Weiterführende
Literatur zum Parental Alienation Syndrome (PAS)
Über die
(unverständlicherweise) erst in 1998 einsetzenden deutschsprachigen Publikationen zu PAS
(mit Ausnahme eines kurzen Hinweises in Klenner, Rituale
der
Umgangsvereitelung, FamRZ
1995, S. 1529 - 1536)
berichten wir gesondert.
Anm. August 2007: Wir
werden
von jetzt an bei Zeitschriftenartikeln durch den Hinweis [peer reviewed]
auch möglichst Angaben darüber machen, ob sie von
Fachkollegen vor der Veröffentlichung auf
wissenschatflicheStandards
hin begutachtet worden sind und nach ev.
Nachbesserungen für eine Veröffentlichung als geeignet
befunden
wurden. Das erhöht nicht nur die Qualität
wissenschaftlicher
Arbeiten, sondern ist zu einem wichtigen Kriterium
für die Beachtung solcher Arbeiten geworden. Aber leider
ist das in
Deutschland bei juristischen und psychologischen Aufsätzen
noch
immer weitgehend unbekannt, wenn auch z. B. in den
Naturwissenschaften
auch hier längst selbstverständlich. Vgl. Begutachtete
Aufsätze
in Fachzeitschriften und das Parental Alienation
Syndrome. Die
in international anerkannten wissenschaftlichen
Datenbanken aufgeführten Arbeiten sind durchwegs peer
reviewed. Eine
entsprechende Kennzeichnung bei früheren Arbeiten ist aber
in unserem Verzeichnis möglicherweise noch nicht
eingefügt, oder
es ist uns eine entsprechende Information (vor allem bei
juristischen Arbeiten) nicht verfügbar.
Die
wohl wichtigste professionelle psychologische Datenbank, PsycInfo, der
American Psychological
Association (APA) unterscheidet
bei jedem Eintrag zwischen "peer reviewed" oder nicht und
berücksichtigt bei Zeitschrriften praktisch nur Aufsätze
der ersteren
Kategorie. Allein zum Suchbegriff ,,parental
alienation syndrome"
im
engen Sinne findet man derzeit dort an die 180
Einträge,
Dissertationen und Bücher allerdings eingeschlossen, die
im allgemeinen,
obwohl auch begutachtet, nicht
den
bei Zeitschriften üblichen "peer review " Prozess
durchlaufen.
Aus Deutschland hat zu PAS bisher nur eine
einzige Arbeit,
weil "peer reviewed", direkt Aufnahme gefunden und
eine
andere als "peer reviewed" in der spanischen
Fassung.
Wir
hoffen mit unserem Verzeichnis auch Behauptungen hiesiger
selbsternannter Experten deutlich entgegen zu
treten,
dass PAS keine wissenschaftliche Beachtung fände (Deutsche
Literatur zum Thema spielt
allerdings leider international gesehen bisher kaum eine
Rolle.) Dazu gehört in der
Wissenschaft selbstverständlich auch Kritik, und das erst
recht bei einem Phänomen, dass sich
niemals durch
einen Labortest etc. vollkommen eindeutig
diagnostizieren lassen
wird, wenn
auch
sog. inter-rater
reliabilty, d.h. ein hoher Grad von Übereinstimmung
unter
Experten bei der Diagnose gegeben sein muss.
Aber Kritik sollte ebenfalls wissenschaftlich fundiert
sein und in jedem Fall sachlich bleiben.
Unsere
Literaturliste strebt nicht an die komplette, bereits sehr
umfangreiche weltweite Literatur einfach aufzulisten,
sondern greift
gezielt Arbeiten heraus von denen wir nicht nur wissen,
dass sie unter
Fachleuten Beachtung finden, sondern auch den Inhalt
möglichst aus der
vollständigen Arbeit, aber wenigstens hinreichend genau
für eine
Kurzbeschreibung kennen. (Wenn irgend möglich versuchen
wir auch einen
Internet Link einzufügen.) Das bedeutet natürlich
auch eine
Einschränkung auf die vorhandene Sprachenkenntnis, eine
Einschränkung,
die aber bei
unseren Lesern, wenn auch unterschiedlich, ebenfalls
vorhanden sein
dürfte. Wir haben
deshalb und weil wir größere Erweiterungen auch der nicht
Englisch
sprachigen Literatur vornehmen wollen, die Literaturliste
jetzt nach
Sprachen aufgeteilt, was ja zugleich auch die Entwicklung
in den
jeweiligen
Staaten deutlicher macht. Zugleich bitten wir unsere Leser
uns auf
wichtige Arbeiten aufmerksam zu machen, die wir
möglicherweise etwa aus
sprachlichen Gründen übersehen haben.
A.
Englisch sprachige Literatur
Anm.
Juli 2007: Die Homepage von R. A. Gardner (verstorben 25.5.2003)
wurde
geschlossen. Direkte Links zu seinen Seiten führen deshalb jetzt
auf die Literaturliste von
R.
A. Warshak. Arbeiten von R.A. Gardner sind jedoch auch auf
zahlreichen anderen Webseiten zu finden.
- R.
Gardner (verstorben 25.5.2003), der den Begriff "Parental
AlienationSyndrome" etwa 1985 einführte, hat seinem Buch The
Parental Alienation Syndrome.A
Guide for Mental Health and Legal Professionals, 2nd Edition.
Creative Therapeutics Inc., Creskill, New Jersey 07626-0522,
USA.
ISBN0-933812-42-6 (1998) eine umfangreiche Literaturliste
beigefügt.
Hier soll deshalb neue und ausgewählte, häufig zitierte
Literatur,
möglichst dem Inhalt nach, dargestellt werden. Aus dem
Buch von Gardner haben wir schon ausgiebig zitiert: Definition
von PAS, Teilübersetzung.
- Zu dem Buch ist Addendum
I—June
1999 erschienen.
- R. A. Gardner, Recent
Trends
in Divorce and Custody Litigation, Academy
Forum, Volume 29, Number 2, Summer, 1985, p. 3-7, ist die frühe
Arbeitdie den Begriff ,,Parental Alienation Syndrome" einführt.
- R. A. Gardner, Family
Therapy
of the Moderate Type of Parental Alienation, The
American Journal of Family Therapy. 27:195-212, 1999.
- R. A. Gardner, Differentiating
between
Parental Alienation Syndrome and Bona Fide Abuse-Neglect,
The American Journal of Family Therapy, Volume 27, Number 2, p
97-107,1999.
- R. A. Gardner, Recommendations
for
Dealing with Parents Who Induce a Parental Alienation Syndrome
inTheir Children, Journal of Divorce & Remarriage,
Volume 28(3/4), 1998, p. 1-21.
- R. A: Gardner, LEGAL
AND
PSYCHOTHERAPEUTIC APPROACHES TO THE THREE TYPES OF PARENTAL
ALIENATIONSYNDROME FAMILIES. When Psychiatry and the Law Join
Forces,
COURT REVIEW, VOLUME 28, NUMBER 1, SPRING 1991, American
JudgesAssociation.
- R. A. Gardner, Judges Interviewing Children in Custody/Visitation
Litigation, NEW JERSEY FAMILY LAWYER, Volume
VII, Number 2, August/September 1987, p. 26ff.
- R. A. Gardner, The
judiciary's
role in the etiology, symptom development, and treatment ofthe
parental alienation syndrome(PAS). [References].
American Journal of Forensic Psychology, 21(1), 39-64.
2003. [peerreviewed].
- R. A. Gardner, The
relationship between the
parental alienation syndrome (PAS) and the false memory
syndrome (FMS),American Journal of Family
Therapy. Vol 32(2) Mar-Apr 2004, 79-99.
[peer reviewed]
- R.A. Gardner, Therapeutic Interventions for
Children with Parental Alienation Syndrome,
Creative Therapeutics Inc., Creskill, N.J., 2002. 450
Seiten.Enthält zahlreiche Beispiele aus seiner klinischen
Erfahrung zur
Deprogrammierung von "PAS Kindern". Zugleich macht er
deutlich,
dass entfremdende Elternteile überwiegend (auf Grund von
Persönlichkeitsstörungen) weder einsichtsfähig, noch
therapiewilling und damit auch nicht therapiefähig seien. Ein
Kapitel beschäftigt sich auch mit dem aktiven Verhalten
das Zielelternteile der Entfremdung zeigen sollten. Eine
Rezension des Buches findet sich in:
- Novick, Mark R, Review
of Therapeutic Interventions for Children with Parental
Alienation Syndrome. Journal of the American Academy of
Psychoanalysis & Dynamic Psychiatry. Vol 31(2) Jul 2003,
418-421. [peer reviewed]
- R. A.
Gardner, Should
Courts
Order PAS Children to Visit / Reside with the Alienated
Parent? A Follow-up
Study",
American Joumal of Forensic Psychology" (2001); 19 (3): 61 -
106. [peerreviewed]. Deutsche Übersetzung: Richard A. Gardner: Das
Elterliche Entfremdungssyndrom (Parental Alienation
Syndrome/PAS).
Anregungen für gerichtliche
Sorge- und Umgangsregelungen. Eine empirische Untersuchung.
Aus
dem Amerikanischen von G. H. Broxton-Price, herausgegeben
von Wilfrid von Boch-Galhau.VWB - Verlag für Wissenschaft und
Bildung, ISBN 3-86135-117-X.
- Judith S. Wallerstein & Joan B. Kelly, Surviving
the Breakup. How
Children and Parents Cope with Divorce, Basic Books Inc.,
New
York, ISBN 0-465-08345-5 (1980). Mit "alignment"
(Ausrichtung auf einen Elternteil) werden wesentliche Elemente
von PAS auf Grund einer Langzeitstudie beschrieben.
- Kenneth Byrne, Brainwashing
in Custody Cases: The Parental Alienation Syndrome.
AUSTRALIAN FAMILY LAWYER, v. 4(3), 1989, p.1.
Beschreibt an Hand einiger typischer PAS Fälle, wie leicht
professionelle Scheidungsbegleiter in die Irre geleitet werden
können und wie sie sich deshalb verhalten sollten.
- Clawar,
S. and Rivlin, B.V., Children
Held Hostage: Dealing
with Programmed and Brainwashed Children, American
Bar
Association(Rechtsanwaltsverein),
Division of Family Law, Chicago, IL. (1991).
Diese Studie wurde Ende der 70er Jahre von der
Rechtsanwaltskammer
wegen zunehmender Besorgnis über den Einfluß von elterlicher
Programmierung auf den Ausgang von Sorge / Umgangsverfahren in
Auftrag
gegeben. Sie dauerte 12 Jahre und umfaßte etwa 700 Fälle,
die aus etwa 1000 ausgewählt wurden, weil sie komplett genug für
eine
volle Datenanalyse (vgl. Anhang des Buches) waren. Etwa
80 % der sich scheidenden Eltern programmierten ihre Kinder in
einem
gewissen Ausmaß. Schon ein geringes Ausmaß schien aber
ernste Auswirkungen zu haben. Programmierung ist definiert als
die
Vermittlung von (negativen) Inhalten und Ansichten über den
anderen Elternteil. Gehirnwäsche ist dann der interaktive Prozeß
in dem
das Kind dazu gebracht wird dieses Programm zu
akzeptieren und von sich aus auszubauen, was Zeit und
Wiederholung der
Programmierung erfordert. Die Studie identifiziert auch den
starken
Einfluß Dritter, Verwandter oder professioneller "Helfer" auf
diesen
Prozess der Entfremdung.
- Ein sehr umfangreicher, neuerer Übersichtsartikel zur
Entwicklung von PAS ist: Deirdre Conway Rand, The
Spectrum of Parental
Alienation Syndrome, American
Journal
of Forensic Psychology, 15(3), 23-52 (Teil 1) und
15(4), 39-92 (1977). [peer reviewed] Die Literatur zu PAS,
anschließend an Gardners Arbeiten, wird dargestellt und mit der
Forschung anderer Autoren über hochgradig konfliktreiche
Scheidung
integriert. Die Situation des Kindes, der Eltern und
Drittparteien
(z.B. Familienangehörige, Anwälte) wird diskutiert. Das
rechtliche
Material beschreibt was Anwälte und Richter über
PAS zu sagen haben. Die Diskussion gerichtspsychologischer
Gutachten
enthält Beiträge von Sorgerechtsexperten und anderen, die
empfehlen PAS als mögliche Erklärung anzusehen, wenn unter
gewissen
Umständen sexuelle Kindesmißbrauchsanschuldigungen
gemacht werden. Die Fallbeschreibungen enthalten Beispiele für
seelische Kindesmißhandlung in schweren PAS Fällen, einen
Fall in dem die Kinderschutzbehörden mobilisiert wurden, um auf
den
entfremdenden Elternteil Druck auszuüben, sowie die
Berücksichtigung von PAS in einem Strafverfahren gegen einen
falsch
beschuldigten Elternteil.
Die beiden Aufsätze von Deidre Rand sind inzwischen auf
einer ganzen Reihe von Web Seiten vorhanden. Die Web Seiten
von F.A.C.T.
(Fathers
Are Capable Too), einer kanadischen
Vater-Kind Organisation, enthalten neben diesen beiden
Arbeiten (Part
1,
Part
2), eine kurz kommentierte Zusammenstellung weiterer
wichtiger, ebenfalls abrufbarer Arbeiten zum Parental
Alienation
Syndrome. Vgl. auch Deidre
Rand, Randy Rand, Leona
Kopetski, The
Spectrum
of Parental Alienation Syndrome Part III: The
KopetskiFollow-up Study, American
Journal of Forensic
Psychology. Vol 23(1) 2005, 15-43. [peer reviewed]. Siehe
unten
- Douglas
Darnall, Divorce
Casualties: Protecting
your Children from Parental Alienation.
Paperback - 288 pages, 1998, Taylor Publishing; ISBN:
0878332081.
,,DasBuch ist für Eltern geschrieben und wird praktische Wege
anbieten
um PAS zu identifizieren und zu verhindern." Siehe
Inhaltsverzeichnis.
Der psychologische Sachverständige Douglas
Darnall hat auf seinen Web Seiten zu PAS auch eine kurze,
kommentierte Literaturauswahl.
Kurzkommentar
zum Buch: Die Prämisse des Buchs trift leider kaum
zu: Es ist geradezu charakteristisch, dass der entfremdende,
programmierende Elternteil von sich aus meist keinerlei Einsicht
bzgl.
dieses Verhaltens und den Folgen für die Kinder zeigt, auch
nichtden
Wunsch es abzustellen. Das kann allenfalls durch eine
Beratung/Therapie erreicht werden, die aber bei uns, ganz anders
als
inden USA, leider nicht angeordnet werden kann. Dazu kommt, dass
bei
uns
auch gerichtliche Anordnungen zum Umgang kaum durchgesetzt
werden, also
es auch an Sanktionen fehlt, die zu "Einsicht" verhelfen
könnten.
Jetzt 2te Auflage, Divorce
Casualties: Understanding Parental Alienation
(Taschenbuch), November 2008, 304 Seiten.
- Dunne, John, and Marscha Hedrick, The
parental alienation syndrome: An analysis of sixteen
selected cases,
J. of Divorce & Remarriage, 21(3/4), 21-38, 1994.
[peerreviewed]
Obwohl die Fälle ein breites Spektrum von Verhaltensmustern
enthielten, erwiesen sich die Kriterien
von
Gardnerals
nützlich in der Unterscheidung von PAS von anderen
Nach-Scheidungsschwierigkeiten. PAS erschien primär eine
Funktion der
Psychopathologie des entfremdenden Elternteils und seiner
Beziehung
zu den Kindern zu sein, nicht der des
Zielelternteils.Sorgerechtsumkehr
wird als die wirksamste Methode in diesen PAS
Fällen angesehen. Die Autoren fanden auch das PAS zu jedem
Zeitpunkt
einsetzen kann, auch schon vor einer Trennung und lange nach
einer Scheidung.
- Glenn F.
Cartwright, Expanding
the
parameters of parental alienation syndrome.
American Journal of Family Therapy, 21 (3), 205-215, 1993.
[peerreviwed] Abstrakt: Die Neuheit [in
1993] des
Parental Alienation Syndromes (PAS) erfordert seine
Redefinition sobald neue Fälle beobachtet werden und das
Phänomen besser
verstanden wird. Neue Hinweise legen nahe, dass Entfremdung
auch durch andere als Sorgerechtsprobleme ausgelöst werden
kann, die
Fälle von sexuellen Mißbrauchsanschuldigungen virtuell
sein
können, dass langsame Prozessführung durch die Gerichte das
Problem
aggraviert, dass lang andauernde Entfremdung des Kindes andere
Formen einer psychischen Erkrankung auslösen kann, und dass
zuwenig
über die Langzeitfolgen für
entfremdete Kinder und ihre
Familien bekannt ist.
Eine Teilübersetzung faßt wichtige
Zitate aus der Arbeit zusammen. Die Hinweise auf den
Zeitfaktor und die gravierenden psychischen Folgen für das
Kinder scheinen besonders wichtig.
- Levy, D., Review
of parental alienation syndrome: A guide for mental health and
legalprofessionals, American Journal of Family Therapy,
20(3),
276-277, 1992.
- Turkat,
Ira Daniel, Child
visitation
interference in divorce. Clinical Psychology
Review. Vol 14(8) 1994, 737-742. [peer reviewed]
- Turkat, Ira Daniel, MANAGEMENT
OF
VISITATION INTERFERENCE, THE JUDGES JOURNAL,
NUMBER 36, p. 17-47, SPRING 1997. Diskutiert
wie Fälle von Umgangsvereitelung von den Familiengerichten
gehandhabt werden sollten.
- Joseph L. Price and Kerry S. Pioske, Parental
Alienation
Syndrome. A Developmental Analysis of a VulnerablePopulation.
JOURNAL OF PSYCHOSOCIAL NURSING 1994, Vol. 32,
No. 11 p 9-12.
