International. Volume: 38-06, 1998, page:1499.
  19. Didier Erwoine, Le Syndrome d'Aliénation Parentale, Université de Liége, Faculté de Psychologie et des Sciences de l’Education (FAPSE), Belgien (2004).    Eine sehr gut aufgebaute empirische Untersuchung. Ausgehend von einer ausführlichen Analyse der Literatur und der verschiedenen theoretischen PAS Modelle werden 11 Fragen (Hypothesen) formuliert die dann mittels einer strukturierten Befragung Betroffener beantwortet werden sollen. Hier gibt es aber erhebliche Probleme: Von den angeschriebenen 169 scheidungsbegleitenden Fachleuten und Organisationen haben nur 19,5% geantwortet und waren nur zu 8,8% kooperationsbereit. Außerdem, was wohl leider typisch ist (vgl. die empirische Studie von Gardner, Referenz Nr. 31), waren nur die ausgegrenzten (entfremdeten) Elternteile zu einer Teilnahme an der Untersuchung bereit, ingesamt 26, nicht aber die entfremdenden Elterteile (Wohnelternteile) und damit auch nicht die betroffenen Kinder. Lediglich eine (entfremdende) Mutter antwortete überhaupt, aber mit ,,Wir (d.h. sie und das Kind) sind nicht interessiert".  Bei den Antworten selbst zeigt sich die Komplexität und Vielfalt des Problems: Statt eindeutiger Ja / Nein Antworten ergab sich bei den meisten Fragen nicht nur eine Aufsplittung der Antworten in mehrere Kategorien, sondern zu einen erheblichen Anteil in  rein individuelle, d.h. fallbezogene Antworten.
  20. Bénédicte GOUDARD, LE SYNDROME D’ALIÉNATION PARENTALE,  UNIVERSITE CLAUDE BERNARD LYON 1. FACULTE DE MEDECINE LYON-NORD, Oktober 2008. Die Dissertation beschreibt das PAS Phänomen aus medizinisch-psychiatrischer Sicht. Es wird aufgezeigt, wie wichtig es ist das Ärzte damit vertraut sind. Sie sind nicht nur oft die ersten Ansprechpartner bei Problemen von Kindern, müssen  sich aber auch bewusst sein, dass  versucht werden kann durch einseitige Atteste Vorteile im "Familienkrieg" zu erlangen, vgl. dazu auch die Artikel von Andritzky (2002,2003) und Camps (2002). Weil PAS stets das gesamte Familiensystem involviert, muss dieses, obwohl für manche Ärzte ungewohnt, in der Anamnese auch hinterfragt werden.

    C. Italienisch 
  21. Lucia D'Agostino, La Sindrome di Alienazione Genitoriale e i casi di sospetto abuso sessuale infantile: un problema di diagnosi, Facoltà di Psicologia - Corso di Laurea Specialistica in Psicologia Clinica Università degli Studi "G. d'Annunzio", Chieti - Pescara. Oktober 2007.
  22. Francesco Primo, Università degli Studi di Bari, 2008, "Sindrome d'alienazione genitoriale (PAS) e sospetto abuso sessuale infantile". 68 Seiten. AbstractInhaltsverzeichnis  Bibliographie.

    D. Spanisch
  23.  Ignacio Bolaños Cartujo, Estudio descriptivo del Síndrome de Alienación Parental en procesos de separación y divorcio. Diseño y aplicación de un programa piloto de Mediación Familiar
    Dissertation, Departament de Psicología de L´Educació, Facultat de Psicología, Universitat Autónoma de Barcelona , Spanien (2000).  

Wird fortgesetzt.

Zuletzt geändert:19 May 2010 .

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