- Lund, Mary, A
therapist's
view of parental alienation syndrome. Family
& Conciliation Courts Review. Vol 33(3) Jul 1995,
308-316. [peer reviewed].
- Anita K. Lampel, CHILDREN'S ALIGNMENT WITH
PARENTS IN HIGHLY CONFLICTED CUSTODY CASES,
FAMILY AND CONCILIATION COURTS REVIEW, Vol. 34, No. 2, April
1996,229-239. Findet 41% von 24 Kindern mit einem
Elternteil
"aligned"(ausgerichtet). In einer zweiten Stichprobe
werden Persönlichkeitsmerkmale von Eltern mit entfremdeten
und nicht
entfremdemdem Kindern verglichen.
- Herman SP;Bernet W, AACAP
Official Action. Summary of the practice parameters for child
custody evaluation. Journal of the American Academy of
Child & Adolescent Psychiatry. 36(12):1784-7, 1997 Dec.
Mit expliziten Hinweisen auf die Literatur und den Umgang
mit PAS. vgl. auch
- Herman, S P, Practice
parameters for child custody evaluation. American Academy of
Child and Adolescent Psychiatry. Journal of
the American Academy of Child & Adolescent Psychiatry. 36(10
Suppl):57S-68S, 1997.
- Lowenstein, L. F., Parent alienation syndrome: A two
step approach toward a solution. Contemporary Family
Therapy:
An International Journal. Vol 20(4) Dec 1998, 505-520. [peer
reviewed]
Setzt sich für Mediation vor einer strittigen gerichtlichen
Auseinandersetzung ein und beschreibt den Erfolg an Hand von 16
Fällen. vgl. dazu auch
- Vestal, Anita, Mediation
and parental
alienation syndrome: Considerations for an intervention
model. Family & Conciliation Courts Review.
Vol 37(4) Oct 1999,
487-503. [peer reviewed]
- Vassiliou, Despina; Cartwright, Glenn F.,
The lost parents' perspective
on parental alienation syndrome. American Journal of
Family
Therapy. Vol 29(3) May-Jun 2001, 181-191. [peer reviewed]
Beschreibt die Sicht von 5 entfremdeten Vätern und einer
entfremdeten
Mutter zu PAS.
- Siegel,
Jeffrey C., Langford, Joseph S.,
MMPI-2
validity scales and suspected parental alienation syndrome.American
Journal of Forensic Psychology. Vol 16(4) 1998, 5-14. [peer
reviewed]
Die
Anwendung dieses bekannten Testverfahrens zeigt, dass
entfremdende
Eltern höhere K Werte und wesentlich niedrigere F Werte
aufweisen.Sie
beantworten die Fragen in einer defensiven Weise um so perfekt
wie
möglich zu erscheinen. Es wird aus den Tests gefolgert,
dass
entfremdende Eltern die psychologischen Verteidigungsmassnahmen
von
Verdrängung / Verleugnung (denial) und Projektion, die zu diesen
Skalen
gehören, vermehrt benützen. Mögliche
Persönlichkeitsstörungen solcher Eltern werden diskutiert.Vgl.
dazu
insbesondere die ausführliche Darstellung in Walter
Andritzky, Verhaltensmuster
und
Persönlichkeitsstruktur entfremdender Eltern
(2002),
sowie Wakefield,
Hollida and Ralph Underwager,
Personality
Characteristics
Of Falsely Accusing Parents In Custody Disputes,
Sixth Annual Symposium in Forensic Psychology, Las Vegas,
Nevada.
March13, 1990 und die entsprechenden Kapitel im Buch von
Gardner.
- Rooney, Shelley A; Walker, Todd F, Identification
and treatment of alienated children in high-conflict divorce.,
Kapitel in Creek, Leon (Ed); Jackson, Thomas L (Ed).,
Innovations
in clinical practice: A source book,Vol.
17. (pp. 331-341). Sarasota, FL, USA (1999).
Professional Resource Press / Professional Resource
Exchange,
Inc. Sarasotoa, Fl.
1999. The authors address the issue of alienated children in
high-conflict divorce. They define the parental alienation
syndrome and
provide guidance for the identification and treatment of these
children
and their parents.
Topics
include:
parental alienation syndrome-description and dynamics;
theoretical
considerations; parents at war; the Jones family-a case study;
influence of legal and mental health systems; in the shoes of
the
alienated child; and Amy - a case study.
- Hanna
McDonough, Christina Bartha, Putting
children
first: A guide for parents breaking up. (1999). xiv,
185 pp.
Toronto, ON,Canada: University of Toronto Press.
- L. F.
Lowenstein, Parental
alienation
and the judiciary, Medico-Legal Journal, Vol.
67(3), 121-123, 1999.Aus
Gründen
des Kindeswohl sollte es nicht geduldet werden, dass
gerichtliche Anordnungen (zum Umgang) einfach missachtet
werden.
- O'Leary, K. Daniel; Moerk, Kirstin C, Divorce,
children and the courts: Evaluating the use of the Parent
Alienation Syndrome in custody disputes. Expert
Evidence. Vol 7(2) 1999, 127-146. [peer reviewed].
Geht auf die Kontroversen über PAS ein und macht Vorschläge für
weitere empirische Forschung.
- A. Jayne Major, Ph.D., Parents
Who
Have Successfully Fought Parent Alienation Syndrome. Aspen Family Law Journal .http://www.livingmedia2000.com/
- Falco, Eugene, Commentary:
Children and Divorce,Journal of the American
Academy of Psychiatry & the Law. Vol
31(2) 2003, 171-172.
Kommentar zu obigen Artikel. Betont die Notwendigkeit und
den
Nutzen einer familienorientierten Therapie, die sowohl den
entfremdenden (aligned) als auch den entfremdeten Elternteil
einschließt.
- Janet
R. Johnston & Vievienne Roseby, In
the Name of the Child. A Developmental Approach to
Understanding andHelping Children of Conflicted and Violent
Divorce,
The Free Press, New York (1997). Kap. 8 geht speziell auf die
Psychologie von PAS ein. Das Buch ist 2009 in einer
erheblich
erweiterten und veränderten Neuauflage bei Springer Publishing,
NewYork
erschienen, mit 472 Seiten. Weitere Autorin: Kuehnle, Kathryn
- Johnston, Janet R; Walters, Marjorie
Gans; Friedlander, Steven; Therapeutic
work with alienated children and their families. Family
Court Review. Vol 39(3) Jul 2001, 316-333. [peer reviewed]
Beschreibt
Ziele und Strategien für Beratung und Therapie wenn Kinder von
einem Elternteil nach Trennung / Scheidung entfremdet sind.
Diese
Intervention erfolgt innerhalb eines rechtlich definierten
Vertrages.
- Kelly,
Joan B; Johnston, Janet R, The alienated child: A reformulation of parental
alienation syndrome, Family Court Review. Vol
39(3) Jul 2001, 249-266. [peer reviewed]Kontroversen
und Probleme verbunden mit dem PAS Konzept
werden beschrieben. Es wird eine Umformulierung vorgeschlagen
welche
auf das
entfremdete Kind gerichtet ist und deutlich von Kindern
unterscheidet
die den Kontakt mit einem Elternteil aus einer Reihe von
normalen,
verständlichen Gründen ablehnen. Vgl. dazu: Gardner Rebuttal to Kelly and Johnston's Article, "A
Reformulation of Parental Alienation Syndrome".
Fassung aus
2002. Deutsche Übersetzung: Stellungnahme
zum Artikel von Kelly und Johnston.
Posthum erschien noch die Veröffentlichung ,,Commentary on
Kelly & Johnston's The Aliernated Child. A Reformulation of
Parental Alienation Syndrome", Family Court Review 42 (4),
611–621, 2004, auf die wiederum Johnston & Kelly
antworteten:.REJOINDER TO GARDNER'S "COMMENTARY ON KELLY AND
JOHNSTON'S
'THE
ALIENATED CHILD: A REFORMULATION OF PARENTAL ALIENATION
SYNDROME'".Family Court Review 42:4, 622–628, 2004. Vgl.
dazu
auch:
- Stoltz, Jo-Anne M; Key, Tara, Resistance
to Visitation: Rethinking Parental and Child Alienation.
Family Court Review. Vol 40(2) Apr 2002, 220-231. [peer
reviewed]
Kommentiert
den Aufsatz von Kelly &Johnston, The Alienated Child, A
Reformulation of Parental Alienation Syndrome. Die gegenwärtigen
Formulierungen würden nicht genügend den negativen
Einfluss der gerichtlichen Auseinandersetzung berücksichtigen.
- Janet R. Johnston, RETHINKING
PARENTAL
ALIENATION AND REDESIGNING PARENT-CHILD ACCESS SERVICES FOR
CHILDREN WHO RESIST OR REFUSE VISITATION,
Vortrag
am Staatsinstitut für Frühpädagogik München,
9-10.July, 2001.
- Janet R. Johnston, Parental
alignments
and rejection: an empirical study of alienation in
childrenof divorce, Journal of the American
Academy of Psychiatry & the Law. 2003;31(2):158-70
[peerreviewed].
Untersucht
die Häufigkeit einer Eltern-Kind Allianz (gegen
den anderen Elternteil) nach einer Scheidung, als eine der
wesentlichen
Komponenten des ,,kontroversen" PAS Konzeptes. Verantwortlich
für
die Entstehung seien neben Verletzlichkeiten des Kindes selbst,
sowohl
der entfremdende als auch der entfremdete Elternteil. Zum Modell
"Alienated Child" auch:
- Johnston, Janet R; Kelly, Joan B., Commentary
on
Walker,
Brantley, and Rigsbee's (2004) "A Critical Analysis of
ParentalAlienation Syndrome and Its Admissibility in the
Family Court",
Journal of Child Custody. Vol 1(4) 2004, 77-89. [peer reviewed]
Nehmen
zu wesentlichen Fragen und Kritik Stellung, wie
Wichtigkeit des Umgangs, Folgen von Entfremdung für das Kind,
und der
Notwendigkeit gerichtlich angeordneter Therapie.
- Janet R. Johnston, Children
of
Divorce Who Reject a Parent and Refuse
Visitation: Recent Research and
Social Policy Implications for the Alienated Child,
Family Law Quarterly 2005, Vol. 38, Nr. 4, 757 -775.
Vgl.dazu Kommentar zur deutschen Fassung in
ZKJ Heft6/2007, S.
218 -224, unter dem Titel "Entfremdete
Scheidungskinder?"
- Janet
R. Johnston, The
Psychological
Functioning of Alienated Children & Parents in Custody
Disputing Families, Keynote delivered at ICCD,
Norwich, GB. July 24-27th, 2006. (pdf Datei
desVortrags)
- Bernet, William, Child
custody
evaluations. Child and Adolescent Psychiatric Clinics
of
North America. Vol 11(4) Oct 2002, 781-804. [peer
reviewed]
Richtlinien für ein psychologisches Fachgutachten, mit
Berücksichtigung kritischer Faktoren wie Bindung, Kindeswille,
Beeinflussung, PAS.
- Warshak, Richard A., Remarriage as
a trigger of parental alienation syndrome. American
Journal of Family Therapy. Vol 28(3) Jul-Sep 2000, 229-241.
[peer reviewed]
- Warshak, Richard A., Current
controversiesregarding
parental
alienation syndrome. American Journal of Forensic
Psychology. Vol 19(3) 2001, 29-59. [peer reviewed]
Gründliche Diskussion der Kontroversen um das PAS Konzept und
seiner Aussagekraft bei Sorgerechtsentscheidungen. Vgl. auch ein
entsprechendes Kap. in Das Parental Alienation Syndrom (PAS). Eine
interdisziplinäre Herausforderung für scheidungsbegleitende
Berufe. Internationale Konferenz, Frankfurt (Main),
18.-19. Oktober 2002. (Ref.
31), S. 207-233.
Die wesentlichen Elemente die PAS von anderen Schwierigkeiten
beim
Umgang zwischen Kind und einem Elternteil unterscheiden sind:
1. Ablehnung oder Verunglimpfung eines Elternteils die das
Ausmaß
einer Kampagne erreicht, d.h. von Dauer ist, statt auf
gelegentliche Episoden beschränkt zu sein
2. Die Ablehnung ist unbegründet, d.h. ist nicht eine angepasste
Reaktion des Kindes auf das Verhalten des ausgegrenzten
Elternteils
3. Die Ablehnung ist teilweise auf den Einfluss des anderen
Elternteils
zurückzuführen.
Alle drei Elemente müssen gleichzeitig vorhanden sein damit von
PAS
gesprochen werden kann.
- Warshak, Richard A., Misdiagnosis
of
parental alienation syndrome.
American
Journal of Forensic Psychology. Vol 20(2) 2002, 31-52. [peer
reviewed]
Diskutiert Fälle von Entfremdung, die aber nicht zu PAS
gehören.
- Warshak, Richard A.,
Bringing Sense to Parental Alienation: A Look atthe
Disputes and the Evidence, FAMILY LAW
QUARTERLY, 37 (2003 ),S.
273-302.
- Tony Hobbs, PARENTAL
ALIENATION
SYNDROME. AND UK FAMILY COURTS – THE. DILEMMA.
Pt. 1, Family Law 32:182-189. Pt.
2, Family Law 32:381-387. Vgl. auch Artikel im PAS
Handbook
2006, S. 71-89.
- Ira Turkat,Parental
Alienation Syndrome: A Review of
Critical Issues,
Journal of the AAML, Volu. 18, Nr. 1, p. 131-176, 2002. Dieser
Aufsatz
des Psychologen Turkat im Journal der American Academy of
Matrimonial
Lawyers (Akademie der Anwälte für Familienrecht) bietet eine
kritische
Ubersicht über die bis dahin vorhandene Literatur
zu PAS und diskutiert die Möglichkeiten gezielter
empirischer
Forschung. Auch auf die DSM-IV /DSM-V Debatte
wird ausführlich eingegangen. Vgl. dazu auch die
Übersichtsartikel
von Warshak (2003) und Van Gijseghem (2003), sowie den Aufsatz von Warshak (2005) in deutscher Fassung.
- Stahl, Philipp, Conducting
child custody evaluations: A comprehensive guide.
(1994). xii,
261pp.
Mit ausführlichen Kapiteln über PAS.
- Stahl, Philipp, Personality
Traits of Parents And Developmental Needs of Children in
High-Conflict Families, Academy of Certified Family Law
Specialists Newsletter, Winter Issue, 1999, Number 3, pp. 8 -
16.
- Fenchel,
Gerd H. (Ed), The
mother-daughter
relationship: Echoes through time. (1998). xviii, 355pp.
Psychodynamik der Mutter-Tochter Beziehung. Darunter Kapitel
zu The Medea complex
and the parental alienation syndrome: When mothers damage
theirdaughters' ability to love a man by Robert M.
Gordon.(pp. 207-225). Dieser Artikel diskutiert die
Mutter-Tochter Bindung, den Medea Komplex (die mütterliche Rache
gegen den früheren Ehegatten durch Vorenthalten der Kinder),
Gehirnwäsche und PAS, die Folgen für das Kind bei späteren
Partnerschaften, und ein Fallbericht über PAS in
drei Generationen und seine ungewöhnliche Lösung. Der Medea
Complex (nach antiken Vorbild: Euripides, 431 BC) wurde
schon von Judith
S. Wallerstein & Sandra Blakeslee Second Chances. Men,
Womenand Children a Decade After Divorce (1989, 1990,
1996)
beschrieben (Seite 192). Vgl. auch
- Jacobs, J.W., Euripides'
Medea:
a psychodynamic model of severe divorce pathology.
American Journal of Psychotherapy; XLII:2:308-319. (1988)
- Ellis, Elizabeth M, Parental alienation
syndrome: A new challenge for family courts. .Buch
Kapitel in Divorce wars:
Interventions with families in conflict. (pp.
205-233). Washington, DC, US: American Psychological
Association. viii,401 pp. (2000).
Inhalt des Buches:
Introduction
* The legacy of divorce in the postmodern age / Elizabeth M.
Ellis
* Impact of parental conflict on children's adjustment following
divorce / Elizabeth M. Ellis
* The road to divorce / Elizabeth M. Ellis
* Dividing the children / Elizabeth M. Ellis
* Rationale and goals of the custody evaluation / Elizabeth M.
Ellis
* Working out a visitation plan and resolving problems /
Elizabeth M.
Ellis
* Understanding the stress responses of children caught in
postdivorce
conflict / Elizabeth M. Ellis
* Parental alienation syndrome: A new challenge for family
courts /
Elizabeth M. Ellis
* Psychopathology of parents locked in postdivorce disputes over
custody and access issues / Elizabeth M. Ellis
* Evaluation of sexual abuse allegations in child custody cases
/
Elizabeth M. Ellis
* Ethical problems and pitfalls / Elizabeth M. Ellis
* Where do we go from here? / Elizabeth M. Ellis
References (446 Literaturzitate)
Author index
Subject index
About the author
- Szabo, Christopher P, Parental
alienation syndrome.
South African Psychiatry Review. Vol 5(3) Aug 2002, 1.
[peer
reviewed] PAS sollte als eine Art von emotionalen
Kindesmissbrauch
gesehen werden. Seine Auswirkungen nehmen mit der Zeit stark zu,
daher
sollte möglichst bald eine Intervention erfolgen, wenn nötig
durch Sorgerechtswechsel.
- Mitchell, John, Parental
alienation and the courts. Medico-Legal Journal. 70(Pt
4):194-5, 2002. [peer reviewed]
- von
Boch-Galhau, Wilfrid; Ursula Kodjoe; Walter Andritzky
& PeterKoeppel (Hrsg.):
Das Parental Alienation
Syndrom
(PAS). Eine
interdisziplinäre
Herausforderung für scheidungsbegleitendeBerufe.
Internationale Konferenz, Frankfurt (Main),
18.-19. Oktober2002. 392 Seiten, 17 x 24 cm, ISBN
3-86135-202-8, EUR 40,00.
Inhalt, VWB-
Verlag
für Wissenschaft und Bildung
- Richard
A. Warshak: Divorce
Poison (Scheidungsgift).Protecting the Parent-Child Bond from a
Vindicative Ex. 2001. Buchbesprechung.
Erweiterte Neuauflage 2010: Divorce
Poison: How to Protect Your Family from Bad-mouthing and
Brainwashing(Taschenbuch),
Harper Paperbacks (19. Januar 2010), 352 Seiten. Prof.
Warshak ist einer der weltweit bekanntesten Experten zum Thema
Eltern-Kind-Entfremdung (PAS). Dieses Buch richtet sich primär
an von
Eltern-Kind-Entfremdung nach Trennung / Scheidung betroffene
Mütter und
Väter und kann diesem Kreis besonders empfohlen werden, vgl.
unsere
Rezension "Scheidungsgift" der Erstauflage von 2001.
Gegenüber
dieser Auflage wurde es erweitert um eigene Kapitel, die sich
speziell
mit der Wiederherstellung der Beziehung zu entfremdeten Kindern
befassen, darunter eines zu inzwischen erwachsenen Kindern. Auch
ein
gerade neu entwickeltes und schon erfolgreiches Programm zur
gerichtsnahen und begleiteten Annäherung bei hochgradiger
Entfremdung
zwischen Kind und einem Elternteil wird beschrieben, vgl. die
Webseite
des Autors. ( Wir wissen zwar u.a. von einer tschechischen
Übersetzung der Erstauflage, aber ein deutscher Verlag konnte
bisher
noch nicht dafür gewonnen werden, obwohl der Bedarf sicher
bestünde,
wie auch dem Thema nach annähernd ähnliche, inzwischen aber
vergriffene
Bücher zeigen.).
- Rhonda Freeman, Gary Freeman, Managing Contact Difficulties: A
Child-Centred Approach, 2003, Family,
Children and Youth Section
Department of Justice Canada, 2003-FCY-5E. Studie
zum Parental Alienation Syndrome und allgemeineren
Umgangsproblemen, im Auftrag des kanadischen
Justizministeriums (auch
als pdf
Datei, 107 Seiten). Mit umfangreichen
Literaturangaben.
- Rueda,
Carlos,An
Inter-Rater
Reliability Study of Parental Alienation Syndrome, American Journal of Family
Therapy. Vol 32(5) Oct-Dec 2004, 391-403. [peer reviewed] Eine
Inter-Rater Reliability Study bedeutet, dass man vergleicht
wie
verschiedene Experten von einander unabhängig einen
gegebenen Fall
beurteilen, hier an Hand der Kriterien von Gardner für das
Vorliegen
von PAS verschiedenen Grades. Hohe Übereinstimmung ist
ein wichtiges Maß für die Gültigkeit dieser Kriterien. Sie
war bis auf
einen sehr komplexen Fall gegeben. Allerdings wurden
insgesamt nur fünf verschiedene Fälle getestet. Es
beteiligten sich 18
Experten an dieser Studie. 39 Literaturzitate
(Basiert auf einer Disseration des Autors).
- Michael J. Bone, The Parental Alienation Syndrome: Examing
the Validity Amid Controversy, The Family Law Section,
Vol.
XX, No. 1, Fall / Winter 2003, p. 24-27.
- K. Andre,Parental
Alienation Syndrome. Annals of the American
Psychotherapy Association, Winter 7-11, 2004
-
Garber, Benjamin D., Parental Alienation in Light of Attachment Theory: Consideration of the Broader Implications for Child Development, Clinical Practice, and Forensic Process. Journal of Child Custody: Research, Issues, and Practices. Vol.1(4), 2004, pp. 49-76. [peer reviewed].
Abstract: Few ideas have captured the attention and charged the emotions of the public, of mental health and legal professionals as thoroughly as the concept of parental alienation and Gardner's (1987) Parental Alienation Syndrome. For all of this controversy, the alienation concept stands outside developmental theory and without firm empirical support. The present paper explores alienation and its conceptual counterpart, alignment, as the necessary and natural tools of child-caregiver attachment (Ainsworth & Wittig, 1969: Bowlby, 1969) and of family system cohesion. This conceptual foundation offers developmentalists, clinicians, and family law professionals alike a common language and valuable instruments with which to understand those relatively infrequent but highly charged circumstances in which these tools are used as weapons, particularly in the context of contested custody litigation. The need to establish baseline measures, child-centered interventions, and legal remedies anchored in the attachment model is discussed.
- Campbell, Terence W., Why
Doesn't
Parental Alienation Occur More Frequently? The
Significance of Role Discrimination. American Journal of
Family Therapy. Vol 33(5) Oct-Dec 2005, 365-377. [peer
reviewed]. Etwa 2/3 der Eltern würden nach einer Trennung
gemeinsame
Elternschaft mehr oder weniger erfolgreich fortsetzen. Die
Trennung
der gescheiterten Paarebene von der bleibenden Elternschaft
sei der Schlüsselpunkt für die Vermeidung von PAS.
- Spruijt, Ed; Eikelenboom, Bianca; Harmeling,
Janneke; Stokkers, Robin; Kormos, Helga; Parental
Alienation Syndrome (PAS) in the Netherlands. American
Journal of Family Therapy. Vol 33(4) Jul-Sep 2005, 303-317.
[peer reviewed]
In
den Niederlanden haben etwa 20% der Kinder keinen Kontakt zum
Nichtwohnelternteil. PAS könnte dafür oft der Grund sein. Von
138
befragten Experten und Eltern meinten 42% dass PAS in
den
Niederlanden existiert. Die Resultate der zwei Befragungen
zeigen die
Wichtigkeit von Mediation auf, weil es scheint, dass PAS weit
häufiger
auftritt, wenn Sorge / Umgangsregelungen nicht gemeinsam
getroffen
wurden, sondern vom Gericht. Die Autoren meinen deshalb, dass
verpflichtende Mediation und bessere Kommunikation während der
Scheidung viele Fälle von PAS verhindern würden.
- Amy
J. L. Baker, The
Long-Term
Effects of Parental Alienation on Adult Children: A
Qualitative ResearchStudy,
American Journal of Family Therapy, Volume 33, Number 4
/July-September 2005, S. 289-302. [peer
reviewed].
Es wurden 38 Erwachsene befragt die als
Kinder Eltern-Kind-Entfremdung erfahren haben. Dabei wurden 7
wesentliche Folgen gefunden: 1. Niedriges Selbstwertgefühl, 2.
Depression 3. Drogen / Alkohol Missbrauch 4. Mangel an
Vertrauen
5.Entfremdung von den eigenen Kindern 6. Scheidung 7.
Andere
- Amy
J. L.
Baker, PhD, The
Cult of Parenthood. A Qualitative Study
of Parental Alienation, Cultic Studies Review, Vol.
4, Nr. 1, 2005. [peer reviewed] Auf dem
selben Datenmaterial wie Nr. 50 basierend (2 Interviews wurden
später wegen Problemen mit der Tonbandaufnahme entfernt),
werden die entfremdenden Elternteile als sehr ähnlich
Sektenführern beschrieben, weil sie die selben Techniken der
emotionalen Manipulation und Indoktrination benützten, um die
Abhängigkeit des Kindes von ihnen zu verstärken. Sie seien
narzistisch und würden exzessiv Zuneigung und Loyalität,
insbesondere auf Kosten des anderen, entfremdeten Elternteiles,
einfordern.
- Amy J. L. Baker, Parent
Alienation
Strategies. A Qualitative Study of Adults
Who Experienced Parental Alienation as Child,
American
Journal of Forensic Psychology, 23(4), 41-63, 2005.
[peer reviewed]
Abstrakt:
Es wurden 33 Arten von Strategien zur Entfremdung gefunden,
12 davon wurden von mindestens 20% der Befragten
erwähnt:1.allgemeine
Verunglimpfung des anderen Elternteils, 2.
Einschränkung des tatsächlichen Kontakts, 3. Liebesentzug /
Verärgerung
wenn das Kind positive Gefühle
gegenüber dem entfremdeten Elternteil zeigt, 4. Verunglimpfung
des
entfremdeten Elternteils durch die Behauptung sie / er
liebe
das Kind nicht, 5. das Kind zwingen eine Wahl zu treffen, 6.
Verunglimpfung
des Zielelternteils durch die Behauptung dieser sei
gefährlich,
7. dem Kind Dinge über
Erwachsenenbeziehungen anvertrauen, 8. Einschränkung
von Fotos und Erwähnung des Zielelternteils, 9. das Kind
zwingen
den Zielelternteil abzulehnen, 10.
Einschränkung des Kontaktes mit / Heruntermachen
der erweiterten Familie des Zielelternteils, 11.
Heruntermachen des Zielelternteils vor dem Kind, und
12.
Herbeiführung von Konflikten zwischen Kind und Zielelternteil.
Diese
Strategien werden im Rahmen der Bindungstheorie
diskutiert.
- Amy J. L. Baker, Patterns
of
Parental Alienation Syndrome: A Qualitative Study of Adults
Who wereAlienated from a Parent as a Child, American
Journal of
Family Therapy, Volume 34, Number 1, 63-78, 2006. [peer
reviewed]
- Moisy
Shopper, Parental
alienation:
The creation of a false reality.
Kapitel in Gunsberg, Linda (Ed); Hymowitz, Paul (Ed).
(2005). A
handbook of divorce and custody: Forensic, developmental, and
clinical
perspectives. (pp. 109-125). xxv, 409 pp. Hillsdale, NJ,
US:
Analytic Press, Inc..
- Deidre
Rand, Randy Rand, Leona
Kopetski, The
Spectrum
of Parental Alienation Syndrome Part III: The
KopetskiFollow-up Study. American Journal of Forensic
Psychology.
Vol 23(1) 2005, 15-43. [peer reviewed]
The
purpose of this study was to evaluate the efficacy of
structural
and therapeutic interventions for interrupting parental
alienation
syndrome (PAS) toward the severe end of the spectrum.
Follow-up was
obtained on 45 PAS children from a custody evaluator's
practice. The
child's adjustment and relationship with both parents at
evaluation and
follow-up were compared. Children who had enforced visitation
with the
target parent, or were in target parent custody, maintained
relationships with both parents unless the alienator was too
disturbed.
In the completed alienation outcome group, the alienating
parent had
custody before and after the evaluation, and was able to
violate court
orders with impunity. Therapy as the primary intervention was
ineffective and sometimes made things worse.
- Ellis, Elizabeth, Help
for the
Alienated Parent. American Journal of Family Therapy.
Vol 33(5) Oct-Dec 2005, 415-426. [peer reviewed]
Abstrakt:
Fälle von Parental alienation stellen
gleichermaßen erhebliche Anforderungen an Gerichte und
Therapeuten. Manchmal versagt traditionelle Therapie, können
gerichtliche Maßnahmen nicht möglich sein, und ein
Elternteil ist
von einem Kind entfremdet, mit wenig bis gar keinen
Kontakt in absehbarer Zukunft. Dieser Aufsatz soll als Führer
für
Therapeuten dienen um den entfremdeten Elternteil Strategien
an die Hand zu geben. Diese Strategien sind unter 5 Titeln
zusammengestellt: 1. untergrabe das Negativbild durch damit
unstimmige
Information; 2. unterlasse Handlungen die das Kind in die
Mitte
des Konflikts bringen; 3. erwäge Möglichkeiten die Verletzung
und
Kummer des entfremdenden Elternteils zu lindern; 4. halte
Ausschau nach Möglichkeiten die Koalition aufzubrechen und
Feinde in
Verbündete zu verwandeln; 5. gib niemals den Kontakt auf
sondern ,,stehe in der Türe und halte ein Keks in der
Hand."
- Appell, Jane, Divorce
doesn't have to be that way: A handbook for the helping
professional. Impact Publishers, Atascadero, CA, USA,
2006. 273 Seiten. Mit einem Kapitel über Parental Alienation.
- Burrill,
Janelle, Descriptive
Statistics
of the Mild, Moderate and Severe Characteristics of
ParentalAlienation Syndrome, International Handbook
of Parental
Alienation Syndrome, Charles Thomas Publishers, Springfield,
Ill.,US.A. , S., 49-55 (2006).
- Baker, A. J. L., & Darnall, D. (2006). Behaviors
and strategies
employed in parental alienation: A survey of parental
experiences. Journal
of Divorce and Remarriage, 45, 97-124. [peer reviewed]
Es
wurden drei Fragen untersucht: 1. Welche Entfremdungsstrategien
wurden von den entfremdeten Eltern (Zielelternteilen)
identifiziert und
inwieweit stimmten diese mit den von den jetzt erwachsenen "PAS
Kindern" überein. 2. Ist die Art und Zahl der identifizierten
Entfremdungsstrategien vom Geschlecht des Zielelternteils
abhängig. 3. Welche Persönlichkeitsmerkmale von Kindern
und
Zieleltern waren mit dem Grad der Entfremdung (mild bis
stark), wie von den entfremdeten Eltern beschrieben,
assoziiert
Die 97 Teilnehmer beschrieben 66 verschiedene Strategien,
davon 11 von mindestens 20% der Teilnehmer, mit weitgehender,
aber
nicht
vollständiger Überlappung zwischen Zieleltern und "PAS.Kindern".
Zu 2) ist die Antwort "nein".
Schweres PAS ist bei älteren Kindern, besonders Mädchen,
häufiger.
- Donner, Michael B., Tearing the
child apart: The contribution of narcissism, envy, and
perverse modesof thought to child custody wars.
Psychoanalytic
Psychology. 2006 Sum Vol 23(3) 542-553. [peer reviewed] Abstract.
Diskutiert aus psychoanalyischer Sicht was Eltern in
Hochkonflikt-Scheidungskriegen motiviert.
- Richard A. Gardner, S. Richard
Sauber, Demosthenes Lorandos (Hrsg.): "The
International
Handbook of Parental Alienation Syndrome: Conceptual
,Clinical and Legal Considerations" ist bei
Charles C. Thomas Publisher Ltd. in Springfield,
Illinois, U.SA.erschienen, Juli 2006. 476 Seiten,
U.S. $ 84.95. Es umfasst 34
Aufsätze weltweit führender Experten/Expertinnen,
darunter auch Autoren aus Deutschland
(vgl.
Inhaltsverzeichnis, Beschreibung des Verlages).Titelseite
Besprechungen
des Buches u.a. durch: 
- Robert
M. Pressmann,
American Journal of Family Therapy. Vol 35 (3) May-Jun 2007, 284
–
285." The International Handbook of Parental Alienation Syndrome
(IHPAS) is
a powerful volume that provides therapists and justices a wealth
ofknowledge and wisdom that may positively impact the lives of
children
who have become fodder in marital and custodial conflicts. The
International Handbook of Parental Alienation Syndrome delivers
on
several fronts. Structurally, it is comprehensive, well
organized and
easy to navigate. It provides both an historic and
cross-cultural
perspective. It reads well, with many brief case presentations
as
illustrations. In addition, it provides solid diagnostic and
treatment
guidance." (APA PsycINFO Database, 2007).[peer reviewed]
- Christine Dunkley,
British Journal of Guidance & Counseling. Vol 25 (3) Aug
2007,357
– 358. "The strengths of this volume are its comprehensiveness
and its
clinical components. There is much to learn from the
contributions
about how children are manipulated in the aftermath of
separation, and
how to prevent and repair the damage. I would recommend it to
any child
welfare professional, particularly those involved in residency
and
contact disputes." (APA PsycINFO Database, 2007). [peer
reviewed]
- Eine
sehr umfangreiche und regelmäßig aktualisierte Literaturliste
zu PAS findet sich auf den Webseiten des Psychologen
Richard Warshak. Sie ist allerdings lediglich in Sektionen
unterteilt und sonst unkommentiert. (Stand 3.1.2006: 210
Einträge): Articles
and Book Chapters on Parental Alienation Syndrome (PAS).
- Mone, Jennifer Gerber, Perceived
Parent-Child Alienation: Empirical Assessment of Parent-Child
Relationships Within Divorced and Intact Families.
Journal of Divorce & Remarriage. Vol 45(3-4) 2006, 131-156.
IS
- 1050-2556. [peer reviewed] Eine
Gruppe von 227 Studenten wurde mittels des Relationship
Distancing Questionnaire und vieler weiterer Tests
über
ihre Eltern-Kindbeziehung und Entfremdung befragt.
Entfremdung
gibt es sowohl in Scheidungsfamilien als auch intakten
Familien.
Elterlicher Konflikt ist ein besserer Prediktor für
Entfremdung
als Ehestatus.
- C.
C. Summers,
D. M. Summers, Parentectomy
in
the crossfire. [References], American Journal
of Family Therapy. Vol 34(3) May-Jun 2006, 243-261. [peer
reviewed]. pdf
Datei
(parentectomy
bedeutet. in Anlehnung etwa an
appendectomy=Blinddarmoperation, Entfernung eines Elternteils
vom Kind,
crossfire=Kreuzfeuer). Besprochen wird der von uns am 13.8.
2006 beschriebene Film "Victims of
Another War",
Dean Tong's "Elusive
Innocence--Survival
Guide for the Falsely Accused" und
schließlich "A
View For
The Bench"
ein 42min Film produziert vom SuperiorCourt
(=OLG)
of Maricopa County in Arizona, der Familienrichter über milde
bis
schwere Formen des Parental Alienation Syndroms informieren soll
und
laut Ankündigung des Gerichts den Richtern auch helfen soll
chronische
Verletzer des Umgangsrechts zu identifizieren und diese
Eltern an Unterricht über die Folgen von Hochkonflikt für die
Kinder zu
verweisen (Zwei weitere Filme für Eltern zum
Umgang, Children
of Divorce und Parents
on the See-saw können
direkt von den Webseiten des Gerichts herunter geladen werden, ebenso
weitere, sehr lesenswerte Informationen
für Eltern). Das sehr erfolgreiche Programm
dieses Gerichtsbezirkes ist auch auf den Webseiten
des U.S.Gesundheitsministeriums zu der unter Präsident Clinton
gestarteten
"Fatherhood Initiative", sowie in einem lesenswerten
Bericht des britischen Parlaments "Family Justice: the operation of
the family courts" beschrieben ( pdf
Datei). Hinweis: Der Film "Children of Divorce"
(16:17 min) kann von hier
direkt gesehen (z. B. mit Windows Media Player) oder
gespeichert (12.7.MB) werden. Er beschreibt in erster Linie
die
Erfahrungen von Kindern nach einer konfliktreichen Trennung /
Scheidung. Der Film
"A View For the Bench" wird nur an Personen des
Justizwesens
abgegeben.
- Amy J. L.
Baker, The
power of
stories/stories about power: Why therapists and clients should
readstories about the parental alienation syndrome.
[References]. American Journal of Family Therapy. Vol
34(3)May-June 2006, 191-203. [peer reviewd]. Dokumentiert
den
therapeutischen Wert des Lesens (oder Schreibens) von
Fallgeschichten für von Eltern-Kind-Entfremdung betroffene
Eltern.
Sie erkennen dann z. B., dass ihre Erfahrungen gar nicht so
einmalig
sind, wie es zunächst erscheint. Sie können daraus neue
Kraft finden und Strategien entdecken um ihre Situation besser
zu
meistern. Es werden vier Fallgeschichten im Detail
besprochen,
darunter das Buch von Lady Meyer, "They Are My Children, Too: A
Mother's Struggle for Her Sons" (1999)
über den auch
vielen Lesern in Deutschland gut bekannten Fall einer Kindesentführung
nach Deutschland und Eltern-Kind-Entfremdung.
- Zum
Langzeiteffekt von Eltern-Kind-Entfremdung,
insbesondere durch Kindesentführung, hat die
gemeinnützige Organisation PACT (gegr. in 2000 von
Lady Catherine Meyer) einen wirklich
bewegenden Film hergestellt, ,,Victims
of Another War. The
Aftermath of Parental Alienation". Gezeigt
werden Interviews mit
3 inzwischen erwachsenen, betroffenen Kindern, darunter Cecilie
Finkelstein (Norwegen), die auch auf der Frankfurter
PAS Tagung (2002) einen
besonders bewegenden Bericht über ihr Schicksal als
entführtes und entfremdetes Kind gegeben hat (vgl. Konferenzband,
S. 175-185). Regissseur ist Glenn Gebhard, Professor
im Department
of Film & Television at Loyola Marymount University,
USA,dessen
Kinder selbst vor 12 Jahren nach Deutschland entführt und
dann von ihm entfremdet wurden. Kommentator: Michael York. Die DVD
(30 min) kann onlinebei PACT bestellt
werden, Preis £5.00+Porto (insges.
€13,47). Sprache: Englisch mit Untertiteln in Deutsch,
Französisch oder Spanisch.
- Summers, David M., Summers, Collette C., Unadulterated
Arrogance:
Autopsy of the Narcissistic Parental Alienator.
American Journal of Family Therapy. Vol 34(5) Oct-Dec 2006,
399-428.[peer reviewed].
Der Aufsatz soll Sachverständigen helfen die innere
Dynamik
und typischen Verhaltensmuster von narzistischen und
chronischen PAS Entfremdern zu erkennen.
- Weigel, Daniel J., Donovan, Kimberly A., Parental
Alienation
Syndrome: Diagnostic and Triadic Perspectives.
Family Journal: Counseling and Therapy for Couples and Families.
Vol14(3) Juli 2006, 274-282. [peer reviewed].
Übersichtsartikel
für Therapeuten zu neueren Forschungsergebnissen zu PAS,
wie zu
Verhaltensmustern und Langzeiterfahrungen.
Allgemeine
Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensmuster von
PAS Entfremdern werden beschrieben. Kurz- und
Langzeiterfahrungen des
Zielelternteils und des Kindes die dieser unglücklichen
Erfahrung
ausgesetzt sind werden ebenfalls untersucht.
- Amy J. L. Baker: Adult Children of
Parental Alienation Syndrome. Breaking the Ties that Bind.W.
W.
Norton & Company, New York, London 2007. A
NortonProfessional Book ISBN-13: 978-0-393-70519-5;
ISBN-10:
0-393-70519-6 (32.00 US $) 303 Seiten.
Das Buch basiert
auf
einer ausführlichen Befragung von 40 jetzt
erwachsenen von
PAS betroffenen Kindern. Im Internet ein auf dem Buch
basierender Aufsatz.
- Sauber, Richard, Review
of Adult children of parental alienation syndrome:
Breaking the ties that bind. American Journal
of Family Therapy. Vol 35(4) Jul-Sep 2007, 385-386.
[peer reviewed]
- Baker, Amy
J. L., Knowledge
and
Attitudes About the Parental Alienation Syndrome: A
Survey ofCustody Evaluators. American
Journal of Family
Therapy. Vol 35(1) Jan-Feb 2007, 1-19. [peer reviewed].
Folgende
Fragen wurden an psychologische Sachverständige
gestellt: 1.In welchen Ausmaß sie das PAS Konzept
unterstützen. 2.
Wie, wenn überhaupt, sie PAS diagnostizieren. 3.
Welche Faktoren waren vorhanden in den Fällen in denen
sie PAS
diagnostizierten. Die Resultate aus 106 Antworten
(=76%) zeigten
breite Übereinstimmung über das PAS Konzept
(Vertrautheit damit und Wichtigkeit), aber auch
Meinungsunterschiede (ob PAS in DSM
aufgenommen werden soll,
oder ob die Daubert und Fry Standards für
gerichtliche Aussagen erfüllt sind).
- Baker, Amy
J. L; Darnall, Douglas C., A
Construct
Study of the Eight Symptoms of Severe Parental
Alienation Syndrome: ASurvey of Parental Experiences.
Journal of Divorce
& Remarriage. Vol 47(1-2) 2007, 55-75. [peer
reviewed]
Die
Befragung von 68 ausgegrenzten
Elternstützt die
Gegenwart der 8 PAS Symptome von Gardner und liefert
Einsichten zu
denChancen für klinische Intervention und ev.
Wiedervereinigung zu
Zeiten in denen sogar das extrem entfremdete Kind "Risse
in seinem
Panzer" zeigt.
- Ludwig
Lowenstein, Parental
Alienation:
How to Understand and Address Parental Alienation
Resulting from Acrimonious Divorce or Separation.
Juli
2007,
Paperback, 232 Seiten, Russel
House
Publishing LTD, ISBN-10: 1905541104, ISBN-13:
9781905541102. Umfassende Darstellung aller
Aspekte des PAS Themas.
- Ellis, Elizabeth, A
stepwise approach to evaluating children for parental
alienation syndrome. Journal of Child Custody.
Vol 4(1-2) 2007, 55-78. [peer reviewed]
Die
Autorin betont, dass es bei der Diagnose von PAS wichtig ist auf
das
Verhhalten des Kindes zu fokussieren und dann in 3 Schritten zu
untersuchen: 1. ist die Ablehnung des Elternteils extrem und die
Entfremdung schwer. 2. existiert dafür kein Grund 3.
erfüllt das
Kind mindestens 10 der 15 vorgeschlagenen Kriterien. Die
Beurteilung
nach diesen Kriterien wird im Detail und durch Beispiele
erörtert.
Interview Fragen werden vorgeschlagen. Als Anhang werden
InterviewTechniken beschrieben die beim entfremdenden Elternteil
angewandt
werden könnten.
- Bond, Richard, The
lingering debate over the parental alienation syndrome
phenomenon. Journal
of Child Custody. Vol 4(1-2) 2007, 37-54. [peer reviewed]
Befasst
sich ausführlich mit beiden Seiten (Befürworter / Kritiker)
der
PAS Debatte. Obwohl es wissenschaftliche Evidenz gäbe, dass PAS
klinisch
beobachtet wird seien noch nicht ausreichend streng
experimentelle
Untersuchungen vorhanden die eindeutig die Diagnostizierbarkeit
von PAS
beweisen.
- Owusu-Bempah, Kwame, Children
and separation: Socio-genealogical connectedness perspective.
Routledge/Taylor & Francis Group, New York. 2007. 191
Seiten. Mit einem Kapitel ,,Divorce
and parental alienation syndrome: Socio-genealogical
implications" . 414
Literaturzitate
- Gaulier, Bernard; Margerum, Judith; Price, Jerome
A; Windell, James, Defusing
the high-conflict divorce: A treatment guide for working with
angry couples. Impact
Publishers, .Atascadero, CA, USA, 2007. 249 Seiten. Es
wird
geschätzt, dass von den etwa 1 Million Scheidungen /J ahr in den
USA
20%
Hochkonfliktfälle sind.
- Zeitlin, Harry, Acrimonious
contact disputes and so-called parental alienation syndrome: a
model of understanding to assist with resolution.
Medico-Legal Journal. 75(Pt 4):143-9, 2007.
- Lippman, Jessica G; Lewis, Paddy Greenwall, Divorcing
with children: Expert answers to tough questions from parents
and children.
Praeger Publishers/Greenwood Publishing Group, Westport, CT,
USA,
2008.167 Seiten. Buch für Eltern. Mit einem Kapitel über
Parental
Alienation.
- Gordon, Robert M; Stoffey, Ronald; Bottinelli,
Jennifer, MMPI-2
findings of primitive defenses in alienating patients. American
Journal of Family Therapy. Vol 36(3) May-Jun 2008, 211-228 [peer
reviewed].
Um
die Anwendung von primitiven Verteidigungsargumenten
in
PAS Fällen zu testen wurden 158 MMPI-2 s ( Minnesota
Multiphasic
Personality Inventory ist ein psychologisches Standard Test
Verfahren
zur Persönlichkeitsdiagnostik, vgl. z. B. http://www.uni-saarland.de/fak5/diff/doks/WS_2005//Perso_Diagnostik/MMPI-2.ppt)
von gerichtlich angeordneten Sachverständigengutachten aus 7
Praxen
forensischer Psychologen gesammelt. Davon waren 76 PAS Fälle und
86
Sorgerechtsfälle ohne PAS dienten als Kontrollgruppe. Zwei
MMPI-2Indices L C K -F und (L C Pa C Sc) - (Hy C Pt) wurden für
die
Messung
benützt. Es zeigte sich, dass PAs entfremdende Mütter und Väterl
klinisch relevant höhere Werte hatten die auf primitive
Verteidigungsmechanismen wie Abspaltung und projektive
Identifikation
hinweisen. Elternteile die Ziel der Entfremdung waren wiesen
dagegen im
wesentliche die gleichen Werte auf wie die Kontrolleltern. Diese
Resultate seinen eine deutliche Unterstützung für Gardner's PAS
Definition. Vgl. dazu auch die MMPI-2
Untersuchung zu
PAS von Siegel et
al. (1998), sowie die
Untersuchung von Wakefield & Underwager (1990) und in
Deutsch
insbesondere die ausführliche Darstellung von Walter
Andritzky, Verhaltensmuster
und Persönlichkeitsstruktur entfremdender Eltern (2002), vgl.
Zit. Nr 32 oben.
- Lowenstein, Ludwig F, Reducing
the hostility. [References], Justice of the Peace, Vol
172(20) May 2008, 322-324.
Zusammenhang zwischen unerbittlicher Feindschaft
zwischen den Eltern und Parental Alienation Syndrome.
- Amy J.L. Baker, PhD, and Katherine Andre, PhD, Working
with Alienated Children and Their Targeted Parents:
Suggestions for Sound Practices for Mental Health
Professionals, Annals of the American Psychotherapy
Association, Summer 2008.
- Amy J. L. Baker, Ph.D., Parental
Alienation Syndrome — The Parent/Child Disconnect, Social
Work Today, Vol. 8 No. 6 P. 26 (2008).
- William Bernet, Parental
Alienation Disorder and DSM-V. The American journal of
family therapy, 36/5, Okct 2008, 349-366 [peer reviewed].
Der
Psychiater (Vanderbilt University Scholl of Medicine, Nashville,
Tenn,USA) bringt Argumente vor warum PAS in das nächste
Diagnostic and
Statistical Manual of Mental Disorders, DSM-V, das derzeit
vorbereitet
wird, als offizielle Diagnose augenommen werden oder
zumindest
insbesondere auch in Hinsicht auf eine Differentialdiagnose
aufgenommen
werden sollte, als Prototyp einer Beziehungsstörung. Das
würde die
systematische Erforschung dieses fast universell von
psychologischen /
psychiatrischen Experten anerkannten Phänomens fördern, die
Behandlung von Kindern mit den entsprechenden Kriterien fördern
und
auch den Missbrauch dieses Begriffes reduzieren.
- Bow J, Gould J, Flens J, Examining
Parental Alienation in Child Custody Cases: A Survey of Mental
Health and Legal Professionals, American
Journal
of Family Therapy. 37(2):127-145, 2009. [peer
reviewed] Es
wurden 448
Psychologen und Anwälte zu Eltern-Kind-Entfremdung befragt.
Obwohl das
Problem allgemein gut bekannt war, gab es doch auch
Zurückhaltung,
insbesondere bei der Beschreibung als Syndrom nach Gardner.
Abstract:
Findings from 448
respondents revealed much awareness about the PA concept and
controversies, along with the need for further research in the
field.
In general, respondents were cautious and conservative /
moderate in
their view of PA and very reluctant to support the concept of
Parental
Alienation Syndrome (PAS). Also, they did not view PAS as
meeting
admissibility standards. Respondents viewed domestic violence
(DV) as
an important issue to assess, although they did not usually
find /
suspect DV in such cases. Further, respondents varied
according to
professional role (evaluators, trial attorneys / judges, and
court
facilitators) on the relative importance attributed to various
assessment factors. Moreover, evaluators' assessment
procedures and the
frequency of recommended interventions by trial attorneys /
judges and
evaluators closely paralleled those typically used in child
custody
cases. Results are compared to past literature in the field,
with hopes
of clarifying misconceptions.
- Andrew Schepard, Editorial Notes:
Alienated Children in
Divorce and Separation.
Family Court Review 48 (1), 1-5, Jan. 2010. Abstract.
Der
Schriftleiter weist u.a. darauf hin, dass es 2001 bereits eine
dem Thema Eltern-Kind-Entfremdung gewidmete Ausgabe gab,. mit
dem
Schwerpunkt auf dem Verhalten des Kindes, weg von den
Kontoversen um
das Verhalten der Eltern und weist auf die Fortschritte hin..
Vgl. Family
Court Review Volume 39 Issue 3 , Pages 243 - 343 (July 2001)
- Barbara Jo Fidler,
Nicholas Bala, GUEST
EDITORS' INTRODUCTION TO SPECIAL ISSUE ON ALIENATED CHILDREN
IN
DIVORCEAND SEPARATION: EMERGING APPROACHES FOR FAMILIES AND
COURTS,
Family Court Review 48 (1), 6-9, Jan. 2010. Beschreiben die
Entwicklung
seit der ersten AFCC Konferenz zu diesen Thema, New Orleans,
2000, und
der daraus folgenden Sonderausgabe über Eltern-Kind-Entfremdung
von
FCR, July 2001. Die jetzige Sonderausgabe wurde durch den
Aufsatz
von Warshak über das Family Bridges Program veranlasst, der
einem sehr
gründlichen peer review unterzogen worden war. Es folgt eine
Zusammenfassung der Artikel des jetzigen Sonderheftes. (Eine dem
Thema
gewidmete AFCC Konferenz wird diemal dem Heft folgen: Denver,
Colorado,
2-5. Juni, 2010.).
- Barbara Jo Fidler, Nicholas Bala, CHILDREN
RESISTING POSTSEPARATION CONTACT WITH A PARENT: CONCEPTS,
CONTROVERSIES, AND CONUNDRUMS, Family Court Review 48
(1), 10-47, Jan. 2010. Abstract.
Umfassende
Übersicht über die Entwicklung des Entfremdungskonzepts, die
Kontroversen, Ursachen, und Lösungmöglichkeiten je nach Grad der
Entfremdung. Fälle hochgradiger Entfremdung lassen sich nicht
theraputische Interventon oder psychologische Unterrichtung
lösen,
sondern erfordern eine vorübergehende Unterbrechung des
Kontaktes des
Kontaktes zum entfremdenden Elternteil oder den Aufenthalts /
Sorgerechtswechsel.
- Richard A. Warshak, FAMILY BRIDGES: USING INSIGHTS FROM SOCIAL
SCIENCE TO RECONNECT PARENTS AND ALIENATED CHILDREN, Family
Court Review 48 (1), 48-80, Jan. 2010. Abstract.
Anders
als das Overcoming Barriers Family Camp von Sullivan et al ist
Family Bridges primär für Fälle hochgradiger Entfremdung gedacht
in
denen das Gericht den Transfer des Kindes zum bisher abgelehnten
Elternteil unter temporären Ausschluss des Kontaktes zum
entfremdenden
Elternteil beschlossen hat, weil alle bisherigen
Interventionsversuche
gescheitert waren. Die Entscheidung darüber, wann der Kontakt
zum
entfremdemden Elternteil wieder aufgenommen werden kann
ist
kritisch, wegen der Gefahr eines "Rückfalls". Von 23 Kindern
hatten 22
im Workshop wieder eine positive Beziehung zum entfremdeten
Elternteil
entwickelt, bei 4 Kindern kam es jedoch zu einem Rückfall wegen
zu
frühen Kontakt mit dem entfremdenden Elternteil. Das etwa
4
tägige Programm beruht auf der multimedialen Vermittlung
von
etablierten sozialen und psychologischen Kenntnissen über
Wahrnehmung, Beziehungen etc. Es vermeidet jede Konfrontation
mit
Konflikten aus der Vergangenheit, sondern ist auf die zukünftige
Gestaltung von Beziehungen ausgerichtet. Die Vorteile und
Nachteile der möglichen Optionen bei hochgradiger Entfremdung
werden im
Kontext ethischer Fragen bei Zwangsmassnahmen gegen das Kind
durch
Eltern und Gerichte diskutiert. Eine "Lösung" durch Nichtstun
oder
Aussetzen des Umgangs führt aber nur in den seltesten Fällen zu
einer
spontanen Wiederannäherung, sondern hat vielfach erhebliche
psychologische Langzeitfolgen für das Kind, und in jedem Fall
sind da
die unnötig verlorenen Jahre für Kind und Elternteil.
- Joan B. Kelly, COMMENTARY ON
"FAMILY BRIDGES: USING INSIGHTS FROM SOCIAL SCIENCE TO
RECONNECT PARENTS AND ALIENATED CHILDREN" (WARSHAK, 2010),
Family Court Review 48 (1), 81-90, Jan. 2010. Abstract.
Die
Autorin, mit fast 40 Jahren Erfahrung in Forschung und Praxis
zum
Thema Kinder und Scheidung, sieht das Programm Family
Bridges, mit
seinem Schwerpunkt auf Vermittlung etablierter psychologischer
und
sozialer Erkenntnisse, z. B. über die Beeinflussung von
Wahrnehmung,
grundsätzlich als sehr positiv und erfolgversprechend. Sie würde
sich
nur ein Parallelprogramm für den entfremdenden Elternteil
wünschen und
macht sich Gedanken über die hohen Kosten des Programms und
seine
Übertragbarkeit auf andere Therapeuten, ganz ähnlich wie dies
auch
Warshak selbst äussert. Sie beschreibt auch, wie man
langfristig den Erfolg solcher Programme empirisch messen könnte
und
sollte.
- Richard A. Warshak, Mark R. Otis, HELPING
ALIENATED CHILDREN WITH FAMILY BRIDGES: PRACTICE, RESEARCH,
AND THE PURSUIT OF "HUMBITION", Family Court Review 48
(1), 91-97, Jan. 2010. Abstract.
Die
Kommentare von Joan Kelly zu Family Bridges werden als sehr
konstruktiv
gesehen und weiter erläutert. Es wird dargestellt, dass
auch mit
dem bevorzugten (entfremdenden) Elternteil zu arbeiten sehr
schwierig
ist, schon weil es meist an Problemeinsicht und
Kooperationswillen
fehlt, und deshalb ein solches zusätzliches Programm erst am
Anfang
steht. ["Humbition" ist eine Wortschöpfung durch Kombination von
"humility" (Bescheidenheit) und "ambition" (Zielstreben).]
- Steven Friedlander, Marjorie Gans Walters, WHEN
A CHILD REJECTS A PARENT: TAILORING THE INTERVENTION TO FIT
THE PROBLEM,
Family Court Review 48 (1), 98-111, Jan. 2010. Gehen wie Kelly
&Johnston in ihrem "Alienated Child" Modell davon aus,
dass
die
Ablehnung des Kontaktes zu einem Elternteil vielfältige Ursachen
haben
kann. Es wird unterschieden zwischen enmeshment (Verstrickung)
mit dem
bevorzugten Elternteil, estrangement, das ist Ablehnung eines
Elternteils auf Grund seines Verhaltens und alienation
(Entfremdung)
durch das bewusste oder unbewusste Verhalten des bevorzugten
Elternteils. Die meisten Fälle seien Hybridfälle die mehrere
dieser 3
Komponenten enthalten. Vor einer Therapie muss daher eine
Diagnose des
gesamten Familensystems erfolgen und umfasst dann
nach
Möglichkeit auch das Gesamtsystem.
- Janet R. Johnston, Judith Roth Goldman, OUTCOMES
OF FAMILY COUNSELING INTERVENTIONS WITH CHILDREN WHO RESIST
VISITATION: AN ADDENDUM TO FRIEDLANDER AND WALTERS (2010),
Family Court Review 48 (1), 112-115, Jan. 2010. Abstract.
Es
werden vorläufige Ergebnisse einer systemischen Familientherapie
mit
entfremdeten Kindern präsentiert, basierend auf klinschen
Unterlagen
einer Langzeittherapie und Interviews der jungen Erwachsenen.
Sie
umfassen sowohl Kinder die einen Elternteil irrational
(alienated
children) oder begründet, wegen dessen Verhalten (estranged
children),
ablehnten.
- Matthew J. Sullivan, Peggie A. Ward, Robin M. Deutsch, OVERCOMING
BARRIERS FAMILY CAMP:A PROGRAM FOR
HIGH-CONFLICT DIVORCED FAMILIES
WHERE A CHILD1 IS RESISTING CONTACT WITH A PARENT,
Family Court Review 48 (1), 116-135, Jan. 2010. Abstract.
Das
ist ein neuartiges Programm für die Behandlung von Fällen
starker
Eltern-Kindentfremdung. Anders als in Programmen, bei denen nur
das
entfremdete Kind und der abgelehnte Elternteil einbezogen
werden
hier beide Eltern und wichtige weitere Bezugspersonen
einbezogen, die
zunächst an einem 5 tägigen Familiencamp mit pscychologischer
Unterrichtung und klinischer Intervention teilnehmen sollen und
dann
nachbetreut werden. Das funktioniert bei Hochkonfliktfamilien im
allgemeinen nur mit einer klaren gerichtlichen Anordnung und
erfordert
auch einen recht hohen Betreuungsaufwand, der sich aber lohnt,
wenn
dadurch, wie die bisherigen Erfahrungen aus 2 Camps (2008, 2009)
zeigen, eine konfliktfreie Beziehung des Kindes zu beiden Eltern
wieder
hergestellt werden kann.
- Peter G. Jaffe, Dan Ashbourne, Alfred A. Mamo, EARLY
IDENTIFICATION AND PREVENTION OF PARENT–CHILD ALIENATION: A
FRAMEWORK FOR BALANCING RISKS AND BENEFITS OF INTERVENTION,
Family Court Review 48 (1), 136-152, Jan. 2010. Abstract.
Setzen sich für ein möglichst frühzeitige Prävention ein, die an
den
Grad des Elternkonfliktes angepasst werden soll. Die klinische
Intervention erfordert den Zusammenklang mit der Autorität und
Kontrolle des Gerichts.
- Richard A. Warshak, ALIENATING
AUDIENCES FROM INNOVATION: THE PERILS OF POLEMICS, IDEOLOGY,
AND INNUENDO, Family Court Review 48 (1),
153-163, Jan. 2010. Abstract.
Setzt sich mit den Kontroversen bei Massnahmen gegen
Eltern-Kind-Enfremdung, wie seinem Family Bridges Programm
auseinander.
- Nicholas Bala, Suzanne Hunt, Carolyn
McCarney, PARENTAL ALIENATION:
CANADIAN COURT CASES 1989–2008, Family Court
Review 48 (1), 164-179, Jan. 2010.
Es
gibt zwar empirische psychologische Studien über entfremdete
Kinder,
aber bisher noch keine über den Umgang der Familiengerichte mit
solchen
Fällen. Das wird hier über alle zwischen 1989 und 2008 in Kanada
berichteten Gerichtsfälle, die sich mit Eltern-Kind Enfremdung
im
Zusammenhang mit Trennung /Scheidung befassten, unternommen.
Rechtliche
Grundlage nach dem Divorce Act ist, dass das Kind so viel
Kontakt zu
beiden
Eltern haben soll, wie mit dem Kindeswohl vereinbar ist und,
dass beim
Sorgerecht die Bindungstolerenz der Eltern in Betracht gezogen
werden
muss. Die Zahl von Entfremdungsfällen hat in den letzten beiden
Jahrzehnten dramatisch
zugenommen. Sie zeigen ein komplexes Bild, abhängig von
rechtlichen
Vorstellungen und den Möglichkeiten der Eltern. Es wurden
175 Fälle in den Datenbanken mit den Suchwörtern “parental
alienation,”“alienated child,” “alienated” or “alienating
parent.”gefunden. Sicher
gab es aber weitere Fälle mit ähnlichen Verhaltensmustern, ohne
Benützung dieser Begriffe,
die in der Studie unberücksichtigt blieben, ebenso wie die
Fälle, die
ohne Gerichtsentscheid blieben. Der Prozentsatz der Fälle in
denen
Entfremdung bestätigt wurde lag bei etwa 60%. Interessant ist,
dass in
84% dieser Fälle ein Elternteil mit alleinigen Sorgrecht
entfremdend
war, mit gemeinsamen Sorgerecht 13%, und als Elternteil mit nur
Besuchsrecht 3%, was auch klar beweist, dass Entfremdung nicht
eine
Frage des Geschlechts ist, sondern in erster Linie der "Macht"
als
Wohnelternteil.
- Donna J. Martinson, ONE
CASE–ONE SPECIALIZED JUDGE: WHY COURTS HAVE AN OBLIGATION TO
MANAGE ALIENATION AND OTHER HIGH-CONFLICT CASES,
Family Court Review 48 (1), 180-189, Jan. 2010. Abstract.
Die
Autorin fordert aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Praxis
des
Familienrechts, darunter 18 Jahre als Richterin am Supreme Court
undProvincial Court von British Columbia, dass entgegen
der
üblichen
Praxis für Hochkonfliktfälle nur ein einziger, aber darin
speziellausgebildeten und erfahrenen Richter zuständig
sein
sollte. Wenn
statt dessen Eltern beliebig oft ihren Fall vor Gericht bringen
könnten
und dieser dann von einer ganzen Reihe von Generalisten
abgehandet
würde, verursacht das Justizsystem unbeabsicht Schaden für die
Kinder.Sie beschreibt die typischen Verhaltensmuster in
Hochkonfliktfällen,
die vielfach dadurch definiert werden, dass sie einen
unverhältnismäßig
hohen Anteil von Resourcen beanspruchen. Dem kann nur durch ein
an die
drei möglichen Stadien des Verfahrens, Faktenermittlung
undVermiitlungsversuche, Urteil, und Durchsetzung der
Entscheidung,
angepasstes Case Management erreicht werden. Dabei ist
Zügigkeit
des Verfahren, sowie Klarheit über das Urteil und die
Folgen
einer Nichteinhaltung besonders wichtig, um Schäden durch
zunehmende
Entfremdung zu begrenzen.
- Baker, Amy J. L., Adult
recall of parental alienation in a community sample:
Prevalence and associations with psychological maltreatment.
Journal of Divorce & Remarriage. Vol.51(1), Jan 2010, pp.
16-35. [peer reviewed]. Abstract.
- Douglas Darnall, Beyond
Divorce Casualties: Reunifying the Alienated Family (Taschenbuch),
Taylor
Pub (Mai 2010), 224 Seiten, ISBN-10: 158979415X,
ISBN-13:978-1589794153. A companion to Divorce Casualties, this
is a
workbook
for severely alienated children and their parents. Learn about
unification therapy, how to prepare for reunification, how to
work with
attorneys and mediators, and even how to say goodbye if
reunificationis
not possible. This book also provides real life examples of
alienating behavior, with instructions and exercises for how to
change
feelings and behavior.
- Worenklein, Abe, Review
of A family's heartbreak: A parent's introduction to parental
alienation. American Journal of Family Therapy.
Vol.38(3), May 2010, pp. 279-280. [peer reviewed]. Vgl. dazu
auch unsere eigene Rezension
des Buches.
- Ellis, Elizabeth M; Boyan, Susan,
Intervention strategies for parent coordinators in parental
alienation cases. American Journal of Family Therapy.
Vol.38(3), May 2010, pp. 218-236. [peer reviewed].
Abstrakt: Families
characterized by
parental alienation present problems that are extremely
difficult to
resolve through conventional methods of family therapy. Court
appointed
parenting coordinators (P.C.) are in the very best position to
make
effective interventions in these cases. The authors use
genograms to
illustrate the difficulties of establishing normal visitation
and
re-negotiating binuclear families in five different cases: (1)
Divorced
family, minimal conflict, (2)
Divorced
family, conflicted relationship, (3) Divorced family, child in
alignment with mother, (4) Divorced family, child estranged
from
father, and (5) Divorced family, parental alienation. The
authors then
use the genograms to suggest interventions for PC's in five
areas: (1)
Creating a buffer zone to facilitate crossing the co-parental
boundary,
(2) Helping the child separate from the enmeshment with the
alienating
parent, (3) Blocking intrusions from the alienating parent,
(4)
Strengthening the bond with the targeted parent, and (5)
Weakening the
coalition around the alienating parent-child dyad.
- Lowenstein, Ludwig F., Attachment theory and parental
alienation. Journal of Divorce & Remarriage. Vol.51(3), Apr
2010,
pp. 157-168. [peer reviewed]. Abstract.
- Baker, Amy J. L., Even
when you win you lose: Targeted parents' perceptions of their
attorneys.
American Journal of Family Therapy. Vol.38(4), Jul 2010, pp.
292-309.
[peer reviewed]. Berichtet aus einer Befragung von entfremdeter
Eltern (mit 76 Beantwortungen) über deren
überwiegend
negative Erfahrung mit Anwälten.
- Parental
Alienation, DSM-5, and ICD-11, herausgegeben
von William
Bernet,
M.D., Professor,
Department of Psychiatry, Vanderbilt
University
School
of Medicine.
Verlag: Charles C Thomas Pub Ltd (September 2010),
264 Seiten, Taschenbuch, ISBN-10: 0398079455, ISBN-13:
978-0398079451, 22,99 Euro. Eine gebundene Ausgabe erscheint im
Oktober, ISBN-10: 0398079447, ISBN-13:
978-0398079444, 53,99 Euro.
Liste der etwa 70 mitwirkenden Autoren aus 12 Staaten und
Leseproben: http://www.ccthomas.com/ebooks/9780398079444.pdf.
Wegen
der eigenen, direkten Mitwirkung an diesem Projekt seit Anfang
2009
verbietet sich die hier sonst übliche Rezension. Nur so weit:
Das
Projekt entstand aus dem Wunsch, dass das Thema
Eltern-Kind-Entfremdung
Aufnahme in die derzeit in Vorbereitung befindlichen
Neufassungen der
medizinischen Klassifizierungsschemata DSM-5 der American
Psychiatric
Association und ICD-11 der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
finden
mögen, nicht unbedingt als neue psychiatrische Störung, sondern
was
viele eher unterstützen (wir auch) als Erweiterung der schon
bestehenden Einträge zu Eltern-Kind Beziehungsproblemen. Solche
Einträge, hoffen wir, sollten wenigstens das natürlich auch in
Deutschland von selbsternannten "Experten" und idelogisch
motivierten
Gruppen gern wiederholte Argument widerlegen, das Parental
Alienation
Syndrome sei nicht wissenschaftlich anerkannt, ja sogar, gäbe es
gar
nicht, weil es nicht in diesen Standardklassifikierungsschemata
enthalten ist. 
Viel wichtiger ist aber, dass wir mit der Aufnahme in diese
medizinischen Klassifizierungsschemata erwarten könnten, dass
das Thema
erheblich vermehrte Aufmerksamkeit in der Fachwelt der
Kinder-und
Jugend Medizin / Psychiatrie erfahren würde, was sich dann auch
vermehrt in wissenschaftlichen Publikationen aus dieser
Fachgruppe
niederschlagen würde. Derzeit stammt die Mehrzahl der
ernsthaften wissenschaftlichen
Publikationen zu diesem Thema überwiegend aus der
psychologischen Fachwelt, wie die wohl wichtigste psychologische
Literaturdatenbank, PsycInfo, der
American Psychological Association (APA)
zeigt. Sie hat derzeit etwa 150 Einträge zum Thema "Parental
Alienation
Syndrome", wobei praktisch ausschließlich nur vor der
Publikation von
renommierten Fachkollegen begutachtete Arbeiten (peer reviewed
articles) Aufnahme finden, eine in Deutschland leider, abgesehen
von
den Naturwissenschaften, noch weitgehend unbekannte, sehr
wirksame
Methode der Qualitätssicherung. Um deutlich zu machen, welch
große
Aufmerksamkeit das Thema weltweit findet (obwohl deutsche
"Experten"
dazu gar erklärt haben, es fände keinerlei wissenschaftliche
Beachtung)
wurde die sicher derzeit umfangreichste Bibliographie, mit etwa
600 Zitaten aus aller Welt, in dem Buch zusammen getragen.
Dabei
sind allerdings (zum Bedauern des Schreibers und Mitautors) auch
einige
Zitate, die zwar auch zeigen, dass das Thema große
Aufmerksamkeit
findet, aber sich auf Arbeiten beziehen, die überwiegend
polemisch sind
und wohl zu Recht als "junk science" bezeichnet werden können,
sofern
das Wort "science" hier überhaupt angebracht ist (solche
Arbeiten gibt
es auch reichlich aus Deutschland, und das sogar in
Fachzeitschriften).
Der persönlichen Meinung nach, wäre der Sache besser gedient,
wenn man
solche Arbeiten einfach ignorieren würde, obwohl Kritik, die
aber
sachlich und qualifiziert sein sollte, unbestritten ganz
wesentlich für
wissenschaftlichen Fortschritt ist, vgl. dazu Begutachtete
Aufsätze in Fachzeitschriften und das Parental
Alienation Syndrome
und
unsere eigene
Bibliographie zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung, speziell
auch zur deutschsprachigen Literatur.
Das Buch weist in der Einleitung darauf hin, dass bei so vielen
mitwirkenden Autoren ein vollständiger Konsensus nicht erwartet
werden
kann. Aber in einem waren wir uns alle einig: Das Thema sachlich
und so
darzustellen, dass daraus keine einseitigen Schuldzuweisungen
entstehen
können und so unnötige Kontroversen, die der Sache nur schaden,
vermieden werden. Bei all dem großen Verdienst von Prof. Richard
Gardner, der die Bezeichnung Parental
Alienation Symptome etwa 1985 prägte (deutlich beschrieben
wurde das Phänomen allerdings schon vorher, in der
deutschsprachigen Literatur schon durch Theodor
Fontane im berühmten Roman "Effi Briest" und dann durch
den Wiener Psychiater Wilhelm Reich etwa
1945
als "emotionale Pest".) und ohne den es die heutige weltweite
Literatur zum Thema vermutlich gar nicht gäbe, muss leider auch
gesagt
werden, dass einige seiner Formulierungen, obwohl er das ganz
sicher
nicht wollte, heftige Kontroversen auslösten, ja sogar zu
zahlreichen
persönlichen Angriffen führten (und das sogar nach seinem
Tode!), die
auf keinem Fall gerechtfertigt sind. Was
unserer Meinung nach
besonders wichtig ist und was auch im Buch deutlich zum
Ausdruck kommt,
ist, dass die Situation des Kindes und seine äußerst
schwierige
Bewältigungsaufgabe in der Mitte eines heftigen
Elternkonfliktes im
Mittelpunkt stehen sollte. Wir hoffen, dass dieses
Buch dazu beiträgt und weitere wissenschaftliche Arbeiten in
dieser Richtung anregt.
- Walker, Lenore E; Shapiro, David L., Parental
alienation disorder: Why label children with a mental
diagnosis?,
Journal of Child Custody: Research, Issues, and Practices.
Vol.7(4),
Oct 2010, pp. 266-286. [peer reviewed]. Richtet sich gegen
die Aufnahme von Parental Alienation in DSM-5 als
psychiatrische Erkrankung.
- Walters, Marjorie Gans; Friedlander, Steven, Finding a
tenable middle space: Understanding the role of clinical
interventions when a child refuses contact with a parent.
Journal of Child Custody: Research, Issues, and Practices.
Vol.7(4),
Oct 2010, pp. 287-328. [peer reviewed]. Die Autoren sind
davon
überzeugt, dass bei Verweigerung des Kind-Elternkontaktes eine
effektive klinische Intervention erforderlich ist.
- Kruk, Edward, Collateral
damage: The lived experiences of divorced mothers without
custody.
Journal of Divorce & Remarriage. Vol.51(8), Nov 2010, pp.
526-543.
[peer reviewed]. Basiert auf der ausführlichen Befragung von 14
kanadischen Müttern über ihre Erfahrung mit
Eltern-Kind-Entfremdung und
den Umgang der Institutionen damit. Volltext
Download.
- Garber, Benjamin D., Developmental
psychology for family law professionals: Theory, application
and the best interests of the child. 387 Seiten. New
York, NY, Springer Publishing Co. USA. 2010
Umschlagtext:The goal of every
legal
and mental health professional working in family law is to
improve
outcomes in the best interests of the child. This book assists
readers
in meeting this critical goal. Developmental Psychology for
Family Law Professionals serves as a practical application of
developmental theory to the practice of family law. This
volume helps
legal and mental health professionals gain a broader
understanding of
each child's unique needs when in the midst of family crisis.
It
presents developmental theories and techniques with which
professionals
might better assess the developmental needs, synchronies, and
trajectories of a given child. The author presents guidelines
for
addressing the changing developmental needs of children who
have
experienced crises such as divorce, separation, relocation,
abuse, and
much more. Key topics include; (1) custodial schedules; (2)
foster and
adoptive care; (3) post-divorce disputes; (4) termination of
parental
rights; (5) psychological assessment and diagnosis; (6)
incarcerated
parents and visitation rights; (7) relocation and "distance
parenting";
(8) visitation resistance and refusal reunification; (9) parental
alienation and estrangement;
and (10) theories of cognitive, language, and social
development.
-
Rand, Deirdre C., Parental alienation critics and the politics of science. American Journal of Family Therapy. Vol.39(1), Jan 2011, pp. 48-71. [peer reviewed]. Der Aufsatz beschäftigt sich mit den zwei Hauptgruppen der Kritiker des PAS Konzeptes: 1. Der "Johnson/Kelly" Gruppe, die sich entgegen fühereren Arbeiten aus dieser Gruppe jetzt gegen die von Gardner beleuchtete Rolle eines entfremdenden Elternteils wendet. 2. Die feministische und Kinderschützer Gruppe (Bruch & Co), die PAS bewusst fälschlich (entgegen der Darstellung von Gardner etc.) mit sexuellem Missbrauch oder häuslicher Gewalt durch den entfremdeten Elternteil gleichsetzt.
- Baker, Amy J. L; Chambers, Jaclyn, Adult
recall of childhood exposure to parental conflict: Unpacking
the black box of parental alienation.
Journal of Divorce & Remarriage. Vol.52(1), Jan 2011, pp.
55-76.
[peer reviewed]. Befragung von 105 Studenten zu erlebten
Praktiken von
Parental alienation.
- Levy, David L; Sauber, S. Richard, Review
of Welcome back, Pluto: Understanding, preventing and
overcoming parental alienation (DVD).
American Journal of Family Therapy. Vol.39(1), Jan 2011, pp.
77-79.
[peer reviewed]. Rezensiert die DVD über das
Re-Integrationsprogram von
Richard A. Warshak and Mark R. Otis (2010) bei hochgradiger
Eltern-Kind-Entfremdung.
- Garber, Benjamin D., Parental alienation and the dynamics of the enmeshed parent-child dyad: Adultification, parentification, and infantilization.
Family Court Review. Vol.49(2), Apr 2011, pp. 322-335. [peer reviewed
When caregivers conflict, systemic alliances shift and healthy
parent-child roles can be corrupted. The present paper describes three
forms of role corruption which can occur within the enmeshed dyad and
as the common complement of alienation and estrangement. These include
the child who is prematurely promoted to serve as a parent's ally and
partner, the child who is inducted into service as the parent's
caregiver, and the child whose development is inhibited by a parent who
needs to be needed. These dynamics--adultification, parentification and
infantilization, respectively--are each illustrated with brief case
material. Family law professionals and clinicians alike are encouraged
to conceptualize these dynamics as they occur within an imbalanced
family system and thereby to craft interventions which intend to
re-establish healthy roles. Some such interventions are reviewed and
presented as one partof the constellation of services necessary for the triangulated child.
- Farkas, Michelle, An
introduction to parental alienation syndrome,
Journal of Psychosocial Nursing and Mental Health Services.
Vol.49(4),
Apr 2011, pp. 20-26. [peer reviewed]. Richtet sich an
Krankenschwestern.
- Cookston,
Jeffrey T; Fung, Wenson W., The kids' turn
program evaluation: Probing change within a community-based
intervention for separating families. Family Court Review. Vol.49(2),
Apr 2011, pp. 348-363.[peer reviewed] We provide evaluation results for
Kids' Turn, a community-based divorcing parent education program. Based
on pre- and post-test results from 61 parents, we found that parents
reported improvements over time in interparental conflict, the number
of topics parents argue about, parental alienation behaviors, parent
anxiety and depression, and children's internalizing behaviors. These
changes over time remained after we accounted for child sex, parent and
child age, and time since separation. However, we did not observe any
change in parenting behaviors. We discuss these results in lightof
factors influencing the ability of community-based programs to affect
change in families after divorce.
- Darnall, Douglas, The psychosocial treatment of parental
alienation, Child and Adolescent Psychiatric Clinics of North
America.
Vol.20(3), Jul 2011, pp. 479-494. [peer reviewed]
Parental alienation occurs in divorces when one parent
indoctrinates
the child to dislike, fear, and avoid contact with the other
parent.
Mental health professionals who treat children and adolescents
are
likely to encounter
victims of parental alienation in clinical practice, and it is
important to identify and treat these youngsters earlier, when
the
condition is mild, rather than later, when the parental
alienation is
almost intractable. This article presents an
overview of the treatment of parental alienation, which is
called
reunification therapy. All the parties involved in the case have
a role
in the prevention and treatment of parental alienation.
- Kaslow, Florence W., Review of Parental alienation: DSM-5 and ICD-11, American Journal of Family Therapy. Vol.39(3), May 2011, pp. 274-276. [peer reviewed}.
B. Französisch sprachige
Literatur
- von
Boch-Galhau, Wilfrid, Le
PAS. Impacts de la séparation et du divorce sur les
enfants etsur la vie d’adulte.
Synapse,188,
23-34, 2002.
- Goncalves,
P.
& A. Grimaud de Vincenzi ( Hopitaux
Universitaires de Genève,
Departement de psychiatrie, Suisse), D'ennemis
a
coequipiers: Le difficile apprentissage de la
coparentalite apres un divorce conflictuel..(Co-parenting
after
a conflicted divorce: Growing from enemy to ally.), Thérapiefamiliale, Genève, 2003, Vol
24, No 3, pp. 239-253.[peer
reviewed] Von
Feinden
zu Verbündeten: Das schwierige Erlernen der
gemeinsamenElternschaft nach einer konfliktreichen
Scheidung.Die Autoren
beschreiben verschiedene
Interventionsmöglichkeiteneund Techniken zur Lösung der Kinder
aus dem Konflikt der Eltern
und um Eltern zu helfen Kooperation als ein funktionierendes
Team zuerzielen. Potentielle Stolpersteine werden angeführt
und die
Therapietechniken durch zwei ausführlich
beschriebeneFallbeispiele illustriert. Die
Notwendigkeit die therapeutische Intervention mit dem für
dieSorgerechtsentscheidung zuständigen Gericht eng zu
koordinieren
wird hervorgehoben
als
Bedingung sine qua non für eine erfolgreiche
De-Triangulierung des Kindes aus dem Konflikt der Eltern.
Das Gericht spiele auf Grund seiner Entscheidungsmacht über
beide Eltern eine zentrale Rolle in der Sicherung der
Interessen
des Kindes, die die Eltern nicht mehr ausreichend erkennen
können.Genau derselbe Standpunkt zur tragenden Rolle des
Gerichtes füreine erfolgreiche Lösung des Problems im Sinne
des Kindeswohls
(Erhalt der Beziehung zu beiden Eltern) wurde schon mit
allerDeutlichkeit in der Arbeit von Ward
&
Harvey,Family Wars
-The Alienation of Children(1993),(Deutsche
Übersetzung :Familienkriege,
1998)vertreten, hat sich aber
leider in Deutschland immer noch nicht
durchgesetzt, mit Ausnahme der sog. "Cochemer
Praxis",
die dem, soweit im Rahmen des derzeitigen deutschen
Kindschaftsrechtmöglich, weitgehend
entspricht. Dabei zeigt
sich
dochständig, dass zumindest
der Elternteil der "im Besitz" des Kindes ist (praktisch immer
derentfremdende Elternteil) nicht von Beratungs- oder
Therapieangeboten,
schon gar nicht gemeinsam mit dem anderen Elternteil (wie das
aussystemischer Sicht notwendig wäre), Gebrauch macht, oder
auch nur
Anordnungen zum Umgang einhält, wenn nicht mit Folgen (fürdas
Sorgerecht, etc.) zu rechnen ist. Bloße Appelle an die
Vernunft
durchRichter, Jugendamt etc., sofern sie überhaupt ergehen,
führen
in verhärteten Fällen nicht zur notwendigen Einsicht in
dieFolgen des
elterlichen Konfliktes für das Kind und zur notwendigen
Kooperation zwischen den Eltern. Der Einsicht
solltein
solchen Fällen praktisch immer durch das Gericht
"nachgeholfen"werden.
- Van Gijseghem, Hubert, L'aliénation
parentale: les
principales controverses, Revue d'action juridique
et social-Journal du droit des jeunes, RAJS-JDJ Nr. 230, Dez.
2003.
- Mireille Lasbats, Etude
du
syndrome d'aliénation parentale à partir d'une expertise
civile,
Actualité Juridique Famille, 2004, no 11 , p. 397- 399.
DieSachverständige beschreibt an
Hand von ihr im gerichtlichen Auftrag erstellten
Gutachten einen
fortschreitenden Entfremdungsprozess. Sie verdeutlicht den
Einfluss einer
problematischen Kindheit des entfremdenden Elternteils
(Transgenerationeneffekt).
- Batchy, Elia; Kinoo, Philippe,
Organisation de l'hebergement de l'enfant de parents separes
ou divorces. Therapie Familiale. Vol 25(1) 2004, 81-97.
[peer reviewed]
Beschäftigt
sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung des
Kindes
nach einer Trennung der Eltern, von der Unterbringung bei einem
Elternteil (meist der Mutter) bis zum 50:50 Wechselmodell. Als
Sonderfall wird andauernder Konflikt zwischen den Eltern und PAS
untersucht.
- Revue « Divorces et Séparations » n°3, juillet
2005 - L’ALIÉNATION PARENTALE. Mit 7
Aufsätzen (in Französisch) zu PAS.
- Van Gijseghem, H., Les
controverses
entourant la notion de l'alienation parentale. Revue
de Psychoeducation. Vol 34(1) 2005, 119-129. [peer
reviewed]. Der Autor untersucht eine Reihe von Kontroversen um
PAS, die bis zum Vorwurf militanter Gruppen reichen,
PAS sei nur ein Versuch um von inadequaten,
missbrauchenden Vätern
abzulenken. Vgl. dazu auch:
- Gagne, Marie-Helene; Drapeau, Sylvie; Henault, Rosalie; L'alienation
parentale: Un bilan des connaissances et des controverses.Canadian
Psychology. Vol 46(2) May 2005, 73-87 [peer reviewed]
- Jean-Marc DELFIEU, Syndrome
d’Aliénation
Parentale, Diagnostic et prise en charge médico-juridique(Revue
"Expert" N° 67 juin 2005).
La multiplication récente des cas de manipulation mentale
exercée sur un enfant par le parent avec lequel il vitaprès un
divorce nous conduit à décrire les
différents symptômes possibles au travers de lalittérature
médicale internationale. Les
particularités de l’expertise familiale et ses conséquences
juridiques sont abordées dans l’espoir
d’une meilleur prise en charge médico-juridique de ces familles
en grande souffrance.
- Traube, R. B., Separations
conflictuelles en pedopsychiatrie legale.
Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie. Vol 157(6) Sept
2006, 270-277. [peer reviewed]). Lösungsorientierte
Gutachten und Therapie bei PAS.
- Pascale Trenoye, Alain Malchair, Jean Bertrand, Le
syndrome d'alienation
parentale: Du Concept à la pathologie? Clinique et revue
critique de la littérature, Acta Psychiatrica Belgica,
Nr.108/4, p.25-36, 2008.
- Bensussan, P., L'alienation
parentale: Vers la fin du
deni?
[Parental alienation: Towards the end of the denial?], Annales
Medico-Psychologiques. Vol.167(6), Aug 2009, pp. 409-415. [peer
reviewed]. Der Autor (Psychiater und Gutachter) setzt sich mit
den
Kontroversen um die PAS Formulierung, bis hin sogar zur
Verleugnung der
psychopathologischen .Reaktion von Kindern in
Hochkonfliktfällen.
Er beschreibt die Schwierigkeiten von Richtern und
Gutachtern die Situation richtig einzuschätzen und Lösungen zu
finden.
- Delage, Michel,
Le therapeute familial et l'alienation parentale.
Therapie Familiale: Revue Internationale en Approche Systemique.
Vol.31(1), 2010, pp. 27-38. [peer reviewed]. Parental
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- Lacroix, M., Le juge aux affaires familiales face au syndrome
d'alienation parentale.[Der Familienrichter angesichts
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- Benoît Van Dieren, Myriam de Hemptinne et Jean-Louis Renchon, Le risque de rupture du lien parent-enfant et l’expertise axée sur la collaboration parentale
[Das Risiko des Abbruchs der Eltern-Kind-Beziehung und die auf
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C. Italienische
Literatur
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Buzzi, La
Sindrome di Alienzione Genitoriale,
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Vittorio
Cigoli,Guglielmo Gulotta, and Giuseppe Santi, S. 177-187.
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Italien,
Giuffré Editore, 1997. Wird generell als erste in Italien zu PAS
veröffentlichte Arbeit zitiert. Eine erweiterte Version ist
- Isabella Buzzi, La
Sindrome di Alienzaione Genitoriale,
in
Separazione, Divorzio e Affidamento dei Figli, Eds.
Vittorio
Cigoli,Guglielmo Gulotta, and Giuseppe Santi, S. 177-212.
Milano,
Italien,
Giuffré Edititore, 2007.
- Guglielmo Gulotta, La
Sindrome di Alienazione Genitoriale: Definizione e
Descrizione,
in Pianeta
infanzia, Questione e documenti, Instituto degli Innocenti,
Firenze, 1998,
S. 27-36. Enthält neben der Darstellung von PAS
nach Gardner bereits eine empirische Untersuchung, wonach die
befragten150 Rechtsanwälte sämtlich mit dem von Gardner
beschriebenen
Verhalten
aus eigener Erfahrung vertraut waren, wenn auch noch nicht mit
der PAS
Bezeichnung. G.
Gullotta ist Anwalt, Psychologe und Professor für
Forensische Psychologie and der Universität Turin.
- GIORGI R.,
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- Malagoli Togliatti, Marisa; Anna Lubrano Lavadera
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epigenesi relazionali [Special Edition:The
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- MALAGOLI TOGLIATTI M., LUBRANO LAVADERA A, FRANCI M. (2005). Les
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CAHIERS CRITIQUES DE THERAPIE FAMILIALE ET DE PRATIQUES DE
RESEAUX. Nr.
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Untersucht die aktive Rolle der Kinder im Scheidungskonflikt,
insbesondere im Kontext von Adoleszenz und PAS.i
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Maltrattamento e abuso all'infanzia. - Vol. 7, n. 3 (dic.
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ASSOCIAZIONE ITALIANA PSICOLOGIA GIURIDICA V CORSO DI
FORMAZIONE in PSICOLOGIA GIURIDICA, PSICOPATOLOGIA
EPSICODIAGNOSTICA FORENSE. Teoria e Tecnica della Perizia e
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2005.(pdf Datei, 60 Seiten) Fortbildungsveranstaltung
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ePsicodiagnostica Forense. 2005. 31 Seiten, pdf
Datei. INTRODUZIONE pp.3. CAP. 1 – LA SINDROME DI
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6,CAP.2 – LA SINDROME DELLA MADRE MALEVOLA pp. 18 CAP. 3 – LA
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“La
sindrome di alienazione genitoriale”
PSYCHOMEDIA
Telematic Review.
- MARIO ANDREA SALLUZZO, La
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distruttive tra conflittualità e alienazione. Aspetti
psicologici e giuridici. Editore: Psiconline, 2008.
Codice ISBN: 9788889845219
[Destructive Separation in the Midst of Conflicts and
Alienation. Psychological and Legal Aspects.] 160 Seiten.
- Guglielmo Gulotta, Adele Cavedon, Moira Liberatore, La
Sindrome da Alienazione Parentale (PAS). Lavaggio del
Cervello e Programmazione dei Figli in Danno dell'altro
Genitore., Giuffré Edititore, 2008. 315 Seiten.
Umfassende und systematische
Darstellung aller Aspekte des Parental Alienation
Syndroms. Inhaltsverzeichnis
(italienisch).
- Ignazio
Grattagliano, Nunzia Daniella Liantonio, Isabella
Berlingerio, Rosa Taratufolo, La sindrome di alienazione
genitoriale (PAS) raccontata dai disegni dei bambine: Due casi
emblematici [The parental alienation syndrome (PAS) told by
drawings of
children: Two representative cases] [Italian]. Rivista di
Diritto
Minorile 2(1):89-96, 2009.
- Adele Cavedon, Tiziana Magro, Dalla Separazione all'Alienazione Parentale. Come giungere a una valutazione peritale [Von der Trennung zur Eltern-Kind Entfremdung. Wie kommt man zu einem Fachgutachten]. FrancoAngelli,
Milano, Italien, 2010. 173 Seiten. Das Buch behandelt die Methoden der
Diagnose von Parental alienation (PA), insbesondere an Hand von Beispielen auch die Differenzialdiagnose zwischen PA und Nivht-PA Fällen.
D. Spanisch sprachige Literatur
- von
Boch-Galhau, Wilfrid,
Sindrome de
alienacion parental (pas): Influencia de la separacion y
el divorcio sobre la vida adulta de los hijos.
Revista
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[peer reviewed]
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Bolaños Cartujo, El
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psico-legales, Psicopatología Clínica Legal y Forense, ISSN 1576-9941, Vol. 2,
Nº. 3, 2002 (Ejemplar dedicado a: Menores de Familias
Binucleares) , pags. 25-45
- Cantón Duarte, J.,
Cortés Arboleda, M.R. y Justicia Díaz, M.D. , Conflictos
matrimoniales,
divorcio y desarrollo de los hijos.
Madrid, EDICIONES PIRAMIDE, S.A. (2002), 360 S. ISBN:
9788436814347.
versch. weitere Ausgaben (2000-2007). Die Autoren weisen u.a.
daraufhin, dass jedes vierte Scheidungskind von PAS betroffen
ist.
(Science
News der Univ. von Granada vom 28/11/2006: Spanisch,
Englisch).
- Marta Ramírez González, Psicología y
derecho de familia. Trastorno mental y alternativa de
custodia. El síndrome de alienación parental,
Psicopatología Clínica Legal y Forense, ISSN 1576-9941, Vol. 4,
Nº. 1-3, S. 147-154, 2004.
- Reyes Vallejo Orellana, Fernando Sánchez-Barranco Vallejo,
Pablo Sánchez-Barranco Vallejo, Separación o
divorcio: Trastornos psicológicos en los padres y los hijos.
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Rev.Asoc. Esp. Neuropsiq. n.92 Madrid oct.-dic. 2004.
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González, C. Pastor, M.Cartié, R. Casany, R. Domínguez, M.
Gamero, C.Garcia, M. González, Análisis descriptivo de las
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Psicopatología
Clínica Legal y Forense, ISSN 1576-9941, Vol. 5, Nº. 1-3, 2005 ,
S.5-29. Ausführliche statistische Analyse aus dem
Gerichtsbezirken
Barcelona und Tarragona, 2001-2003.
- José Manuel
Aguilar, S.A.P.
Síndrome
de alienación parental. Hijos manipulados por un cónyuge
paraodiar al otro. 168 Seiten. Cordoba 2004.
(4ª edicion,2007) ISBN:
978-84-96416-04-8.
Ein etwa 20 minütiges Gespräch (26.2.2007) dazu im
Radio Nacional España ist über Youtube verfügbar.
Die Webseiten
dieses Psychologen und Sachverständigen enthalten
interessante
Hinweise (teilweise auch mit download Möglichkeit) zu "PAS
Urteilen",zahlreichen weiteren Informationen zu PAS (auch aus
Südamerika),
zahlreichen Medienberichten und weiteren Publikationen.
- José Manuel Aguilar, El uso de
los hijos en los procesos de separación: El Síndrome de
Alienación Parental. Revista de Derecho de
Familia Núm. 29 Octubre-Diciembre 2005, Editorial Lex
Nova. Auch pdf
Datei, 11 Seiten.
- José Manuel Aguilar,
Ruptura
de
pareja e hijos. EL SÍNDROME DE ALIENACIÓN PARENTAL (pdf,
16 Seiten). Edita: Oficina
del
Defensor del Menor en La Comunidad de Madrid. 2006.
Offizielle Publikation der Stadt Madrid.
- Manonellas,
Graciela N., Responsabilidad
penal
del padre obstaculizador, La. Ley 24270. Sindrome de
alienaciónparental (SAP). Ad-Hoc
Edición (Argentinien), 2005, 153
Seiten, ISBN: 950-894-543-5.
- C.
Segura, MJ. Gil y MA. Sepúlveda, El
síndrome de alienación parental: una forma de
maltratoinfantil.
Cuad.
med. forense n.43-44 Sevilla jan.-abr.2006.
- ASUNCIÓN TEJEDOR, Reflexiones
sobre el síndrome de alineación parental (Überlegungen
zum parental alienation syndrome), Spanisch-deutscher
Kongress für Rechtspsychologie, Leipzig, Juni 2004. Abstract deutsch español Der
deutsche
und der spanische
Tagungsband sind im Lit Verlag erschienen.
- ASUNCIÓN TEJEDOR,
EL SINDROME DE ALIENACION PARENTAL: UNA FORMA DE MALTRATO. 156
Seiten .Madrid 2006. ISBN: 9788497272094.
- ASUNCIÓN TEJEDOR, ACTORES
PROTAGONISTAS DEL SÍNDROME DE ALIENACIÓN PARENTAL, Mitteilung
der Associacion Latinoamericana de Psicologa Jurida y Forense
(2006).
Prägnante Zusammenfassung, einschließlich möglicher ICD10/DSM-IV
Klassifikation.
- ASUNCIÓN
TEJEDOR, El Síndrome de alienación Parental una forma de
maltrato.Madrid, España, Ed. Eos. (2006). ISBN:
84-9727-209-9. 155 Seiten
- Asunción Tejedor, INTERVENCIÓN
ANTE EL SÍNDROME DE ALIENACIÓN PARENTAL, Anuario de
Psicología Jurídica, Volumen 17, año 2007. Págs. 79-89. ISSN:
1133-0740.SYNDROME
- ARANTXA COCA Y DOMÈNEC LUENGO, HIJOS
MANIPULADOS
TRAS LA SEPARACIÓN: CÓMO DETECTAR Y TRATAR LA
ALIENACIÓNPARENTAL. Viena, Barcelona. 2007. 192 Seiten.
ISBN:
978-84-8330-433-4 EAN: 9788483304334.
- Ignacio
Bolaños Cartujo, Del Síndrome de Alienación Parental al
Síndrome de Alienación Familiar a través de una Mediación
Transicional,Proyecto Hombre: revista de la Asociación Proyecto
Hombre,
ISSN
1136-3177, Nº. 66, 2008 , pags. 36-39.
- Ignacio Bolaños Cartujo, HIJOS
ALINEADOS Y PADRES ALIENADOS. Mediación familiar en rupturas
conflictivas. Ed. Reus, Madrid, 2008. ISBN: 9788429015041.
263 Seiten
- Delia Susana Pedrosa,José María Bouza, Síndrome
de Alienación Parental (S.A.P.), García (EGA) Alonso,
Buenos Aires, Argentinien, 2008. 241 Seiten. Rezension
- Gómez, P. (2008). Síndrome de Alienación Parental (SAP).
Revista
de derecho de familia: Doctrina, Jurisprudencia, Legislación
38:63-80.
- Jarne, A.J. & Arch M. (Universidad Barcelona). DSM,
salud mental y síndrome de alineación parental. Papeles
del psicólogo: revista del Colegio Oficial de Psicólogos, Vol.
30, Nº. 1, 2009, S. 86-91. Text
in Englisch: DSM, MENTAL HEALTH AND PARENTAL ALIENATION
SYNDROME, pdf Datei.
E. Weitere Sprachen
- de Sousa, Analicia Martins; de Brito, Leila Maria Torraca, Sindrome de alienacao parental: Da teoria norte-americana a nova lei brasileira.[Parental
Alienation Syndrome: Von der nord-amerikanischen Theorie zum neuen
brasilianischen Gesetz], Psicologia: Ciencia e Profissao. Vol.31(2),
Jun 2011, pp. 268-283.[peer reviewed].
The parental alienation syndrome (PAS) was set in the 1980s by the
American psychiatrist Richard Gardner as a childhood disorder that
affects children and adolescents involved in situations of custody
dispute between parents. In his opinion, the syndrome develops from
"programming" or "brainwashing" held by a parent--named as
alienating--so that the child rejects the other parent. In Brazil,
after rapid processing in the Legislative, in August
2010 was enacted the Law on Parental Alienation, which provides
sanctions against the parent who causes hindrances to the coexistence
of child(ren) with the other parent. The new law determines the role of
psychologists in the examination of alleged cases of parental
alienation, also highlighting the emotional aspects observed in such
situations. In this article, we proposed to examine--according to the
knowledge of psychology--the arguments involved in this area that
support explanatory memorandum of the Bill on Parental Alienation,
explaining also the judgments obtained in different countries which
were based on the concept of parental alienation.
-
Namyslowska I. Heitzman J. Siewierska A., Gardnera--zespol oddzielenia od drugoplanowego opiekuna (PAS). Rozpoznanie czy rzeczywistosc rodzinna? [Gardner syndrome--parent alienation syndrome (PAS). Diagnose oder Familien Realität?}[Polnisch].Psychiatria Polska. 43(1):5-17, 2009 Jan-Feb.
The authors present characteristics of Parental Alienation Syndrome (PAS) proposed by Gardner as well as data, which may help to differentiate that syndrome with real psychological, physical and sexual abuse. The consequences of Gardner Syndrome for legal decisions in the court cases of child custody and the critique of this syndrome in forensic and psychiatric literature are also discussed, and several questions posed. Authors propose to treat Gardner Syndrome not as as a child disorder but as a specific, dynamic family situation, which occurs sometimes, during divorce and fight about child custody. [22 Literatur Zitate}
- Czerederecka A., Potrzeba profesjonalnej dyskusji na temat
PAS.[Die Notwendigkeit einer fachlichen Debatte über PAS] [Polnisch]
Psychiatria Polska. 44(1):13-26, 2010 Jan-Feb.
Der Autor bezieht sich auf den Artikel von Namyslowska, Heitzman and
Siewierska über Parental Alienation Syndrome - PAS und weist darauf
hin, dass er einer fachlichen Diskussion wert sei, insbesondere eine
wissenschaftliche Bestätigung der Vorschläge von Gardner,
Angemessenheit einer psychiatrischen PAS Diagnose, Ätiologie, Diagnose,
Symptome, Prävention, Therapie und interdisziplinäre
Zusammenarbeit von Richtern, psychologischen Experten,
Beratern und Therapeuten.
F. Da wirksame Maßnahmen gegen PAS die enge Zusammenarbeit von
Therapeuten, Anwälten und Familiengericht erfordern, sind Arbeiten die
auch auf die rechtlichen Aspekte in einigem Detail eingehen besonders wichtig:
- Goldwater,
A.F., Le syndrome d' álienation parentale,(in pdf, oder word) in
Développements récents en droit familial, pp. 121-145,Éditions Yvon
Blais, Cowansville, Québec, 1991. (Der Aufsatz ist bis auf einen Anhang
zu Gutachten in Englisch.) Diese exzellente Arbeit einer Anwältin für
Familienrecht war z.B. eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung
des Cour d'AppelQuébec aus 1994 (DAVorm. 1/98). Sie ist breit
angelegt, angefangen vom soziologischen Hintergrund, der Psychologie
der Beteiligten, zu den Aufgaben der Anwälte, einschließlich der eines
Anwalts des Kindes, der Tätigkeit von Psychologen und natürlich bis zu
der des Gerichts, im Rahmen des Kindschaftsrechts (von Québec). Als
Beispiel der Anerkennung von PAS durch das Justizsystem wird ein
besonders schwerer Fall von PAS Programmierung durch den Vater
von 4 Kindern an Hand einer Gerichtsentscheidung aus 1991 im Detail
beschrieben.
- Peggie
Ward
& J. Campbell Harvey, Family
Wars -The Alienation of Children,
PACE Custody Newsletter 9/1993. Dieser Aufsatz einer
psychologischenSachverständigen für Sorgerechtsfragen und einer
Anwältin für Kindschaftsrecht betont besonders eindringlichdie
Notwendigkeit einer durch das Gericht geleiteten
interdisziplinären Intervention bei PAS. Die Arbeit beschreibt
die
praktische Vorgangsweisen und Möglichkeiten in einigem Detail.
Eine
kommentierte deutsche Übersetzung (Dum/Klenner) liegt unter
demTitel "Familienkriege
- die Entfremdung
von Kindern"
vor (ZfJ 6/1998). Wir
haben die Arbeit bereits im Detail rezensiert. Unseren
Mitgliedern
konnte auch ein Sonderdruck zur Verfügung gestellt werden.
- Nancy R. Palmer, Legal
recognition
of the parental alienation syndrome. American
Journal of Family Therapy. Vol 16(4) Winter 1988, 361-363. [peer
reviewed]
- Kenneth H. Waldron & David E. Joanis, Understanding
and
Collaboratively Treating Parental Alienation Syndrome,
American Journal of Family Law. Vol. 10. 121-133 (1996). Auch
dieserAufsatz stammt von einem auf Sorgerechtsfragen
spezialisierten
Psychologen/Anwaltteam. Er beschreibt sehr konkret wie eine
interdiszipläre Kooperation zwischen Anwälten und Psychologen
ablaufen sollte. Im Gegensatz etwa zu der Untersuchung von
Dunne&Hedrick (die allerdings gezielt Fälle von schweren
PAS,
entsprechend den Kriterien von Gardner auswählte, s.o.) und zur
Freude
von Gardners Kritikern wird betont, daß es sich bei PAS um
eine Erscheinung des gesamten Familiensystem handelt, an dem
neben dem
programmierenden Elternteil durchaus auch der Zielelternteil
(meist der
Vater), nicht nur als Opfer, Anteil haben kann. Es werden auch
Gerichtsurteile angeführt, die zwar in der Sache mit PAS
durchaus
konform gehen, sich aber gegen ein "Label" und vor allem die
Identifizierung mit einem Syndrom, ohne ausreichende
wissenschaftliche
Evidenz, verwahren. Man sollte nicht, wie das geschehen ist,
diese
Punkte aus einer durchaus ausgewogenen Arbeit isoliert
herausgreifen um
das PAS Konzept zu verdammen, sie aber sehr ernst nehmen.
Besonders
manche Väter(gruppen) müssen beherzigen, daß nicht alle
mit einer Trennung / Scheidung verbundenen Probleme mit PAS zu
erklären
sind. Mit leichtfertigen Labels schaden sie ihren
berechtigten Anliegen. Ein Zielelternteil sollte, trotz aller
Verzweiflung / Empörung über Umgangsprobleme, Programmierung
und die erfahrene Ablehnung durch das Kind, stets auch das
eigene
Verhalten selbstkritisch betrachten und sich positive Schritte
zur
Überwindung des Problems überlegen, statt dieses möglicherweise
noch
anzuheizen, vgl. dazu unseren Aufsatz ,,Eltern-Kind
Entfremdung (PAS) meistern" (Übersetzung von Coping with
Parental Alienation).
- Michael R. Walsh & J. Michael Bone, Parental
Alienation Syndrome: An Age-Old Custody Problem,
The Florida Bar
Journal, June 1997, S. 93-96.
Ebenfalls
eine interdisziplinäre Arbeit eines Anwalts und eines
psychologischen Sachverständigen. Sie betont die Wichtigkeit
einer
raschen und energischen Intervention und beschreibt konkrete
Schritte,
wie die eines genau geregelten Umgangsprogrammes, des
gesichertenZugangs des (nichtsorgeberechtigen) Zielelternteils
zu allen
wichtigen
Informationen (Schule, Gesundheit..) über das Kind und
Sanktionen. Die
Angst vor Maßnahmen gegen den entfremdenden Elternteil sei im
Interesse des Kindeswohls zu überwinden.
- Turkat, Ira Daniel, MANAGEMENT
OF
VISITATION INTERFERENCE,
THE JUDGES JOURNAL, NUMBER 36, p. 17-47, SPRING
1997. Diskutiert wie Fälle von Umgangsvereitelung von
den
Familiengerichten gehandhabt werden sollten.
- Edward B. Borris, INTERFERENCE WITH PARENTAL RIGHTS
OF NONCUSTODIAL PARENT AS GROUNDS FOR MODIFICATION OF CHILD
CUSTODY.Divorce Litigation, January, 1997, p. 1.
Diskurtiert die rechtlichen Möglichkeiten in verschiedenen
Staaten der USA für einen Sorgerechtswechsel auf Grund
beharrlicher Umgangsvereitelung.
- Caroline Willbourne and Lesley-Anne Cull, Barristers, THE
EMERGING PROBLEM OF PARENTAL ALIENATION.
Family Law
(Großbritannien) December, 1997, p. 807-808.
- Susan Maidment, Barrister, PARENTAL
ALIENATION
SYNDROME -A JUDICIAL RESPONSE? Family Law, May 1998, p.
264-266. Beklagt mangelndes
tatsächliches Vorgehen gegen Umgangsvereitelung und
Entfremdung.
- Kathleen Niggemyer; PARENTAL
ALIENATION IS OPEN HEART SURGERY: IT NEEDS MORE THAN A
BAND-AID TO FIXIT. CALIFORNIA WESTERN LAW REVIEW,
Volume 34,
1998, p 567-589.
Diskutiert die Möglichkeiten der Gerichte PAS zu begegnen
und zitiert dazu zahlreiche U.S. Gerichtsentscheidungen zu
PAS.
- STEWART W. GAGNON, HOW
TO IDENTIFY AND DEAL WITH PARENTAL ALIENATION IN YOUR FAMILY
LAW CASE. 25th Advanced Family Law Course (1999). State
Bar of Texas, Dallas, Texas, August 16-19, 1999.
- J. Michael Bone and Michael R. Walsh, Parental
Alienation
Syndrome: How to Detect It and What to Do About It. THE
FLORIDA BAR JOURNAL, VOL. 73, No. 3, MARCH 1999, p 44-48.
- Brandes, J. R., Parental
Alienation, New York Law Journal, March 26, 2000.
- Barbara Bevando Sobal,
Esq. and William M. Hilton, Esq. Article 13(b)
of "The Hague Convention Treaty: Does It Create A Loophole
for Parental Alienation Syndrome ('PAS') - An Insidious
Abduction?The International
Lawyer, Fall
2001, Vol 35 No 3, pp.
997 -1025 (pdf Datei, 32 Seiten),auch
http://www.bbsobal.com/nss-folder/folder/1PAS.rtf und
als special "Best of ABA (American Bar Association)
Section" of GP Solo Magazine (September 2002,
Volume 19, Number 6) in Kurzfassung.
- Barbara Bevando
Sobal, Parental
Alienation Syndrome & International Child
Abduction: A Multi-generational Syndrome, in Chapter 33 in: Gardner, R.,
Sauber, R.,
& Lorandos, D. (Eds.) (July 2006) The
International
Handbook of Parental Alienation Syndrome:
Conceptual, Clinical and Legal Considerations, Springfield
Illinois, Charles
C. Thomas Publisher, Ltd.
- Reginald A. Hirsch: Parental
Alienation:
Syndrome or Symptom. Advanced Family Law Course
2002, State Bar of Texas, Dallas, Texas, August 5-8,
2002.,Chapter 72. (pdf Datei, 38 Seiten).
- Chaim Steinberger, Father?
What
Father? Parental Alienation and Its Effect on Children.Pt.
I Family Law Review, 38 (1). 2006. S. 10-24. Pt.
II Family
Law Review, 38 (2). 2006 .
S. 9-19.
- Demosthenes Lorandos,
Parental
Alienation Syndrome in American Law, International
Handbook of Parental Alienation 2006, S. 333-351.
- Demosthenes Lorandos,
Parental
Alienation Syndrome: Detractors and the Junk Science Vaccum, International Handbook of
Parental Alienation 2006, S. 397- 418.
- R. Christopher Barden,
Protecting
the
Fundamental Rights of Children and Families: Parental
AlienationSyndrome and Family Law Reform, International Handbook of Parental
Alienation 2006, Ref. 59, S. 419-432.
- Barbara Jo Fidler, Nicholas Bala, Rachel
Birnbaum,Katherine Kavassalis, Challenging
Issues in Child Custody Disputes. A Guide for Legal and Mental
Health Professionals,
Carswell, Toronto 2008, 385 Seiten, ISBN
978-0-7798-1758-0.Kapitel zu Problemen bei Wohnortwechsel
(Kap.
1,2), Häusliche
Gewalt (Kap. 3,4), Sexuelle Missbrauchsanschuldigungen im
Zusammenhang
mit Sorgerechtsstreitigkeiten (Kap. 5), Eltern-Kindentfremdung
(Kap6.)
und Begutachtung, Gerichtliche Massnahmen bei PAS (Kap.7).
- Nicholas Bala, Suzanne Hunt & Carrie McCarney, Faculty of
Law, Queen’s University, Parental
Alienation - Myths, Realities & Uncertainties:A Canadian
Study, 1989-2008, erschienl in Family Court Review
(January 2010). Zusammenfassung
Vgl. auch COLMAN'S
Parental Alienation Research (2009) . U.a.
umfangreiche Zusammenstellung und Kommentierung von
Gerichtsurteilen mit PAS Bezug.
- de Medeiros Lago, Vivian; Bandeira, Denise
Ruschel, A
psicologia e as demandas atuais do direito de familia.
[Pschologie und einige aktuelle Rechtsprobleme].
Psicologia:
Ciencia e Profissao. Vol.29(2), 2009, pp. 290-305. Brasilien
[peer
reviewed] Dikutiert die interdisziplinären Anforderungen bei
gemeinsamer Sorge, Parental alienation und sexuellen
Missbrauchsvorwürfen.
Dissertationen / Diplomarbeiten:
- Anita Vestal, Nova Southeastern U, FL, USA.,
siehe oben.
- Vassiliou, Despina, McGill U, Montreal, PQ, Canada, siehe
oben.
- Lynn Patricia Noonan, EFFECTS
OF LONG-TERM PARENTAL
CONFLICT ON PERSONALITY FUNCTIONING OF CHILDREN OF DIVORCE.Wright
Institute
Graduate School of Psychology in Berkeley,
California(1985)
- Benitez, John Elbert, PARENTAL
PARTICIPATION
IN DECISION-MAKING: RELATIONSHIP BETWEEN PARENTALPERCEPTIONS
AND PARENTAL ALIENATION.Thesis (PH.D.)--STATE UNIVERSITY
OF NEW YORK AT BUFFALO. Dissertation
Abstracts International. Volume: 47-02, 1986, Section: A, Seite
035.
- Kruk, Edward, The
impact of divorce on non-custodial fathers: psychological
andstructural factors contributing to disengagement.University
of Edinburgh, (1989) Dissertation, 356 pages.
- Rejent, Deborah, THE
RELATIONSHIP BETWEEN FILIAL DEPRIVATION EXPERIENCE AND
ADJUSTMENT
TORESIDENTIAL TREATMENT IN SEVEN- TO FOURTEEN-YEAR-OLD
CHILDREN (SEVEN
YEAR OLD, SEPARATION ANXIETY).Thesis
(D.S.W.)--COLUMBIA UNIVERSITY, Dissertation Abstracts
International.Volume: 52-08, Section: A, 1992, page: 3077.
- Stoner-Moskowitz, Jodi, The
effect of parental
alienation syndrome and interparental conflict on the
self-concept ofchildren of divorce.Miami
Inst. of Psychology of the Caribbean Ctr. For Advanced Studies,
USA. Dissertation Abstracts International: Section B: the
Sciences&
Engineering. Vol 59(4-B), Oct 1998, 1919. Etwa ein Drittel
der Kinder erfahren auch 2 Jahre nach der Scheidung ihrer Eltern
den
Konflikt. Unter der Annahme, dass das Selbstkonzept in der
Familie
geformt wird und die Zerstörung dieser Einheit einen
entsprechenden Einfluss darauf hat, wurde diese Variable als
messbare
Größe für eine Untersuchung an 141 Kindern im Alter
zwischen 7 und 13 Jahren gewählt. Die Hauptschlussfolgerung aus
dem
Vergleich verschiedener Gruppen, einschließlich Kindern aus
intakten Familien ist, dass Scheidungskinder häufiger ein
niedriges
Selbstkonzept entwickeln und als Folge zu Zorn, Depression,
Aggression, eingeschränkten Freundschaften und zu
Schwierigkeitenin der
Partnerschaft neigen. Sie fokussieren auch eher auf der Kritik
anderer, statt deren Unterstützung zu suchen. Vgl. dazu auch die
Langzeitstudie The
Unexpected Legacy of Divorce : A 25 Year Landmark Studyvon
Judith S. Wallerstein, Julia Lewis, Sandra Blakeslee,
die im
wesentlichen zu ähnlichen Ergebnissen kommt, selbst noch
bei inzwischen Erwachsenen (bis 42 Jahren). (Deutsch:
Scheidungsfolgen
- Die Kinder tragen die Last.)
- Burill, Janelle, Parental
Alienation Syndrome in
Court Referred Cases, Northcentral University, Prescott,
Arizona, USA. 2001. Abstract
und
Seiten 1-25. Als Buch verfügbar. 108 Seiten.
- Carey, Kristen Marie, Exploring
long-term outcomes of
the parental alienation syndrome.Alliant International U,
San Francisco Bay, USA. Dissertation Abstracts
International: Section B: the Sciences & Engineering.
Vol64(5-B),
2003, 2381. Interviews zu Erfahrungen und
Langzeitstatus von
PAS. Alle betroffenen Kinder hatten später Schwierigkeiten in
ihren Partnerschaften. 60 % gewannen wieder
eine normale Beziehung zum früher entfremdeten Elternteil,
größtenteils durch einen natürlichen Prozess mit
zunehmender Reife, aber Therapie konnte hilfreich sein.
- Deters, Jean Andrew,
Parenting
coordination services: A forensic intervention for
highconflict child custody cases when parental alienation
syndrome is
present. Spalding U., USA. Dissertation
Abstracts International: Section B: the Sciences &
Engineering.Vol 64(1-B), 2003, 415.
- Snow, Robert James, Nonresidential
father-child involvement: Fathers' and mothers' perspectives
inacrimonious divorce relationships, Thesis
(Ph.D.)--University of Maryland, Baltimore, Dissertation
Abstracts International. Volume: 63-09, Section: A, 2003, page:
3359.
- Julie Anne Swanson, COVERT
PROCESSES:
LOYALTY CONFLICTS, CHILD INVOLVEMENT, AND
PARENTALALIENATION AS MEDIATORS OF THE LINK BETWEEN
INTERPARENTAL
CONFLICT AND
COLLEGE STUDENT ADJUSTMENT. Department of Psychology.
Miami
University, 2005.
- Vassiliou, Despina, The
impact of
the legal system on Parental Alienation Syndrome.
Dissertation, Mc Gill University, CA. Dissertation
Abstracts
International: Section B: The Sciences and Engineering. Vol
68(1-B),
2007, pp. 639.
Arbeitet die psychologischen und rechtlichen Unterschiede
zwischen PAS und falschen Missbrauchsanschuldigungen heraus.
Findet auch das Gerichte ihre Macht mit PAS
umzugehen nur selten nützen.
- Reay, Kathleen M., Psychological
distress
among adult children of divorce who perceive
experiencingparental alienation syndrome in earlier years.
Dissertation, Cappella Univ. USA,
Dissertation
Abstracts International: Section B: The Sciences and
Engineering. Vol 68(5-B), 2007, pp. 3428.
Die
Frage für die Untersuchung war: Zeigen erwachsene
Scheidungskinder je nach PAS Schweregrad entsprechende
Schweregrade psychologischer Probleme? Zur Untersuchung wurde
ein
Parental Alienation Syndrome Questionaire (PASQ, Machua, 2005)
und ein
Symptom Assessment Questionaire SA45 (stratergic
Advantage, Inc.)
auf 150 Probanden zwischen 18-35 angewandt. Das
Ergebnis
der statistischen Auswertung bestätigte die Hypothese.
- Morrison, Stephen Lee, Parental
Alienation Syndrome: An
inter-rater reliability study. Alienating behaviors - related
justice system issues. Univ.
Southern Mississippi, USA, Dissertation Abstracts International
Section A: Humanities and Social Sciences. Vol 68(6-A), 2007,
pp. 2629.
1.
Es wird eine sogenannte inter-rater-reliability study
durchgeführt, ähnlich der von Carlos Rueda, 2004, s.o.
2.
Guardians Ad Litem (Verfahrenspfleger) in
Hochkonfliktfällen wurden nach den von Gardner
identifzierten
Symptomen bei den Kindern und Erwachsenen befragt. 3.
DieBeziehung von PAS und der Kindschaftsrechtspraxis
wurde untersucht. Eine Praxis die auf auf
Kooperation der
Scheidungsbegleiter und einvernehmliche Lösungen setzt, wie
sie
von einzelnen Staaten angewandt wird (Collaborative Law,
parenting
coordinators) ist vorteilhaft, jedoch kann PAS bereits
entwickelt sein,
bevor das Justizsystem (mangels entsprechender Fortbildung zu
PAS) erkennt, dass es sich um einen Hochkonfliktfall
handelt.
- FRANCOISE
T. BESSETTE, Disciplining Divorcing Parents: The Social
Construction of Parental Alienation Syndrome, M. A. Thesis,
Queen’s
University, Kingston, Ontario,
Canada, September, 2008.
- Mone, Jennifer Gerber, Family
members' narratives on divorce and interparental conflict.
Colorado State U., USA, 2008. Dissertation Abstracts
International
Section A: Humanities and Social Sciences. Vol 69(1-A), 2008,
pp. 393.
Untersucht
an Hand von Interviews die interne Dynamik in
Nach-Scheidungsfamilien mit anhaltendem Elternkonflikt und
PAS.
- Cox, Michelle Marie, Bridging
the gap on parental alienation A survey for legal and mental
health professionals in family law,
Alliant International University, Los Angeles, 2010, 91 pages,
Dissertation Abstracts International: Section B: The Sciences
and
Engineering. Vol.71(9-B),2011, pp. 5824. Abstract.
B. Französisch
- Bellerose, Jean-Guy, De
l'impasse du divorce a l'alienation parentale,Thesis
(M.S.W.)--McGill University (Canada), Masters Abstracts
International. Volume: 38-06, 1998, page:1499.
- Didier
Erwoine, Le Syndrome d'Aliénation
Parentale, Université de Liége, Faculté
de Psychologie et des Sciences de
l’Education (FAPSE), Belgien (2004).
Eine
sehr gut aufgebaute empirische Untersuchung. Ausgehend von einer
ausführlichen Analyse der Literatur und der verschiedenen
theoretischen PAS Modelle werden 11 Fragen (Hypothesen)
formuliert die
dann mittels einer strukturierten Befragung Betroffener
beantwortet
werden sollen. Hier gibt es aber erhebliche Probleme: Von den
angeschriebenen 169 scheidungsbegleitenden Fachleuten und
Organisationen haben nur 19,5% geantwortet und waren nur zu 8,8%
kooperationsbereit. Außerdem, was wohl leider typisch ist (vgl.
die empirische Studie von Gardner, Referenz Nr. 31), waren nur
die
ausgegrenzten (entfremdeten) Elternteile zu einer Teilnahme an
der
Untersuchung bereit, ingesamt 26, nicht aber die entfremdenden
Elterteile (Wohnelternteile) und damit auch nicht die
betroffenen
Kinder. Lediglich eine (entfremdende) Mutter antwortete
überhaupt, aber
mit ,,Wir (d.h. sie und das Kind) sind nicht
interessiert". Bei den Antworten selbst zeigt sich die
Komplexität
und Vielfalt
des Problems: Statt eindeutiger Ja / Nein Antworten ergab sich
bei den
meisten Fragen nicht nur eine Aufsplittung der Antworten in
mehrere
Kategorien, sondern zu einen erheblichen Anteil in rein
individuelle, d.h. fallbezogene Antworten.
- Bénédicte GOUDARD, LE SYNDROME
D’ALIÉNATION PARENTALE, UNIVERSITE
CLAUDE
BERNARD LYON 1. FACULTE DE MEDECINE LYON-NORD,
Oktober 2008. Die Dissertation beschreibt das PAS Phänomen aus
medizinisch-psychiatrischer Sicht. Es wird aufgezeigt, wie
wichtig es
ist das Ärzte damit vertraut sind. Sie sind nicht nur oft die
ersten
Ansprechpartner bei Problemen von Kindern, müssen sich
aber auch
bewusst sein, dass versucht werden kann durch einseitige
Atteste
Vorteile im "Familienkrieg" zu erlangen, vgl. dazu auch die
Artikel von
Andritzky (2002,2003) und Camps(2002). Weil PAS stets das
gesamte Familiensystem involviert, muss
dieses, obwohl für manche Ärzte ungewohnt, in der Anamnese auch
hinterfragt werden.
C. Italienisch
- Lucia D'Agostino, La Sindrome
di Alienazione Genitoriale e i casi di sospetto abuso
sessuale infantile: un problema di diagnosi,
Facoltà di Psicologia - Corso di Laurea Specialistica in
PsicologiaClinica Università degli Studi "G. d'Annunzio", Chieti
-
Pescara.
Oktober 2007.
- Francesco Primo, Università degli Studi di Bari, 2008, "Sindrome
d'alienazione genitoriale (PAS) e sospetto abuso sessuale
infantile". 68 Seiten. Abstract. Inhaltsverzeichnis
Bibliographie.
D. Spanisch
- Ignacio Bolaños Cartujo, Estudio
descriptivo del Síndrome de Alienación Parental en procesos
deseparación y divorcio. Diseño y aplicación de un programa
piloto de
Mediación Familiar
Dissertation, Departament de
Psicología de L´Educació, Facultat de Psicología, Universitat
Autónomade Barcelona , Spanien (2000).
Wird fortgesetzt.
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